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Neuen Pfarrei- und Verwaltungsrat vorgestellt
(4.2.2012) Im Sonntagsgottesdienst am 29. Januar sind in Germersheim die neuen Gremien der katholischen Pfarrei - Verwaltungsrat und Pfarreirat - vorgestellt worden. Zu der neugebildeten Pfarrei Germersheim gehören die Gemeinden Lingenfeld-St. Martinus mit Westheim und Schwegenheim-St. Bartholomäus, sowie Sondernheim-St. Johannes der Täufer und Germersheim-St. Jakobus. Pfarrer Jörg Rubeck dankte den Ehrenamtlichen für die Übernahme der Verantwortung für die Gemeinschaft. In seiner Predigt warb er darum, zwar mit Einsatz, aber doch auch Gelassenheit an die Arbeit zu gehen: „Wir wissen nicht, ob wir Erfolg oder Misserfolg haben werden. Hier wünsche ich uns die Gelassenheit des Sämanns im Gleichnis Jesu, der auf guten und auf schlechten Boden sät.“ Germersheim ist eine von insgesamt vier Pfarreien in der Pfalz und der Saarpfalz, die das neue Seelsorgekonzept des Bistums Speyer testen – daher gibt es hier auch neue Gremien in einem deutlich vergrößerten Territorium. Die beiden Pastoralreferenten Kerstin Fleischer und Thomas Bauer stellten die Gremien den Gottesdienstbesuchern vor.
Dem Pfarreirat gehören insgesamt 24 Personen an: Aus Germersheim wurden Nadja Damm, Eva-Maria Denig, Florian Platz, Martina Rieger sowie Monika Weiß gewählt. Die Sondernheimer Katholiken haben Gabriele Hellmann, Werner Riester und Thomas Schelter in den Pfarreirat gewählt. Aus Lingenfeld, Schwegenheim und Westheim wurden Josef Arnold, Wiltrud Siepenkothen, Veronika Silber, Dominique Steiger sowie Stephan Weis gewählt. In jeder drei Gemeinden engagieren die neuen Gemeindeausschüsse das kirchliche Leben, deren Vorsitzende Martina Großnick (Germersheim), Daniela Scholz (Sondernheim) und Ivonne Wittmer (Lingenfeld) gehören ebenso dem Pfarreirat an. Weitere Vertreter bestimmter Gruppen wurden außerdem in den Pfarreirat gewählt: So wird die Jugend durch Vanessa Großnick vertreten, für die katholischen Erwachsenenverbände tritt Bärbel Puderer ein. Als Vertreterin der vier Kindertagesstätten in Germersheim, Lingenfeld und Sondernheim gehört Melanie Engel dem Pfarreirat an. Vertreter des Verwaltungsrates ist Klaus Hellmann. Außerdem zählen die vier hauptamtlichen Seelsorger zum Pfarreirat. Das Gremium hat die Aufgabe, Fragen, die die ganze Pfarrei betreffen, zu beraten und zu entscheiden. Ein Ziel des Rates besteht darin, mit den Seelsorgern ein Konzept für die Seelsorgsarbeit zu entwickeln. Dabei geht es auch darum, das Zusammenwachsen der einzelnen Gemeinden zu fördern. Vorsitzende des Pfarreirates ist Martina Rieger, stellvertretender Vorsitzender Thomas Schelter, als Schriftführerin fungiert Wiltrud Siepenkothen.
Für das Personal, das Vermögen, die Gebäude, die Einrichtungen und die Verwaltung der Pfarrei mit ihren zugehörigen Kirchenstiftungen trägt der neue Verwaltungsrat Verantwortung. Vertreter aller Gemeinden gehören dem Gremium an: Ekkehard Leicht und Darius Klappan aus Germersheim, Klaus Hellmann und Thorsten Rheude aus Sondernheim, Alban Gutting sowie Klaus Thibaut aus Lingenfeld-Schwegenheim-Westheim. Als Vertreter des Pfarreirates gehört Werner Riester dem Verwaltungsrat an. Vorsitzender ist Pfarrer Jörg Rubeck, zum stellvertretender Vorsitzendern wurde Ekkehard Leicht gewählt.
Zum 150. Todestag Pontifikalamt mit Bischof
(2.2.2012) Er ist einer der großen Söhne von Germersheim: Vor 150 Jahren, am 27. Januar 1862, starb in Pirmasens der Priester Paul Josef Nardini. 1821 kam er in der Rheinstadt als uneheliches Kind zur Welt, er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf - die ihn prägten. Später, als Pfarrer in Geinsheim und vor allem in Pirmasens, vergaß er nie seine Herkunft. Als "Vater der Armen" bezeichnete man Nardini in Pirmasens, wo er sich um Waisenkinder und verarmte Familien kümmerte. Dazu gründete er eine eigene Schwesterngemeinschaft, die "Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie", heute auch als "Mallersdorfer Schwestern" bekannt. Paul Josef Nardini muss lange um die Anerkennung des Ordens ringen - als er 1862 stirbt, gibt es im damaligen Königreich Bayern schon mehr als 200 "Nardini-Schwestern". Sie sorgen für kranke, alte und arme Menschen, kümmern sich um die, für die sich niemand interessiert. Auch die Kindererziehung und Schulbildung, vor allem für Mädchen, gehören zu den Aufgaben der Schwestern.
Im Oktober 2006 wird der Germersheimer selig gesprochen - als erster Pfälzer überhaupt. Nicht nur in der Pfalz und in Bayern wird Nardini verehrt, sondern auch in Rumänien und Südafrika. Auch dort gibt es nämlich Nardini-Schwestern. In der Pfalz bestehen auch heute noch viele Schwesternstationen mit Mallersdorfer Ordensfrauen: Im Germersheimer Stadtteil Sondernheim, Speyer, Landau, Pirmasens und anderswo wirken die Frauen im Auftrag von Nardini.
In dessen Heimatstadt Germersheim wird Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am Sonntag, 5. Februar, 10 Uhr, ein Pontifikalamt zum Gedenken an den Seligen leiten. Die feierliche Messe in St. Jakobus, der Kirche, in der der kleine Paul Josef getauft wurde, gestaltet der Kirchenchor mit. Im Anschluss ist die Gemeinde zum Empfang mit dem Bischof eingeladen.
In Germersheim erinnert eine Tafel an Nardinis Geburtshaus in der Jakobstraße an den Ordensgründer. Auf dem Nardiniplatz steht eine Statue, und auch die Nardini-Sonderschule erinnert an ihn, der sich zeitlebens für die Schwächeren in der Gesellschaft einsetzte.
Kolpingsfamilie Germersheim: Neujahrsumtrunk und Programmvorstellung
(30.01.2012) Am Donnerstag, den 19.01.2012 traf sich die Kolpingsfamilie Germersheim zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Der Vorsitzende, Hansjörg Artelt, hieß die zahlreichen Mitglieder herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Imbiss stellten Christoph Herr und Leon Tchakachow von der Kolpingjugend das Jahresprogramm 2012 vor. Dieses ist wieder breit gefächert: neben interessanten Vorträgen finden auch in diesem Jahr wieder diverse Auflüge für jung und alt statt, so u.a. die Heiligrock Wallfahrt nach Trier,die Diözesanwallfahrt nach Bockenheim, bei welcher die Landesvorsitzende der CDU RLP, Julia Köckner, MDL, referieren wird, eine Wanderung im Pfälzer Wald sowie eine Weinprobe . Das nächste Treffen ist für Freitag, 24.02.2012 vorgesehen: um 17 Uhr gestaltet die Kolpingsfamilie eine Kreuzwegandacht in der katholischen Pfarrkiche St. Jakobus. Gäste sind immer herzlich willkommen. (D.J-K./C.H.)
Germersheim: Danke und Applaus für jahrelanges Engagement in der Gemeinde
(25.1.2012) Verdiente Ehrenamtliche sind am 22. Januar in der St. Jakobus-Gemeinde sozusagen in den "Ruhestand" verabschiedet worden: "Wir dürfen ein klein wenig stolz sein über das Engagement, das die Damen und Herren von Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat eingebracht haben", sagte Pfarrer Jörg Rubeck im Sonntagsgottesdienst. Die aus den beiden pfarrlichen Wahlgremien ausgeschiedenen Gemeindemitglieder wurden von Pastoralreferentin Kerstin Fleischer einzeln nach vorne gerufen. Mit Applaus bedankte sich die Gottesdienstgemeinde bei den Frauen und Männern. Manche davon waren mehrere der jeweils vierjährigen Wahlperioden aktiv. "Wir von der Pfarreileitung möchten hier stellvertretend für die ganze Gemeinde Danke sagen, für Ihren Einsatz, Ihre Zeit und die damit verbundene Bereicherung." Viele der bisherigen Engagierten bleiben der ehrenamtlichen Arbeit in Gruppen und Verbänden treu, oder setzen sich auch weiterhin als Helfer bei Festen ein. "Ihr Engagement ist ein unverzichtbarer Dienst für den Aufbau von Kirche und Gemeinde", sagte Rubeck in seiner Predigt. Die Tradition der Gemeindegremien leite sich vom Zweiten Vatikanischen Konzil her, das das Engagement der getauften und gefirmten "Laien" habe fördern wollen.
Allerdings unterliegen die Gremien auch dem Wandel. In Germersheim, das mit Gemeinden in Sondernheim, Lingenfeld, Westheim und Schwegenheim als Projektpfarrei nun "das ausprobieren darf, was unsere Diözese sich ausgedacht hat", gibt es neuerdings einen Pfarreirat und einen Verwaltungsrat für Pfarreiebene sowie den Gemeindeausschuss. Dieser ist nur für St. Jakobus in Germersheim zuständig und wurde ebenfalls am 22. Januar im Gottesdienst vorgestellt. Dem fünfköpfigen Gremium gehören Martina Großnick (Vorsitzende), Christine Hofer, Anton Kainz, Christine Kohlschmidt sowie Isolde Marz an.
Sternsingen 2012 in Germersheim
Die Sternsinger schreiben den Segen C+M+B im Bürgersaal des Germersheimer Stadthauses an. Empfangen wurde sie vom Hausherrn, Bürgermeister Schaile (links außen). Das Bild wurde uns freundlicher Weise von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt. (CH)
Sternsingeraktion der Pfarrgemeinde in Sondernheim

- Die Sternsinger im kath. Kindergarten in Sondernheim
Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in unserer Gemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim unterwegs. Während des Samstagabendgottesdienstes am 08.01.2012 wurden sie von Dekan Hirsch ausgesandt und begannen ihre Besuche am Sonntagmorgen ab 10.00 Uhr. Mit 5 Gruppen besuchten sie rund 210 Familien und Alleinstehende in unserer Pfarrei. Mit neuen und alten Liedern und dem Segen für das Jahr 2012 erfreuten sie die Gemeindemitglieder.
Dieses Jahr sammelten die Sternsinger unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ für die Aktion Dreikönigssingen. Die Spenden gingen über das Kindermissionswerk an Kinderprojekte in Nicaragua. Dabei wurden über 2.190,-- EUR für diesen guten Zweck gesammelt. Die erhaltenen Süßigkeiten haben die Mädchen und Jungen als Lohn für ihre Arbeit sehr gerne angenommen und einen großen Teil davon, wie jedes Jahr, der Germersheimer Tafel geschenkt. Zum Abschluss gab es für alle ein zünftiges Mittagessen.
Wir danken den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz, sowie dem Arbeitskreis Sternsinger bestehend aus Kindergartenschwestern und anderen Helfern aus der Gemeinde für ihr Engagement. Den Besuchten und Spendern sei an dieser Stelle herzlich für ihre finanziellen und süßen Spenden gedankt.
"Und bis wir uns wieder sehen..."

- Beim Frühstück im Pfarrheim...
(31.12.2011) Die Frühschichten der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) Germersheim in der Adventszeit 2011 waren wieder ein voller Erfolg! Unter dem Motto "Friedenskind" trafen sich vier mal dienstagmorgens rund 15 Teilnehmer zu Morgenimpulsen in der Germersheimer Krypta. Anschließend gab es für alle ein geselliges Frühstück im Pfarrheim. Getreu unserem Abschlusslied heißt es nun bis zur Fastenzeit 2012: "Und bis wir uns wieder sehen halte Gott dich fest in seiner Hand..."! (C.H.)
Nikolausaktion der Pfarrgemeinde in Sondernheim
Die diesjährige Nikolausaktion des Arbeitskreises (AK) Caritas der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim erbrachte 380,-- €. Vier Nikoläuse mit acht Ministranten waren am Abend des 6. Dezember 2011 unterwegs um die Kindergartenkinder der beiden Sondernheimer Kindergärten zu besuchen. Wer einen Besuch des Bischof Nikolaus gewünscht hatte, konnte sich im Vorfeld auf einer Liste in den Kindergärten eintragen.
Der AK Caritas legt Wert darauf mit dem Besuch des Heiligen Nikolaus an den Bischof der heutigen türk. Stadt Myra zu erinnern und seine guten Taten zu erzählen. Selbstverständlich brachte der Nikolaus auch Geschenke für die Kinder mit. Der Erlös ist für das Projekt „ Straßenkinder in Brasilien“ von Pater Beda bestimmt. Mit einem zünftigen Essen bedankte sich der AK Caritas bei den Nikoläusen und seinen Helfern.
Pfarrer Jörg Rubeck ist neuer Präses der Kolpingsfamilie Germersheim
(08.12.2011) Die Kolpingsfamilie Germersheim freut sich sehr, dass Pfarrer Jörg Rubeck ihrer Bitte entsprochen hat, das Amt des Präses zu übernehmen. Anlässlich des Kolpinggedenktages am 03.12.11 hieß sie ihn herzlich willkommen und dankte ihm für seine Bereitschaft. Auch in diesem Jahr gestaltete die Kolpingsfamilie Germersheim am Kolpinggedenktag wieder die Vorabendmesse in der katholischen Kirche St. Jakobus. Im Anschluß daran fand ein gemütliches Beisammensein zusammen mit Pfarrer Jörg Rubeck statt.Der 1. Vorsitzende, Hansjörg Artelt sowie der 2. Vorsitzende, Klaus Kirchner, trugen einen ausführlichen Rückblick über das Jahr 2011 vor.Sie nahmen dann die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 25 Jahre Vereinstreue wurden Edwin und Gertrud Fromm, Irmgard und Günter Adler, sowie Monika Ketschek geehrt, für 60 Jahre Vereinstreue Karl - Josef Diedrich. Hermann Lippler wurde für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt und zum 1. Ehrenmitglied in der Geschichte der Kolpingsfamilie ernannt. Christoph Herr und Leon Tchakakov begeisterten die Mitglieder durch ihre interessante und abwecklungsreiche Power – Point – Präsentation. Auch ihnen gilt hierfür ein ganz herzlicher Dank. Mit dem gemeinsamen Kolpinglied klang der schöne Abend aus. (D.J-K./C.H.)
Kita St. Josef: Kranken- und Pflegeverein St. Elisabeth finanziert neue Küche
(4.12.11) Unsere Kindertagesstätte St. Josef (Kita) besteht nunmehr seit 27 Jahren. In dieser Zeit ist die Tagesstätte (für Kinder, die über die Mittagszeit betreut und verpflegt werden) von ursprünglich 15 Kindern auf 44 Kinder angewachsen. Die Küche, in welcher für diese Kinder gekocht wurde, blieb allerdings unverändert in dieser Zeit: Ein kleiner Herd mit vier Kochfeldern (ohne zuschaltbare Kochfelder) und ein kleiner Backofen – Eine Kücheneinrichtung, wie man sie auch in einem Vier-Personenhaushalt vorfindet. Das Kochen für die stetig anwachsende Kinderzahl wurde immer beschwerlicher und die Anschaffung einer neuen, größeren Küche immer dringender.
Als der Kranken- und Pflegeverein St. Elisabeth von unserem Problem hörte, dass wir dringend eine neue Küche brauchten, unsere finanziellen Mittel aber sehr begrenzt waren, zögerte er nicht lange und ermöglichte uns spontan die Finanzierung derselben. Den Kranken- und Pflegeverein St. Elisabeth gibt es schon sehr lange. Nur wenige wissen, dass er der Träger des ersten katholischen Kindergartens in Germersheim war. Soziale Projekte lagen ihm schon immer am Herzen und so waren wir sehr glücklich, dass uns in Zeiten knapper Kassen und Sparmaßnahmen der Elisabethenverein beim Kauf der neuen Küche so uneigennützig unterstützt hat. Im Rahmen einer Feierstunde wollten wir uns für diese großartige Hilfsaktion bei den Mitgliedern des Vereins bedanken, deshalb wurden Vertreter des Vereins zu Kaffee und Kuchen die Kita eingeladen.
Im Mittelpunkt dieses Zusammenseins stand natürlich die neue Küche. Mit ihrer modernen und funktionalen Ausstattung ist sie für unsere Kita eine große Bereicherung und für die tägliche Zubereitung der Speisen für 44 Kinder eine erhebliche Erleichterung für die Köchin. Im Namen des Teams und des Trägers bedankte sich Kita-Leiterin Andrea Schmitt bei den Vereinsmitgliedern für diese großartige Spende.
Caritasverband in Germersheim: Kurze Wege und leichtere Kommunikation

- Teilnehmer der Einweihungsfeierlichkeiten im Caritas-Zentrum Germersheim.
(3.12.11) Der Caritasverband hat in Germersheim die neuen Räume im Hochhaus in der 17er-Straße 1 eingeweiht. In dem Gebäude sind unter anderem das Caritas-Zentrum Germersheim und die Germersheimer Außenstelle des Frühförderzentrums untergebracht.
Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer, der Vorsitzende des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, segnete die neuen Räume sowie die Kreuze, die in den Büros angebracht werden. „Das Kreuz zeigt, für wen wir gehen und für was wir stehen. Es ist das Zeichen, dass die Welt in der Not nicht untergeht.“ In der Linderung der Not verwirkliche sich die Verheißung Gottes auf Leben und Heil. Als ein Signal, dass die Kirche in der Sorge für die Menschen präsent ist, bezeichnete der Germersheimer Pfarrer und Prodekan Jörg Rubeck die Bündelung der Beratungsangebote. Die Caritas sei das soziale Auge der Kirche. „Und sie kann sich selbst gut sehen lassen“, fügte Rubeck hinzu.
Die Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund betonte die Notwendigkeit, soziale Hilfeangebote stärker miteinander zu vernetzen. Der Caritasverband sei hier auf einem sehr guten Weg. Er organisiere Mitmenschlichkeit auf professionellem Niveau. Der erste Beigeordnete Benno Heiter überbrachte die Grüße des Landkreises Germersheim und bewerte die Bündelung der Beratungsangebote als einen Gewinn für die Schlagkraft, den Service und die Koordination der Caritasarbeit in Germersheim. Die „Odyssee“ vieler Ratsuchender habe damit ein glückliches Ende gefunden. „Die neuen Räume bringen Menschen zusammen, die am selben Strang ziehen“, erklärte der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile und bezog in seinen Dank den Eigentümer des Hochhauses Bülent Yarar ein, der beim Zusammenführen von Menschen und Angeboten eine glückliche Hand bewiesen habe.
Angebote werden miteinander verknüpft
Johannes Münd, der Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim, und Clemens Reifenberg, der Leitungsverantwortliche für die Germersheimer Außenstelle des Frühförderzentrums, sehen die neuen Räume als Chance, intensive Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen. „Wir freuen uns über die kurzen Wege und die verbesserten Kontaktmöglichkeiten.“ Daraus könne etwas Neues entstehen.
Das Caritas-Zentrum Germersheim ist eine Anlaufstelle für Menschen mit Problemen und in schwierigen Lebenslagen. In der Allgemeinen Sozialberatung wird im persönlichen Gespräch geklärt, wo die Probleme liegen und wie sie überwunden werden können. Die Schwangerschaftsberatung ist offen für alle Fragen zu Schwangerschaft und Geburt. Mit seinem Kinderschutzdienst und der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung hat das Caritas-Zentrum Germersheim einen Beratungsschwerpunkt in der Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien. Zum Hilfeangebot zählen außerdem die Suchtberatung, der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst und die jährliche Ortsranderholung.
Das Frühförderzentrum, dessen zentraler Standort im Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus in Landau-Queichheim liegt, bietet Hilfe an, wenn Eltern Auffälligkeiten in der Entwicklung ihres Kindes feststellen oder unsicher sind, ob die Entwicklung ihres Kindes altersgemäß ist. Im Mittelpunkt steht die Diagnose, Behandlung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei denen Entwicklungsauffälligkeiten festgestellt oder vermutet werden. Bei Bedarf behandelt das Frühförderzentrum erkennbare Störungen und setzet sich dafür ein, Fehlentwicklungen möglichst zu vermeiden.
Für den musikalischen Rahmen der Einweihungsfeier sorgte Andrea Hermann am Klavier.
Kontakt:
Caritas-Zentrum Germersheim, 17er-Straße 1, 76726 Germersheim
Telefon 07274 / 9491-0
Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus, Frühförderzentrum, Außenstelle Germersheim, 17er-Straße 1, 76726 Germersheim. Die Anmeldung für das Frühförderzentrum erfolgt über das Sekretariat in Landau, Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr, Telefon: 06341 / 599124.
Wahlergebnisse für die Wahlen der Gremien
Am 5. und 6. November fanden in der neuen Großpfarrei Germersheim die Wahlen zu den Gemeindeausschüssen sowie zum Pfarreirat und zum Verwaltungsrat statt. Hier die Wahlergebnisse - in Klammern jeweils die Wahlbeteiligung:
Gemeindeausschuss Germersheim (9,05 %)
Großnick, Martina - 272 Stimmen; Kainz, Anton - 253 Stimmen; Hofer, Christine - 244 Stimmen; Marz, Isolde -235 Stimmen; Kohlschmidt, Christine - 185 Stimmen
Gemeindeausschuss Sondernheim (16,8 %)
Becky, Brigitte - 225 Stimmen; Scholz, Daniela - 214 Stimmen; Schwester Tamara - 183 Stimmen; Kaufmann, Natalie - 175 Stimmen; Weber, Josef - 168 Stimmen
Aus Germersheim für den Pfarreirat gewählt (9,07 %)
Denig, Eva-Maria - 307 Stimmen; Rieger, Martina - 293 Stimmen; Platz, Florian – 280 Stimmen; Weiß, Monika – 274 Stimmen; Damm, Nadja – 258 Stimmen
Aus Sondernheim für den Pfarreirat gewählt (16,8 %)
Hellmann, Gabriele - 241 Stimmen; Riester, Werner – 203 Stimmen; Schelter, Thomas – 175 Stimmen
Aus Germersheim für den Verwaltungsrat gewählt (9,03%)
Leicht, Ekkehard – 240 Stimmen; Klappan, Darius – 187 Stimmen
Aus Sondernheim für den Verwaltungsrat gewählt (16,4%)
Hellmann, Klaus - 229 Stimmen; Rheude, Thorsten – 172 Stimmen
Sowohl in den Pfarrei- wie in den Verwaltungsrat werden noch weitere Personen aufgenommen. Zum einen sind dies die Neugewählten Gremienmitglieder aus Lingenfeld mit Westheim und Schwegenheim. Außerdem werden im Pfarreirat auch die Jugendverbände, die Erwachsenenverbände und die pfarrlichen Kindertagesstätten mit je einem Vertreter Sitz und Stimme haben.
Weitere Infos zu den Wahlen gibt es hier auf der Seite des Bistums Speyer.
Kandidaten für Wahlen vorgestellt

- Kandidatinnen und Kandidaten für die Pfarrei- und Gemeindegremien aus Germersheim-St. Jakobus.
(23.10.2011) Am Wochenende, 5. und 6. November, finden im Bistum Speyer, wie alle vier Jahre, die Wahlen zu den Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten statt. In Germersheim und Sondernheim wird bei dieser Wahl einiges anders sein - denn die beiden Gemeinden bilden mit weiteren Gemeinden eine neue Projektpfarrei, in der insgesamt drei verschiedene Gremien arbeiten werden. Auf Pfarreiebene wird es den Pfarreirat geben sowie den Verwaltungsrat - beiden Gremien gehören Vertreter aller Gemeinden an. Jede Gemeinde wählt´für sich außerdem einen Gemeindeausschuss.
Zur neuen Pfarrei Germersheim gehören als Gemeinden: Germersheim-St. Jakobus, Lingenfeld-St.Martinus mit Westheim, Schwegenheim-St.Bartholomäus sowie Sondernheim-St. Johannes der Täufer. In allen Gemeinden wird jeweils ein Gemeindeausschuss gewählt, für die Arbeit der ganzen Pfarrei dazu jeweils Vertreter für Pfarrei- und Verwaltungsrat.
Mehr zu den einzelnen Gremien, zur Wahl und zu den Kandidaten aus Germersheim und Sondernheim findet sich hier.
Jörg Rubeck als neuen Pfarrer eingeführt, Seelsorgeteam der Pfarrei vorgestellt

- Pfarrer Rubeck (links) und die VertreterInnen der Gemeindegremien legen vor Domkapitular Szuba (Mitte) das Versprechen zur Zusammenarbeit ab.

- Das neue Seelsorgeteam der Projektpfarrei Germersheim.
(17.10.2011) Bei der Einführung des neuen Pfarrers in Germersheim haben am 16. Oktober Gruppen aus allen neu zusammengeführten Gemeinden die Feier gestaltet: Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte, Kirchenchöre, Messdiener und Helfer zogen an einem Strang. Jörg Rubeck wurde als Pfarrer eingeführt, zugleich hat sich das Seelsorgeteam vorgestellt, das zusammen mit Rubeck in der neuen Pfarrei arbeitet: Kaplan Valentine Acholunu, Pastoralreferent Thomas Bauer sowie Pastoralreferentin Kerstin Fleischer. Pfarrer i. R. Dr. Dr. Henry Patrao, der bisherige Lingenfelder Pfarrer, wird das Viererteam mit der Leitung von Gottesdiensten unterstützten. Wie Rubeck betonte, sind alle Seelsorger nun für alle Gemeinden zuständig. „Alle haben auch die Vollmacht und die Beauftragung für die Leitung von Beerdigungen erhalten.“
Zur neu gebildeten Pfarrei Germersheim gehören die Gemeinden Germersheim-St. Jakobus, Lingenfeld-St. Martinus mit Westheim, Schwegenheim-St. Bartholomäus und Sondernheim St. Johannes der Täufer. Sie bilden nach dem Konzept „Gemeindepastoral 2015“ gemeinsam eine Projektpfarrei. „Bisher gibt es uns nur auf dem Papier“, sagte Jörg Rubeck in seiner Predigt. „Das neue Gebilde mit Leben zu füllen, das wollen wir in den nächsten Jahren gemeinsam schaffen.“ Eine „Herkulesaufgabe“, wie der 48-Jährige selbst einräumte und wie verschiedene Redner in ihren Grußworten betonten. „Geht mit Zuversicht und Gottvertrauen an diese große Aufgabe heran“, rief Domkapitular Josef Szuba dem neuen Pfarrer, seinen Mitarbeitern in der Seelsorge, aber auch den ehrenamtlich engagierten Frauen und Männern zu. Der Personalchef des Bistums Speyer nahm Rubeck sowie Vertretern der verschiedenen Gemeindegremien das Versprechen ab, miteinander „zum Lob Gottes und zum Wohl der Menschen zu arbeiten“. Zunächst hatte der Domkapitular die Ernennungsurkunde des Bischofs verlesen und über Besonderheiten der neu gebildeten Projektpfarrei informiert.
Die vier Gemeinden in fünf Orten haben zusammen rund 11.000 Katholiken. „Es gibt hier prächtige Kirchen, aktive Gemeinden - und viele soziale Unterschiede“, sagte Rubeck in seiner Predigt. Das alles zusammenzuführen, diene dazu, Kirche und ihre Gemeinden zukunftsfähig zu machen, zumal in der Seelsorge neue Wege beschritten werden sollten. Der Weg in die Zukunft werde „sicher aufregend und spannend und ein wenig auch ein Abenteuer“. Rubeck nahm hier das Evangelium des Gottesdienstes von Petrus, den Jesus als Menschenfischer beruft, in den Blick. „Petrus soll Menschen fangen. Das bedeutet, sie mit Jesus, dem guten Begleiter und Freund, in Kontakt zu bringen.“ Dazu seien alle Christen aufgefordert.
Die zahlreichen Grußworte im Anschluss an die rund zweistündige Messfeier waren ein Beleg, dass die neue Pfarrei ein ganz neues Territorium vereinigt: Neben den Vorsitzenden der bestehenden drei Pfarrgemeinderräte, Brigitte Becky, Martina Rieger und Dr. Dieter Mappes – die miteinander ihre Glückwünsche ausdrückten –, sprachen der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile, der Lingenfelder Verbandsbürgermeister Frank Leibeck, Sondernheims Ortsvorsteher Rolf Glück und – für die vier protestantischen Partnergemeinden – der evangelische Dekan Dr. Claus Müller. Die Messe feierten zahlreiche Priester mit, darunter auch Henry Patrao, Rubecks Vorgänger in Lingenfeld, sowie Franz-Peter Wetzel, Vorgänger in Gemersheim, der sich in persönlichen Worten an seinen Nachfolger wandte. An den Gottesdienst in der vollbesetzten St.-Jakobus-Kirche schloss sich ein Sektempfang im Germersheimer Pfarrheim an.
Weitere Bilder finden Sie hier.
Kolpingsfamilie Germersheim: Einkehrtag auf Maria Rosenberg
(19.10.2011) Am Samtag, den 15. Oktober 2011 fuhr die Kolpingsfamilie Germersheim zu einem beeindruckenden Einkehrtag nach Maria Rosenberg bei Waldfischbach – Burgalben. Das Thema lautete: „Du führst mich an Wasser des Lebens (nach Psalm 23) – ein Stationenweg über den Rosenberg“. Der Direktor von Maria Rosenberg, Pfarrer Volker Sehy, der vielen Teilnehmern aus seiner Aushilfszeit als Pfarrer in Germersheim und Sondernheim bekannt war, hieß zusammen mit Schwester Theresia und Schwester Lucia sowie Postulantin Mechthild alle herzlich willkommen. Nach dem gemeinsamen Mittagsgebet und Mittagessen führte Pfarrer Sehy und sein Team die Gruppe an die markanten Orte auf dem Rosenberg. Sein äußerst interessanter Vortrag über die Geschichte des Rosenberges, die mit biblischen Erzählungen verknüpft und geistlich für heute erschließt, riss alle in seinen Bann. Erbauend waren auch die diversen Impulse der Schwestern und der Postulantin.Nach dem Kaffe fand die Heilige Messe in der Gandenkapelle mit Pfarrer Sehy statt. Alle waren sich einig: dieser Ausflug war ein ganz besonderes Highlight und sollte wiederholt werden! Ein ganz herzlicher Dank gilt Herrn Pfarrer Sehy, den beiden Schwestern und der Postulantin. (Text und Bilder: D. J.-K.)
Pfarrer Wetzel in Ruhestand verabschiedet
Die Pfarreiengemeinschaft Germersheim-Sondernheim hat am ersten Oktoberwochenende Pfarrer Franz-Peter Wetzel verabschiedet. Nach vier Jahren als Leiter der Pfarreiengemeinschaft ist er jetzt in den Ruhestand gegangen. Der 67-Jährige will nach eigenem Bekunden mit seiner Pensionierung den Weg frei machen für die neue Seelsorgestruktur.
In Germersheim wie Sondernheim war die Verabschiedung mit Gottesdiensten
zum Erntedankfest verbunden, die vom Kirchenchor bzw. der Singgruppe
mitgestaltet wurden. „Ich bin überzeugt – es gibt keine Zufälle im Leben
– so ist es heute gerade bei meinem Abschied meine Aufgabe, mit Ihnen
Gott zu danken für unser Leben, für unsere Gemeinschaft und unsere
Schöpfung“, wandte sich Wetzel an die Gläubigen. Pastoralreferentin
Kerstin Fleischer forderte dazu auf, die guten Begegnungen der
vergangenen vier Jahre genauso wie die entstandenen Wunden vor Gott zu
tragen.
Wetzel war vor 40 Jahren zum Priester geweiht worden: „Damals war es
in unserer Kirche eine Zeit der großen Unsicherheiten und Umbrüche nach
dem Zweiten Vatikanischen Konzil gewesen“, erinnerte er sich. Meist habe
er auf seinen jeweiligen Stellen „unausgegorene Situationen“
angetroffen, oft habe ihm da aber ein festes Vertrauen in Gott geholfen.
Der Priester war Kaplan in Homburg, Bexbach sowie Bad Dürkheim. Dann
arbeitete er als Religionslehrer am Germersheimer Gymnasium. Fünf Jahre
begleitete er schließlich als geistlicher Mentor die Ausbildung von
Gemeinde- und Pastoralreferenten und war danach Pfarrer in
Hettenleidelheim, Kaiserslautern und – seit 2007 – in Germersheim. „Hier
fand ich Herausforderungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte.“
Trotz großer Schwierigkeiten zum Beginn seiner Amtszeit habe er sich in
der Stadt wohlgefühlt, betonte Franz-Peter Wetzel. „Ihre Stadt hat sich
sehr positiv entwickelt, wenn ich sie mit meinen Erinnerungen von vor 35
Jahren vergleiche.“
In beiden Gemeinden verabschiedeten sich die Pfarrangehörigen vor allem
nach den Messen bei zwei Empfängen von Franz-Peter Wetzel – unter
anderem sprachen dabei in Sondernheim Brigitte Becky vom Pfarrgemeinde-
und Rolf Glück vom Verwaltungsrat, in Germersheim Martina Großnick vom
Pfarrgemeinderat sowie Bürgermeister Marcus Schaile. Wetzels Offenheit
für die Ökumene lobten die Vertreter der jeweiligen protestantischen
Kirchengemeinden in ihren Grußworten. (hm/T.S.)
Spende des Arbeitskreises Mission der Pfarrgemeinde in Sondernheim
Der Arbeitskreis Mission der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim hat beschlossen der Caritas international für die Bekämpfung der Hungersnot in Ostafrika 500,-- € zu spenden.
Caritas international unterstützt die Opfer der Dürre insbesondere in den Ländern Somalia, Äthiopien, Kenia und Sudan mit Lebensmittel und Trinkwasser sowie mit langfristigen Mitteln (wie Saatgut und Wasserentkeimungstabletten).
Im Fokus der Nothilfe stehen die Schwächsten in der Bevölkerung: Schwangere, alte Menschen und Frauen mit Kindern.
Der Arbeitskreis möchte damit ein kleines Zeichen der Verbundenheit mit den Ärmsten in unserer Welt setzen. (ts)
Informationen über die künftige Seelsorge in Germersheim und Umgebung
(1.9.2011) Mit einem Infoabend für alle Gemeindemitglieder geht die künftige Projektpfarrei Germersheim an den Start. Die katholische Kirche im Bistum Speyer hat für die Erprobung des Seelsorgekonzeptes „Gemeindepastoral 2015“ mehrere Projektpfarreien eingerichtet. Dazu zählen die Kirchengemeinden Germersheim, Lingenfeld mit Westheim, Schwegenheim und Sondernheim, die in der vierjährigen Testphase sehr eng zusammenarbeiten werden und schließlich unter einem gemeinsamen Dach aufgehen sollen. Ende 2015 werden die gesammelten Erfahrungen auf alle katholischen Pfarreien in der Pfalz übertragen.
Für Sonntag, 11. September (17 Uhr), sind die Mitglieder der genannten Gemeinden zu einer Podiumsdiskussion ins katholische Pfarrheim Germersheim (Eingang links neben der Pfarrkirche St. Jakobus, Eugen-Sauer-Straße) eingeladen. „Wir wollen erläutern, was es heißt, Projektpfarrei zu sein“, benennt der Lingenfelder Pastoralreferent Thomas Bauer eines der Ziele der Veranstaltung. Vielfach sei das neue Seelsorgekonzept des Bistums für die Menschen in den Gemeinden ein unbeschriebenes Blatt. Das soll sich mit dem Infoabend ändern. In einer Podiumsdiskussion kommen ehrenamtlich und hauptamtlich Verantwortliche aus den Gemeinden zu Wort, auch die Gemeindemitglieder selbst haben die Möglichkeit, Fragen zur Projektpfarrei zu stellen und Meinungen oder Wünsche dazu anzumerken. Außerdem gibt das Seelsorgeteam der neuen Projektpfarrei einen Überblick über die anstehenden Veränderungen. „Das werden spannende Themen sein“, schaut Bauer voraus und zählt die Gottesdienstzeiten, die Praxis bei Beerdigungen oder die Zusammenarbeit in den Pfarrbüros dazu. Dem künftigen Seelsorgeteam gehören Pastoralreferentin Kerstin Fleischer, Pastoralreferent Thomas Bauer und Kaplan Valentine Chukwu an – ab Oktober leitet der neue Pfarrer Jörg Rubeck das Team.
Wie Thomas Bauer betont, organisieren Jugendliche aus den Gemeinden während der Infoveranstaltung eine Kinderbetreuung. „So können auch junge Eltern an diesem Abend nach Germersheim kommen.“ (hm)
Kolpingsfamilie Germersheim: Einladung zum öffentlichen Vortrag

- Landrätin Theresia Riedmaier.
(26.08.2011) Die Kolpingsfamilie Germersheim lädt am Donnerstag, den 15. September 2011, zu einem öffentlichen Vortrag ins katholische Pfarrheim St. Jakobus in Germersheim ein: Referieren wird Theresia Riedmaier - Landrätin des Kreises Südliche Weinstraße – zum Thema: "Die Südpfalz - unsere schöne, starke Heimat". Beginn ist um 20 Uhr; der Eintritt ist frei. (C.H.)
Kolpingsfamilie Germersheim: Colmar und Wachenheim
(22.08.2011) Sommerferien heißen im Vereinsleben auch immer „Sommerpause“ - oder wenn man es doch etwas genauer nimmt in diesem Jahr nur „Pause“, denn als Sommer kann man dies nur mit einem sarkastischen Schmunzeln bezeichnen… nichts desto weniger war die Kolpingsfamilie in diesem Zeitraum aktiv: Am 02. Juli boten wir auf Grund der großen Nachfrage erneut eine Kulturfahrt nach Colmar und zur Hohkönigburg im Elsass an. Die rund 50 Teilnehmer – Kolpingbrüder- und schwestern, aber auch Gäste – genossen „Klein Venedig“ mit seinen Kanälen, schmucken Gassen und den vielen Kunstschätzen in den örtlichen Museen und Kirchen. Besonders erwähnenswert ist natürlich der berühmte „Isenheimer Altar“ des großen Meisters Grünewald. Weiter ging es dann zur Hohkönigsburg, einer durch Kaiser Wilhelm II. rekonstruierten mittelalterlichen Burgrunie, die mit jährlich etwa 500.000 Besuchern die meistbesuchte Burg der Region und einer der am häufigsten frequentierten Touristenorte ganz Frankreichs ist. Aber Kolping steht auch für Familie! So veranstalteten wir am 06. August einen Tagesausflug für jung und alt in den Kurpfalzpark nach Wachenheim – einfach nur gelungen. Und am Rande: Es scheint, als hat der Selige Adolph Kolping einen guten Draht zu seinem „Kollegen“, dem Hl. Petrus, denn das Wetter war immer passend. (C.H.)
Gemeinsames Fronleichnams- und Pfarrfest
(03.07.2011) Bei leicht bewölktem Wetter begannen die beiden Pfarrgemeinden St. Jakobus und St. Johannes der Täufer dieses Jahr das Fronleichnamsfest auf dem Rasenplatz hinter der protestantischen Pfarrkirche in Sondernheim. Es war das zweite gemeinsame Fronleichnamsfest der beiden Pfarreien. Mit Fahnen und Weihrauch wurde das Gefühl der lebendigen Kirche vermittelt.
Eine große Anzahl von Gläubigen kam aus beiden Gemeinden, um der Messe, die Pfarrer Franz-Peter Wetzel und Kaplan Valentine leiteten, beizuwohnen. Auch die Erstkommunionkinder waren wieder dabei, um die Messe aktiv mitzugestalten. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Sondernheim und der Singgruppe Sondernheim.
Bei der anschließenden Prozession durch die von Blumen und Fahnen geschmückten Straßen von Sondernheim wurde bei einer Statio an der Brückenwaage noch eine Andacht gehalten. Hier hatten die Ministranten beider Pfarreien unter Anleitung einiger Erwachsener am frühen Morgen einen farbigen Blumenteppich mit christlichen Symbolen gelegt. Die Prozession wurde bis zur katholischen Pfarrkirche fortgesetzt. Dort wurde vor der Kirche dieser festliche Gottesdienst mit dem Segen beendet.
Pfarrfest vor der Sondernheimer Kirche
Das gemeinsame Pfarrfest beider Germersheimer Pfarreien fand auch dieses Jahr wieder am Fronleichnamstag auf dem Freiplatz neben der Pfarrkirche in Sondernheim statt. Erstmals wurde der neu gebaute Pfarrsaal mit in das Pfarrfest integriert. Dort waren das am Nachmittag stark frequentierte Kuchenbuffet und ein Cafe zu finden. Der Reinerlös dieses Pfarrfestes kommt dem Anbau an das Pfarrhaus zugute.
Nach dem Fronleichnamsgottesdienst strömten die Besucher bei durchwachsenem Wetter an den Festplatz, um dann bei Steaks, Bratwürsten, Hähnchenschlegel oder einem gemischten Salatteller ihren Hunger zu stillen. Das Sondernheimer Pfarrfest ist immer für die herzliche und familiäre Atmosphäre in der freier Natur bekannt.
Die Kindergartenkinder mit ihren Betreuerinnen sorgten am frühen Nachmittag mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen für Kurzweil. Gerade für die vielen Kinder hatte auch die KJG wieder mit ihren Spielideen zur Verfügung gestanden. Die Frauen des Germesheimer Bastelkreises boten an einem Verkaufsstand selbstverzierte Kerzen an, die zum Beispiel das Motiv des Speyerer Domes zeigten, der vor 950 Jahren geweiht wurde.
Durch den Verkauf von Fundsachen mit Raritäten vom Pfarrhausspeicher konnte die KJG und die Ministranten ihre Kasse aufbessern. Desweiteren gab es einen Bücherflohmarkt, den Frau Beikert von der kath. Bücherei Sondernheim veranstaltete.
Die beide Pfarrgemeinden danken für alle Kuchen- und Salatspenden, sowie dem Kindergarten für die Auftritte und den vielen ehrenamtlichen Helfern beim Auf- und Abbau und der Gestaltung des gelungenen Festes. Ganz besonderer Dank geht an den Arbeiterunterstützungsverein (AUV), der diesen Platz und die Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellte sowie am Aufbau aktiv beteiligt war.
Eindrücke vom gemeinsamen Pfarrfest am 23. Juni finden sich in dieser Bildergalerie.
Patronatsfest mit Ehrung in Sondernheim
(27. Juni 2011) Am 25. Juni feierte die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim mit Pfarrer Wetzel ihr Patronatsfest mit musikalischer Begleitung des kath. Kirchenchores unter der Leitung von Gregor Pfeifer.
Gegen Ende des Gottesdienstes wurde Rita Hornung für 40 Jahre aktive Chormitgliedschaft geehrt. Pfarrer Wetzel überreichte der treuen Sängerin eine von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann unterschriebene Urkunde. Außerdem wurden die beiden Mallersdorfer Schwestern Lieselotte und Tamara geehrt, die inzwischen seit 20 Jahren in Sondernheim tätig sind und neben ihren umfangreichen Aufgaben im katholischen Kindergarten und an vielen anderen Stellen in der Gemeinde ebenfalls im Kirchenchor St. Johannes mitsingen. Der Kirchenchor wünscht den drei Jubilarinnen mit Blumengebinden alles Gute, Gesundheit, Gottes Segen und weiterhin eine gute Stimme.
Erstmals gemeinsame Fronleichnamsfeier in Sondernheim
(17. Juni 2011) Die beiden Pfarreien Germersheim und Sondernheim feiern das Fronleichnams- und Pfarrfest am Donnerstag, 23. Juni, erstmals gemeinsam in Sondernheim. Der festliche Gottesdienst beginnt um 10 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz bei der evangelischen Kirche Sondernheim. Von dort geht es bei der Prozession zur katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Um die Kirche findet dann ab 11.30 Uhr auch das gemeinsame Pfarrfest statt, das von Gremien und Gruppen aus beiden Pfarreien gemeinsam gestaltet wird. Zum Festprogramm gehören Kinderbetreuung, einen Bücherflohmarkt, einen Flohmarkt mit Raritäten vom Pfarrhausspeicher und eine Tanzeinlage der Kindergartens - und natürlich das gemeinsame Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Der Erlös des Festes wird für die Arbeit der Pfarrei Sondernheim verwendet.
Das Vorbereitungsteam lädt zur Mitfeier die Pfarreiengemeinschaft Germersheim/Sondernheim und ebenfalls die Katholiken aus der Pfarreiengemeinschaft Lingenfeld ein. Mit Lingenfeld, Schwegenheim und Westheim bilden Germersheim und Sondernheim ab Sommer eine „Modellpfarrei“ nach dem Seelsorgekonzept „Gemeindepastoral 2015“ des Bistums Speyer.
Kolpingsfamilie lädt ein: Tagesausflug nach Colmar und zur Hohkönigsburg
(8. Juni 2011) Die Kolpingsfamilie Germersheim lädt alle Interessierten für Samstag, 2. Juli 2011, zu einem Tagesausflug nach Colmar im Elsass und zur Hohkönigsburg bei Schlettstadt ein. Colmar ist auch als „Klein-Venedig“ und für seine vielen Kunstschätze, wie z.B. den berühmten „Isenheimer Altar“ von Matthias Grünewald, bekannt. Die Hohkönigsburg ist eine Ende des 19. Jh. durch Kaiser Wilhelm II. wieder aufgebaute Burg aus dem Mittelalter. Sie ist mit jährlich etwa 500.000 Besuchern die meistbesuchte Burg der Region und einer der am häufigsten frequentierten Touristenorte ganz Frankreichs. Das Tagesprogramm in einem kurzen Überblick sieht folgende Punkte vor: Abfahrt um 7:45 Uhr an der St.-Jakobus-Kirche Germersheim und um 8:00 Uhr an der Tulla-Apotheke in Sondernheim; Ankunft in Colmar um ca. 11:15 Uhr mit individueller Tagesgestaltung bis ca. 14 Uhr; Weiterfahrt zur Hohkönigsburg; Rückreise ab ca. 16 Uhr nach Gossersweiler-Stein zum geselligen Einkehren im dortigen „Birkenhof“; 20.30 Uhr Rückfahrt bis ca. 21:15 Uhr zu den Einstiegsorten. Der Teilnehmerbeitrag pro Person sind 20 € für Mitglieder, 22 € für Nichtmitglieder und 13 € für Jugendliche; dem Beitrag sind enthalten die Busfahrt sowie ein Frühstück; Eintrittspreise sind von jedem Teilnehmer selbst zu bezahlen, so z.B. zur Hohkönigsburg mit 7,50 €.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 22. Juni bei unserem Zweiten Vorsitzenden Klaus Kirchner (Telefon 06344/2770) an.
Elisabethenverein: Mitgliedschaft ist auch heute noch sinnvoll
(1. Juni 2011) Der Katholische Krankenpflegeverein St. Elisabeth Germersheim e.V. hält am Mittwoch, 8. Juni (15.30 Uhr, im Pfarrheim St. Jakobus), seine Mitgliederversammlung ab. In diesen Jahr kann der Verein auf seine Gründung vor 120 Jahren zurückschauen. Bei der Versammlung wird eine Mitarbeiterin der örtlichen Ökumenischen Sozialstation über ihre tägliche Arbeit berichten.
Gegründet 1891, mit der heiligen Elisabeth von Thüringen als Patronin, betrieb der Verein zunächst eine „Kleinkinderbewahranstalt“; später kamen die Bereiche Krankenpflege und Nähschule dazu. Von Anfang an waren Niederbronner Schwestern für den Verein und die Pfarrgemeinde tätig. Die sinkende Zahl der Ordensfrauen führte dann 1975/76 zu einem Einschnitt in der Entwicklung: Ökumenische Sozialstationen wurden gegründet, getragen von den Krankenpflegevereinen. Auch der Gemersheimer Elisabethenverein ist zusammen mit anderen Krankenpflegevereinen Träger der Ökumenischen Sozialstation Germersheim-Lingenfeld. Diese Sozialstation ist für alle Mitglieder des Krankenpflegevereins zuständig.
Eine Mitgliedschaft im Elisabethenverein sei heute noch sinnvoll, betont der Vorsitzende, Pfarrer Franz-Peter Wetzel. Da die Leistungen aller drei Pflegestufen in den meisten Fällen die tatsächlichen Kosten weit übersteigen, ist eine Mitgliedschaft im Elisabethenverein vorteilhaft. Außerdem trage die Mitgliedschaft dazu bei, die Sozialstation zu unterstützen und dadurch – bei abnehmenden staatlichen Zuschüssen – zu erhalten. Dennoch nimmt die Mitgliederzahl des Vereins stetig ab, derzeit zählt er rund 260 Mitglieder. Viele Jahrzehnte sei es Tradition gewesen, dass Paare nach ihrer Eheschließung dem Verein beitraten. „Diese Solidarität mit unserem Verein und dessen sozialem Engagement wünschen wir uns auch heute“, so der Vorsitzende.
Kontakt: Telefon 07274/2750 (Pfarrbüro Germersheim). Infos zur Mitgliedschaft und zu Rabbatierungen bei langjähriger Zugehörigkeit gibt die Sozialstation unter Telefon 07274/70450.
Germersheim wird Modellpfarrei für neue Seelsorgestrukturen
(22. Mai 2011) Die Pfarreien Germersheim, Sondernheim und Lingenfeld mit Schwegenheim und Westheim werden ab Sommer als Modellpfarrei nach dem zukünftigen Seelsorgekonzept „Gemeindepastoral 2015“ des Bistums Speyer zusammenarbeiten. Dies gab das Bistum am 19. Mai bekannt. Neben Germersheim gibt es nach heutigem Stand weitere Modellpfarreien in Homburg/Saar sowie in Queidersbach bei Kaiserslautern. Für den Status als Modellpfarrei hatten sich alle Gremien in Germersheim, Lingenfeld und Sondernheim bereits vor Wochen einstimmig ausgesprochen.
Leiter der neuen Pfarrei unter dem vorläufigen Namen „Germersheim“ wird ab 1. Oktober Jörg Rubeck, der bislang noch Pfarrer von Rheinzabern und Neupotz ist. Rubeck ist in Germersheim und Sondernheim Nachfolger von Franz-Peter Wetzel und in Lingenfeld und Schwegenheim Nachfolger von Pfarrer Dr. Dr. Henry Patrao. Der Lingenfelder Pfarrer geht zwar in Kürze in Ruhestand, wird aber weiterhin als Seelsorger in der neuen Pfarrei zur Verfügung stehen. Zusammen mit Pastoralreferent Thomas Bauer (Lingenfeld/Schwegenheim) und Pastoralreferentin Kerstin Fleischer (Germersheim/Sondernheim) verfügt die neue Pfarrei mit ihren rund 10.000 Katholiken dann über vier Mitarbeiter in der Seelsorge.
Modell- oder Projektpfarrei bedeutet, dass hier die künftigen Verfahren der Zusammenarbeit, der Wahl der Gremien, die Strukturierung des Pfarrbüros und anderes getestet werden. Dazu hat das Bistum Speyer den Modellpfarreien umfangreiche und intensive Beratung und Begleitung in Aussicht gestellt. Kritisch gesehen wird vielerorts allerdings die schiere Größe der neuen Pfarreien. Immer wieder wird auch in Zweifel gestellt, ob vor Ort kirchliches Leben weiterhin erhalten bleibt, wenn sich die Strukturen verändern bzw. vergrößern. In der Projektphase bis 2015 wird das nun unter anderem in den Orten rund um Germersheim getestet. Die Erfahrungen und Ergebnisse fließen dann in die Arbeit aller 70 neuen Pfarreien ein, die es Ende 2015 geben soll. Heute das Bistum Speyer mehr als 300 Pfarreien.
Weitere Informationen zu „Gemeindepastoral 2015“ gibt es hier und hier.
Verleihung der Pirminius-Plakette am 15. Mai an Max Artinger

- Die Pirminius-Plakette des Bistums Speyer.
(6.5.2011) Max Artinger aus der Pfarrei Germersheim erhält am 15. Mai die höchste Auszeichnung des Bistums Speyer – die Pirminius-Plakette. Mit Herrn Artinger wird ein sehr aktives Gemeindemitglied geehrt. Seit vielen, vielen Jahren setzt sich der Bayer und Wahl-Germersheimer für das Gemeindeleben und ganz besonders für den Kontakt zu älteren und kranken Menschen ein. Max Artinger besucht die Kranken, bringt ihnen die Kommunion, und engagiert sich im hiesigen Caritas-Altenzentrum St. Elisabeth gemeinsam mit dem dortigen Hausgeistlichen für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Neben diesem caritativen Engament ist Artinger auch als Lektor und Kommunionhelfer in den Gemeindegottesdiensten im Einsatz und bei vielen geselligen Anlässen wie Pfarrfesten, Empfängen und Veranstaltungen. Dann bringt er jeweils ein wenig Charme aus seiner früheren Heimat mit ein – was zu uns Pfälzern gut passt – immerhin waren wir ja auch einmal bayrisch...
Der Germersheimer Pfarrgemeinderat freut sich sehr, dass Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann dem Vorschlag des Gremiums gefolgt ist und Herrn Max Artinger die Pirminius-Plakette verleiht. Dies wird am Sonntag, 15. Mai, stattfinden – im Anschluss an ein Pontifikalamt im Dom zu Speyer bei einem Empfang im Friedrich-Spee-Haus - neben dem Dom.
Die Plakette (Bild) wird regelmäßig besonders verdienten Katholiken im Bistum Speyer verliehen. Sie erinnert an den Heiligen und Glaubensboten, der vor vielen hundert Jahren in unserer Region, aber auch in Baden und dem Elsass wirkte. Pirminius war zuletzt Abt des Klosters Hornbach, wo er 753 starb. Dort befindet sich sein Grab, wobei seine sterblichen Überreste aber in Innsbruck ruhen. Pirminius arbeitete als Mönch auch auf der Klosterinsel Reichenau im Bodensee. Dem Heiligen verdankt Pirmasens seinen Namen – und viele Kirchen im Bistum ihr Patrozinium – St. Pirmin. (hm)
Arbeitskreis Mission der Pfarrgemeinde in Sondernheim spendet für Pater Beda Projekt
Der Arbeitskreis Mission der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim hat 500,-- € einem Kinder- und Jugendförderprojekt von Pater Beda gespendet.
Der Aktionskreis Pater Beda ist der Pfarrgemeinde schon viele Jahre bekannt und wird seit langer Zeit durch Spenden erfolgreich unterstützt. Es handelt sich um das Projekt Nosso Lar ("Unser Zuhause") in Juazeiro do Norte im Bundestaat Ceará, im Nordosten von Brasilien.
Bei diesem Projekt werden z. Zt. 35 Kinder und Jugendliche aus dem nahe gelegenen Elendsviertel betreut. Mit dem mehrköpfigen Betreuer-, Erzieher- und Leitungsteam versucht man die Kinder bereits früh die Bedeutung von Schul- und berufliche Ausbildung zu vermitteln.
Auf die schulischen Defizite wird im Projekt besonders eingegangen. Bildung ist der beste Weg dem Elend zu entkommen. Das Projekt ist ein Ort, an den Kinder und Jugendliche mehr als Betreuung und Schulbildung erfahren. Sie erhalten Selbstvertrauen, Halt und Anerkennung.
In der kurzen Zeit ist das Projekt zu einer von der Bevölkerung und den örtlichen Behörden anerkannten Institution, zur Förderung von Kinder und Jugendlichen der Stadt Juazeiro do Norte herangewachsen.
Näheres erfahren Sie auch unter www.pater-beda.de unter dem Projekt "Nosso Lar". (ThSche)
Kinderbibeltag der Erstkommunionkinder
(24. April 2011) Für 57 Kinder aus Germersheim und Sondernheim sind diese Tage besonders intensiv. Über Ostern waren sie in die Gottesdienste eng eingebunden - das gehört zu den Vorbereitungen auf die Erstkommunion. Dem diente am 9. April auch ein Kinderbibeltag im katholischen Pfarrheim in Germersheim. Die 41 Germersheim und 16 Sondernheimer Kommunionkinder dieses Jahrgangs bastelten für die verschiedenen Anlässe - zum Beispiel Palmstecken (für den Palmsonntag) oder eine Erstkommunionwand für die Kirche. Gemeinsam wurde miteinander gespielt, gesungen und gegessen - als Stärkung nach einem abwechslungsreichen Tag diente unter anderem frischgebackenes Brot. Das Team von Katechetinnen und Katechenten um Religionslehrerin Eva-Maria Denig hatte sich vieles überlegt, um den Kindern auch die Bibel näher zu bringen.
KjG Germersheim: Ära geht zu Ende!

- Florian Platz, Vanessa Großnick, Christine Hofer und Benjamin Martin (v.l.n.r.).
(12.04.2011) Auf der diesjährigen Mitgliedervollversammlung der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) Germersheim am vergangenen Sonntag, dem 10. April, ging eine Ära zu Ende: Judith Schilling, die aktiv als Pfarrjugendleitung zwölf Jahre lang die KjG geprägte und bereichert hatte, verzichtete auf eine weitere Amtsperiode. „Ich bin mit Leib und Seele KjG´lerin und meine Arbeit als Pfarrjugendleitung hat mir immer sehr viel Freude und Spaß gemacht, aber nun ist es an der Zeit, Platz für Jüngere zu machen“, so Schilling vor den Mitgliedern; zur Nachfolgerin wurde Vanessa Großnick gewählt. Bestätigt im Amt der Pfarrjugendleitung wurde zudem Christine Hofer. Auch konnte die Versammlung eine neue Geistliche Pfarrleitung wählen. Der Theologiestudent Benjamin Martin folgt somit dem ehemaligen Kaplan Anton Tulbure, der bereits seit letztem Jahr als Pfarradministrator in der Münchner Gegend tätig ist. Somit setzt sich die Pfarrleitung wie folgt zusammen: Florian Platz, Vanessa Großnick, Christine Hofer und Benjamin Martin. Auch bei der Kassenführung kam es zu einem Wechsel: Maria Kessler ist neue Kassenführerin und löst somit Christoph Herr ab, der nach zwei Jahren aus Gründen des bevorstehenden Studiums, nicht mehr kandidierte; Herr und Schilling wurden aber als Kassenprüfer vorgeschlagen und gewählt. Der Dank der Versammlung gilt somit auch deren Vorgängern, Darius Klappan und Jana Zimbelmann, für ihr Engagement in diesem Amt. Finanziell kann die KjG - dank guter Planung - zufrieden in das Jahr 2011 weiterschauen. Summa summarum ging eine wegweisende Versammlung erfolgreich zu Ende. Sie finden die KjG Germersheim auch auf dieser Homepage unter JUGEND. (Christoph Herr)
Kolpingjugend Germersheim: Bericht von der Diözesankonferenz

- Bildmitte: Christoph Herr und Leon Tchakachow (l.n.r.) auf der DiKo.
(10.04.2011) Die Vertreter der Kolpingjugend des Diözesanverbands Speyer trafen sich vergangenes Wochenende vom 09. auf den 10.04. in Homburg (Saar), um die diesjährige Diözesankonferenz (DiKo) abzuhalten. Auch unsere Kolpingjugend Germersheim war mit zwei stimmberechtigten Delegierten vertreten: die hiesigen Kolpingjugendleiter Leon Tchakachow und Christoph Herr. Inhaltlich lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“; dazu referierte Pfarrer Andreas Sturm, Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im Bischöflichen Ordinariat Speyer. Gewählt wurden zwei neue Mitglieder ins Diözesane Leitungsteam: Ramona Krämer, von der Kolpingsfamilie Ensheim (Saarpfalz), und Annika Bär, von der Kolpingsfamilie Grünstadt. Martin Garst, von der Kolpingsfamilie Hettenleidelheim, wurde nach 5 Jahren als Diözesanleiter verabschiedet. Auch der Kandidat für das Amt des Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerks Speyer, Andreas Stellmann, hat sich den Delegierten vorgestellt, da Klaus Butz bei der kommenden Diözesanversammlung des Werks im Mai in Germersheim zurücktreten wird. Stellmann wird einstimmig von der Versammlung vorgeschlagen.
TREU KOLPING, Christoph Herr
„Ökumenische Caravaggio-Ausstellung“ in zwei Kirchen
(3. April 2011) Zwei Ausstellungsorte, zwei Kirchen, 26 teils großformatige Bilder aus dem Barock: Bilder des Malers Michelangelo Merisi „Caravaggio“ zeigt eine Ausstellung in Germersheim, die gemeinsam von der Stadtverwaltung sowie der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde getragen wird. Im Kreuzgang und Pfarrheim der katholischen Kirche St. Jakobus sowie in der protestantischen Versöhnungskirche sind die hochwertigen Kopien in Originalgröße bis 25. April zu sehen. Bei den gezeigten Gemälden, vor allem Werke mit biblischen Motiven, handelt es sich um Leihgaben einer Sammlung aus dem elsässischen Weißenburg.
Bei der Eröffnung der Ausstellung am 27. März im katholischen Pfarrheim St. Jakobus, zu der rund 100 Kunstinteressierte gekommen waren, gab Pfarrer i.R. Otto Türk einen Überblick über das Leben und Werk Caravaggios: „Er lebte immer auf dem schmalen Grad zwischen dem gerade noch Erlaubten und dem schon Verbotenen.“ Caravaggio sei sowohl ein tiefsinniger und hochbegabter aber zugleich ein jähzorniger und gewaltätiger Mensch gewesen. Mit 38 Jahren sei der Maler, der als Wegbereiter der italienischen Barockmalerei gilt, wahrscheinlich einem Auftragsmord zum Opfer gefallen. Wie der Ort seiner letzten Ruhestätte geriet der Künstler selbst in Vergessenheit – erst im 20. Jahrhundert wurde er wiederentdeckt. „Caravaggio hat keine eigenen Schüler gehabt“, so Türk, „aber man kann annehmen, dass es ohne ihn Rembrandt, Rubens und andere nie gegeben hätte.“
Musikalisch lebendig wurde die Zeit Caravaggios durch die Vorträge von Ute Karnoll (Gesang) und Hans-Gerhard Bäuerle (Cembalo), die bei der Vernissage Kantaten aus dem Frühbarock aufführten. Bei dieser Gelegenheit hob Pfarrer Franz-Peter Wetzel die „gute Zusammenarbeit“ von Stadt und den beiden Kirchen positiv hervor – der historische Kreuzgang der Jakobus-Kirche sei für Ausstellungen „eigentlich ein idealer Ort“, den man häufiger dafür nutzen könne. Weitere Bilder von der Vernissage gibt es hier.
Franz-Peter Wetzel geht in Ruhestand
(27.3.2011) Pfarrer Franz-Peter Wetzel geht zum 1. Oktober 2011 in Ruhestand. Darauf hat sich der katholische Seelsorger von Germersheim und Sondernheim mit dem Bischöflichen Ordinariat in Speyer verständigt. Wetzel hatte seine Entscheidung am 14. März dem Pfarrgemeinde- und dem Verwaltungsrat in Germersheim und in der darauf folgenden Woche den Sondernheimer Gremien mitgeteilt. Am kommenden Wochenende sollen die Gläubigen in den Gottesdiensten informiert werden.
Seinen Verzicht auf die beiden Pfarreien erklärt der 67-jährige Priester mit Hinweis auf die anstehenden Veränderungen in der Seelsorge des Bistums: Nach dessen Konzept „Gemeindepastoral 2015", das im Wesentlichen Zusammenlegungen von Pfarreien mit sich bringt, soll künftig die Pfarreiengemeinschaft Germersheim/Sondernheim mit der Pfarreiengemeinschaft Lingenfeld, Schwegenheim und Westheim fusioniert werden. In der spätestens ab Ende 2015 entstehenden Pfarrei, deren Pfarrsitz Germersheim sein wird, soll es nach den derzeitigen Planungen des Ordinariates zwei Priester und zwei weitere Seelsorgerinnen oder Seelsorger geben.
In Lingenfeld wird Ortspfarrer Dr. Dr. Henry Patrao (71) im Frühsommer in Pension gehen – dann stellt sich hier die Frage nach einer Übergangslösung bis Ende 2015. „Eine solche Übergangslösung hätten wir auch in Germersheim und Sondernheim gebraucht, wenn ich noch zwei oder drei Jahre geblieben wäre", sagt Franz-Peter Wetzel. Es habe nahegelegen, mit dem Weggang Patraos das komplette Seelsorgepersonal zu wechseln. „Wenn ich noch im Amt bliebe, so wäre das für die Gemeinden und meinen Nachfolger ein Neubeginn auf Raten. Es ist sinnvoller, jetzt einen klaren Schnitt zu machen. So können alle neuen Seelsorger gemeinsam an den Start gehen." Zugleich wäre der Weg frei für eine engere Zusammenarbeit der Gemeinden selbst, die künftig in einer Pfarrei zusammengeführt werden. „Die Gremien haben den Wunsch, möglichst bald den gemeinsamen Weg einschlagen zu können." Vier der sechs zuständigen Gremien hätten sich bereits für eine Bewerbung als Modellpfarrei für „Gemeindepastoral 2015" ausgesprochen. Das Bistum hatte diese Modellpfarreien vor Wochen ausgeschrieben, um verschiedene praktische Erfahrungen mit dem Seelsorgekonzept zu sammeln.
Pfarrer Wetzel, der seit Oktober 2007 in Germersheim tätig ist, macht keinen Hehl daraus, dass er die Neuerungen durch „Gemeindepastoral 2015" mit Sorge sieht. „Allerdings kommt dies auf alle Pfarreien im Bistum Speyer zu. Sich dagegen zu verschließen, macht keinen Sinn." Es gelte, die Gemeinden so zu stärken, dass Kirche vor Ort lebendig bleiben könne. „Übergangslösungen, wie wir sie in Germersheim und Lingenfeld gebraucht hätten, sind da nicht befriedigend."
Pfarrer Wetzel informierte auch darüber, dass ab Mitte Mai eine neue hauptamtliche Seelsorgerin - eine Pastoralreferentin - in der Pfarreiengemeinschaft Germersheim/Sondernheim tätig sein werde. Die Nachfolger der beiden Pfarrer von Germersheim und Lingenfeld wurden bislang allerdings noch nicht bekannt gegeben – Wetzel rechnet damit, dass das Ordinariat dies in Kürze tun werde.
Kolpingsfamilie Germersheim: Einladung zum öffentlichen Vortrag

- Domkapitular Franz Vogelgesang.
(24.3.2011) Die Kolpingsfamilie Germersheim lädt am Donnerstag, den 7. April 2011, zu einem öffentlichen Vortrag ins katholische Pfarrheim St. Jakobus in Germersheim ein: Referieren wird Domkapitular Franz Vogelgesang - Leiter der Hauptabteilung I „Seelsorge“ im Bischöflichen Ordinariat Speyer – zum aktuellen Thema: Neustrukturierung der Pfarreien im Bistum Speyer ab 2015. Beginn ist um 20 Uhr; der Eintritt ist frei. (C.H.)
Ausstellung mit Bildern von Caravaggio

- Bilder des italienischen Barockmalers Caravaggio werden in Germersheim gezeigt.
(19.3.11) Eine Ausstellung mit Werken des italienischen Malers Caravaggio ist ab 27. März in zwei Germersheimer Kirchen zu sehen. Die Gemälde aus der "Collection Ville de Wissembourg" werden bis 25. April in der protestantischen Versöhnungskirche (Marktstraße) und im Kreuzgang der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus gezeigt.
Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571 bis 1610) ist ein Vertreter des Frühbarock, er hat sehr stark mit religiösen Bildmotiven gearbeitet, Szenen aus der Bibel aus der christlichen Überlieferung. Er entwickelte eine Bildsprache, die für seine Zeitgenossen mehr als ungewöhnlich war und auf viele verstörend wirkte. In Germersheim werden Kopien eines Teils seiner Werke gezeigt.
Öffnungszeiten der Ausstellung in beiden Kirchen: samstags, 15 bis 17 Uhr – sonntags 11 bis 12 und 15 bis 17 Uhr.
Versammlung des Kirchenchors St. Jakobus bestätigt Vorstand einstimmig
(9. März 2011) In der Versammlung des Kirchenchors St. Jakobus, die alle zwei Jahre erfolgt, standen am 14. Januar unter anderem Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig auf weitere zwei Jahre gewählt. In seinem Rechenschaftsbericht zur Wahlperiode 2009/2010 bedankte sich Vorsitzender Ansgar Mohr zunächst bei allen beteiligten Vorstandmitgliedern, Sängerinnen und Sängern für das kontinuierliche Engagement.
Dank erfolgte auch an die Dirigentin, Sabine Nebel, die es trotz mancher Schwierigkeiten in den inzwischen 24 Jahren verstand, den Chor zu formieren und stimmlich sowie gesanglich weiterzubilden. Das ermögliche dem Chor auch immer wieder, neue Messen, kleine Kantaten und neues Liedgut einzustudieren, um damit die verschiedenen Gottesdienste musikalisch zu bereichern, so Mohr.
Die kleine Schar der derzeit 28 Sängerinnen und Sänger hofft auf weiteren (jungen) Nachwuchs, um insbesondere die liturgischen Aufgaben auf Dauer auch qualitativ erfüllen zu können. Außer der Mitwirkung bei der Gestaltung von zahlreichen verschiedenen Gottesdiensten ist für den 1. Adventssonntag 2011 ein Konzert als Projekt geplant, zu dem in nächster Zeit Sangesfreudige aus allen Chören in der Nähe eingeladen werden sollen. Die Gemeinschaft des Kirchenchors St. Jakobus ist weiterhin motiviert, die ihr gestellten Aufgaben in vollem Umfang zu erfüllen.
Die Mitgliederversammlung zeigte aber auch, dass sich die Chormitglieder mehr Informationen wünschen: Offene Fragen sind für die Sänger u.a. der Fortbestand der Chöre nach der Umsetzung des Bistums-Pastoralplanes im Jahre 2015, die vorgesehene Gesamtrenovierung der Germersheimer „Klosterkaserne“ und deren Auswirkung auf organisatorische Erfordernisse sowie die Wertigkeit, die der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat dem Chor einräumen.
Ein Terminplan des Kirchenchors für 2011 findet sich hier.
Die Wahlergebnisse:
Vorsitzender: Ansgar Mohr; stv. Vorsitzende und Kassenwartin: Christiane Frank; Schriftführerin: Christiane Lindstädt-Diehl; Notenwart: Gerhard Kollenda; Kassenprüfer: Helmut Fahl und Albert Hausen.
Frühschichten in der Fastenzeit
(01.03.2011) Die Kolpingjugend Germersheim und die Katholische Junge Gemeinde (KjG) Germersheim laden auch in dieser Fastenzeit wieder zu Frühschichten ein! „Zeit für…“ – so lautet das große Motto der sechs Frühschichten: Beginn ist jeden Mittwoch bis Ostern um 6 Uhr in der Krypta der St.-Jakobus-Kirche mit anschließendem gemütlichem Frühstück im Pfarrheim. Die Termine sind wie folgt: 1. Frühschicht: „Zeit für…“ – 09. März; 2. Frühschicht: „Zeit für mich“ – 16. März; 3. Frühschicht: „Zeit für wirklich Wichtiges“ – 23. März; 4. Frühschicht: „Zeit für andere“ – 30. März; 5. Frühschicht: „Zeit für Gott“ - 06. April und 6. (letzte) Frühschicht: „Zeit für Tod und Auferstehung“ – 13. April.
Für die Kolpingjugend und KjG: Christoph Herr.
KjG Germersheim - Jetzt anmelden fürs Sommerzeltlager 2011!
(07.02.2011) Wir, die KjG (Katholische Junge Gemeinde) Germersheim, bieten in diesem Sommer wieder ein Zeltlager vom 27. Juni bis zum 06. Juli 2011 auf dem Jugendzeltplatz Herrgottshübel in Homburg (Saarland) an. Das heißt: SPASS, SPANNUNG und ABENTEUER! Gezeltet wird dort auf einem von drei Zeltplätzen der Anlage, welcher von der dortigen DPSG – Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg - verwaltet wird, die, wie die KjG auch, Mitgliedsverband des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist. Dies zeichnet auch eine gewisse Exklusivität des Platzes aus, der nur „an anerkannte Jugendverbände und Jugendpflege betreibende Vereine“ vermietet wird. Neben sanitären Einrichtungen bietet die Anlage einen Bolzplatz und eine große Spielwiese. Abgesehen von einem umfangreichen Programm für die Teilnehmer – zu jeder Tages- und Nachtzeit -, organisiert von unseren geschulten ehrenamtlichen Betreuern, findet sich aber auch viel individuelle Freizeit. Um die tägliche Verpflegung (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) kümmert sich unser Küchenteam.
Für die Teilnehmer gilt ein Alter von 8 – 13 Jahren. Die Teilnehmerkosten sind für KjG´ler 140 Euro, für Sonstige 150 Euro. Anmeldeschluss und Fristende für die Überweisung des Teilnehmerbeitrags sind am 06. Juni 2011. Die Anmeldungen liegen am Schriftenstand in der Pfarrkirche St. Jakobus Germersheim aus oder finden sich zum Herunterladen auf der Homepage der Pfarrei; die ausgefüllten Anmeldungen bitte im Katholischen Pfarrbüro Germersheim abgeben. Alle Teilnehmer sind über die Diözese Speyer Haftpflicht versichert. Selbstverständlich erhalten Sie noch rechtzeitig vor dem Zeltlager ein Informationsheft mit allen wichtigen Fakten zur Freizeit, zudem wird ein Informationsabend stattfinden. Bei Fragen steht Ihnen gerne Florian Platz (Handy: 0176-26838079) und Christine Hofer (Handy: 0171-4708771) zur Verfügung. Weitere Informationen zum Zeltlager oder zur KjG Germersheim finden Sie auf dieser Homepage unter JUGEND. (Christoph Herr)
Die KjG Germersheim.
Link: www.kath-kirche-germersheim-sondernheim.de/de/jugend/kjg-zeltlager-2011/
Kolpingsfamilie Germersheim: Jahresauftakt mit Programmvorstellung

- Oben: Blick in den vollen Pfarrsaal;

- Mitte: Verterter der Kolpingjugend mit anderen Kolpingbrüder und -schwestern;

- Unten: Die Vorsitzenden Artelt und Kirchner bei der Aufnahme der neuen Mitglieder
(24.01.2011) Am Donnerstag, den 20.01.2011 traf sich die Kolpingsfamilie Germersheim zum gemeinsamen Neujahrsumtrunk im Pfarrheim. Der 1. Vorsitzende, Hansjörg Artelt, begrüßte die zahlreichen Mitglieder und verlas zusammen mit dem 2. Vorsitzenden, Klaus Kirchner, das interessante, vielseitige Jahresprogramm 2011. Dank den beiden Vertretern der Kolpingjugend, Christoph Herr und Leon Tchakachow, wurde das Jahresprogramm als PowerPoint-Präsentation vorgestellt. Erfreulicherweise konnten vier weitere neue Mitglieder aufgenommen werden: die Eheleute Norbert und Maria Starck sowie Karl-Heinz und Marianne Gleichmann. Mit einem gemütlichen Beisammensein ließ die Kolpingsfamilie den Abend ausklingen.
Das Jahresprogramm 2011 finden Sie in der Pfarrkirche St. Jakobus ausliegend oder auf dieser Homepage unter Gemeindegruppen, Kolpingsfamilie Germersheim. (D.J-K./C.H.)
Sternsingeraktion der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim

- Alle Sternsinger versammelten sich vor der Pfarrkirche bevor sie die Pfarrgemeinde besuchten.

- Die Sternsinger mit dem Ortvorsteher Rolf Glück.
Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in unserer Gemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim unterwegs.
Am Samstagabend 08.01.2011 wurden sie von Pfr. Wetzel ausgesandt und begannen ihre Besuche am Sonntagmorgen ab 10.00 Uhr. Mit 6 Gruppen besuchten sie rund 200 Familien und Alleinstehende in unserer Pfarrei. Mit neuen und alten Liedern und dem Segen für das Jahr 2011 erfreuten sie die Gemeindemitglieder.
Sie besuchten dabei auch das Gemeindehaus und segneten im Beisein des Ortsvorstehers Rolf Glück das Haus.
Dieses Jahr sammelten die Sternsinger unter dem Motto „Kinder zeigen Stärke“ für die Aktion Dreikönigssingen. Die Spenden gingen an das Kindermissionswerk für Kinderprojekte in Kambodscha. Dabei wurden über 2.250,-- EUR für diesen guten Zweck gesammelt. Die erhaltenen Süßigkeiten haben die Mädchen und Jungen als Lohn für ihre Arbeit sehr gerne angenommen.
Wir danken den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz, sowie dem Arbeitskreis Sternsinger bestehend aus Kindergartenschwestern und anderen Helfern für ihr Engagement.
Den Besuchten und Spendern sei an dieser Stelle herzlich für ihre finanziellen und süßen Spenden gedankt.
Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer

- Scheckübergabe durch Pfarrer Wetzel
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Becky begrüßte am Sonntag, 16.01.11 nach dem Gottesdienst zahlreiche Pfarrgemeindemitglieder im neuen Pfarrsaal in der Raiffeisenstrasse 2 in Sondernheim.
Besonders willkommen heißen konnte sie den Hausherrn, Pfarrer Wetzel, den Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile, Martina Rieger vom Pfarrgemeinderat Germersheim und Doris Brodback vom Presbyterium der protestantischen Kirchengemeinde Sondernheim.
Brigitte Becky ließ in ihrer Ansprache das vergangene Jahr Revue passieren. Großen Dank sprach sie den Protestanten aus, die während der Umbauphase des Pfarrheims ihr Martin-Luther-Zentrum für viele Veranstaltungen der katholischen Kirchengemeinde zur Verfügung stellten. Für diese große Geste überreichte Pfarrer Wetzel einen Scheck in Höhe von 500,00 EUR. Davon spendete der Seniorenclub 400,00 EUR, der sehr oft das Gemeindezentrum für seine Zusammenkünfte nutzte. Den Scheck nahm Frau Brodback stellvertretend für Pfarrerin Jung in Empfang.
Für die Nutzung des Gemeindehauses bei Sitzungen des Pfarrgemeinde- und des Verwaltungsrates dankte Brigitte Becky Bürgermeister Marcus Schaile.
Der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Rolf Glück stellte den zeitlichen Ablauf des Pfarrheimneubaus vor und nannte als Einweihungstermin den 15.05.2011. Bis zur endgültigen Fertigstellung werden noch viele helfende Hände benötigt. Helfer sind jederzeit willkommen!
Nachdem der Architekt Michael Humbert Ausführungen zur weiteren Gestaltung des Pfarrheims erläutert hatte, konnten die Pfarrgemeindemitglieder erste Eindrücke bei einem kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten sammeln.
Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch die Sternsinger und die Singgruppe Sondernheim. (kna)
Über 4.000 Euro gesammelt!
(17.01.2011) Die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Jakobus Germersheim sind ganz schön stolz. 4228,01 Euro kamen bei ihrer diesjährigen Sternsinger-Aktion zusammen. Vom 02.-06. Januar waren über 20 Kinder und Jugendliche mit ihren Gruppenleitern als Heilige Drei Könige verkleidet in den Straßen von Germersheim unterwegs, brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Die Aussendung fand an Neujahr im Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche statt.
Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger an ihrer 53. Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Kinder zeigen Stärke“. Das Beispielland war diesmal Kambodscha. Seit dem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der bundesweiten Aktion rund 2.400 Kinderprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.
Das Aktionsteam bedankt sich bei allen helfenden Händen: den Gruppenleitern, den Eltern beim Ein- und Auskleiden und Kochen und Hw. Pfarrer Wetzel für die seelische Unterstützung. Ein besonderer Dank geht auch an die vielen Könige und natürlich an alle Spender – ein „Vergelt´s Gott!“. (Christoph Herr)
Bilder unter: www.kath-kirche-germersheim-sondernheim.de/de/kinder/sternsingen-2011-ger/
Ihr Aktionsteam.






























