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Neuigkeiten
Tagesmeldungen von Radio Vatikan
Aktuelle Gottesdienstordnung
KjG Germersheim: Hausfreizeit Herbst 2010
Anmeldungsformular und Informationen über die diesjährige Hausfreizeit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Germersheim finden Sie unter folgendem Link: www.kath-kirche-germersheim-sondernheim.de/de/jugend/kjg-hausfreizeit/
Tagesmeldungen aus dem Bistum
Ministranten aus Rom zurückgekehrt

- Unsere Gruppe vorm Petersdom
(28.08.2010) Vom 30. Juli – 06. August 2010 nahmen rund 900 Ministranten der Diözese Speyer an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teil. Selbstverständlich machte sich auch eine Delegation aus Germersheim und Sondernheim unter Leitung von Hw. Kaplan Anton Tulbure auf den Weg in die „Ewige Stadt“. In Ludwigshafen stiegen die Messdiener in den Sonderzug der Speyerer ein und kamen nach einer 18-stündigen Fahrt am Bahnhof Rom - Ostiense an. Der Sonntag begann mit einer Stadtrundfahrt in mehreren Bussen, der sich eine Besichtigung der Basilika St. Paul vor den Mauern und anderer Sehenswürdigkeiten, wie dem Forum Romanum oder dem Monumento Nazionale, im Volksmund auch als „Schreibmaschine“ genannt, anschlossen. Am Nachmittag feierten die Speyerer „Minis“ ihren Eröffnungsgottesdienst in der Kirche Santa Maria in Aracoeli nebst dem Kapitol. Die weiteren Tage waren ausgefüllt mit der Erkundung der Stadt: der Petersdom, das Kolosseum, die Vatikanischen Gärten und Museen mit der weltbekannten Sixtinischen Kapelle, die Spanischen Treppe, die Piazza Navona und der Trevibrunnen, um nur einige zu nennen. Gemäß dem Motto der Wallfahrt - „Aus der wahren Quelle trinken“ - wurden die zahlreichen öffentlichen Trinkbrunnen der Stadt, die sich an fast jeder Straße befinden, rege genutzt. Am Dienstagabend fand dann auf dem Petersplatz die große Feier zum 50. Jubiläum des Internationalen Ministrantenverbandes „CIM“ („Coetus Internationalis Ministrantium“) statt, an der alle 53.000 Teilnehmer aus unterschiedlichen europäischen Ländern, darunter allein 45.000 aus Deutschland teilnahmen. Unter anderem wurden Lieder gesungen und die Statue des hl. Tarcisius (auch Tarsitius), des Patrons der Ministranten vorgestellt, die zwei Tage später ihren Platz in den Calixstus-Katakomben einnahm. Dem Programm schloss sich eine internationale Vesper mit CIM-Präsident, dem Baseler Weihbischof Martin Gächter, an. Am nächsten Vormittag folgte der absolute Höhepunkt der Wallfahrt : Die Generalaudienz mit Seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI.
Nachdem Weihbischof Gächter dem Heiligen Vater das einzige weiße Pilgertuch der Wallfahrt (Jeder Teilnehmer bekam zu Beginn der Pilgerreise ein Halstuch in einer Farbe, die dem Land zugeordnet wurde.) und die Tarcisius-Statue überreichte, hielt der Papst seine Ansprache, wegen der außergewöhnlich hohen Zahl deutscher Wallfahrer, ausnahmsweise in seiner Muttersprache. Er erinnerte sich an die Zeit zurück, „in der ich selber ein Ministrant war“ und dankte den Jugendlichen dafür, dass sie „die Freude in meinem Herzen“ vermehrten. Immer wieder wurde er dabei von Beifall und lautem Jubel unterbrochen. Gegen zwölf endete die Audienz mit dem päpstlichen Segen und die einzelnen Gruppen konnten ihr Programm fortsetzen. Am nächsten Morgen mussten dann auch schon die Zimmer geräumt werden und mit Bussen begab man sich zu der Kirche San Giovanni in Laterano, der Lateranbasilika, die die eigentliche Bischofskirche des Papstes und „Mutter aller Kirchen“ ist, wo der feierliche Abschlussgottesdienst mit dem Speyerer Bischof SE Dr. Karl-Heinz Wiesemann gefeiert wurde. Der Bischof dankte den Ministranten für ihren Dienst und gab bekannt, wie stolz er auf „seine“ Messdiener sei. Nach der Hl. Messe begab man sich zum Mittagessen und vom römer Bahnhof Ostiense startete der Sonderzug wieder Richtung Heimat. Und wieder einmal bewahrheitete sich das Sprichwort:
„Roma non basta una vita“ – „Für Rom reicht ein Leben nicht.“ (C.H./L.T.)
Kolpingsfamilie Germersheim: Tagesausflug nach Colmar und zur Hohkönigsburg

- Colmar mit seinen Fachwerkhäusern.
(10.07.2010) Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2010 veranstaltete die Kolpingsfamilie Germersheim am 7. Juli einen zweiten Tagesausflug ins elsässische Colmar und zur nahegelegenen Hohkönigsburg.
Der Reisebus startete mit ca. 40 Kolpingbrüder -und Schwestern, Gemeindemitgliedern und besonderen Gästen aus Höhr-Grenzhausen (Westerwald), wo Kolpingvorsitzender Hansjörg Artelt lange Jahre als Lehrer der örtlichen Realschule tätig war. Nach einer Frühstücksrast im Elsass dauerte es dann nur noch eine Viertelstunde bis zum Ziel: In „Klein-Venedig“ - wie Colmar auch genannt wird - angekommen standen als erstes eine Besichtigung des dortigen Museums „Unter den Linden“, in dem sich unter vielen Kunstwerken auch der weltbekannte Isenheimer Altar (1515) von Matthias Grünewald befindet, und eine kurze Stadtrundfahrt auf dem Programm. Einige Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und nutzten die Gelegenheit, einen traditionellen elsässer Flammkuchen zu genießen.
Auf dem Rückweg ging es weiter zur Hohkönigsburg bei Schletterstadt. Nach einem Rundgang traten alle wieder die Heimreise an. (L.T. / C.H.)
Pastoralreferent Körber verlässt Germersheim

- Ralf Nico Körber wird Hochschulseelsorger an der KHG Landau.

- Die Pfarrei Germersheim verabschiedete Herrn Körber bei einem Stehempfang im Brunnenhof.
(21.7.2010) Nach drei Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Germersheim/ Sondernheim verlässt Pastoralreferent Ralf Nico Körber diese in einigen Tagen. Ab 1. August wird der 35-Jährige als Seelsorger in der Katholischen Hochschulgemeinde Landau arbeiten. Die beiden Pfarreien haben bereits am 26. und 27. Juni in zwei Gottesdiensten und mit Stehempfängen dem beliebten Seelsorger gedankt und sich von ihm verabschiedet. Stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie die Worte von Pfarrer Franz-Peter Wetzel deutlich machten: „Wir freuen uns, dass er diese besondere Stelle in Landau bekommt, aber wir würden ihn auch gerne noch bei uns behalten.“
Viele aus beiden Pfarreien nutzten die Gelegenheit, sich von Nico Körber persönlich zu verabschieden. In Sondernheim überreichten zum Beispiel die diesjährigen Erstkommunionkinder ein Erinnerungsbild, Singruppe und Kirchenchor gestalteten den Abschiedsgottesdienst musikalisch. Brigitte Becky und Martina Rieger sprachen für die beiden Pfarrgemeinderäte, Vertreter vieler Gemeindegruppen dankten Körber ebenfalls für seine intensive Tätigkeit und seine Begleitung in den drei Jahren. Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Pastoralreferenten war die Erstkommunionkatechese und die Einführung von regelmäßigen Kinder- und Familiengottesdiensten als feste Größe im Pfarreikalender. Der Seelsorger unterrichtete auch katholische Religion am Goethe-Gymnasium.
Außerdem arbeitete er in den drei katholischen Kindergärten mit, wo er die Erzieherinnenteams zum Beispiel bei der Gestaltung von Kindergottesdiensten unterstützte. In seinen Aufgabenfeldern gewann Pastoralreferent Körber die Menschen durch seine kommunikative und höfliche Art. Er war „ein guter Wegbegleiter, Zuhörer, Tröster durch eine Zeit, die voller Spannung, intensiven Gesprächen, teilweise auch Ratlosigkeit war“, betonte Martina Rieger – und hob besonders die Ausstrahlung des jungen Theologen hervor, der auch in Konflikten stets Ruhe ausstrahlte. Germersheim und Sondernheim waren die erste Stelle Körbers nach seiner Ausbildung. Die Hoffnung besonders in der Pfarrei Germersheim ist groß, auch künftig mit Nico Körber zusammenarbeiten zu können: Schließlich gibt es von der Hochschulgemeinde Landau zahlreiche Verbindungen zu Studierenden der Germersheimer Sprachenhochschule.
Ausflug der Kommunionkinder
Am 25. Juni machten sich 25 Kommunionkinder aus Germersheim und Sondernheim und einige Gruppenmütter und -väter auf den Weg in die Domstadt Speyer. Nach der Kinderdomführung und Besichtigung der romanischen Krypta standen Spiele und ein gemeinsames Picknick auf den Domwiesen auf dem Programm. Bei tollem Wetter wurde der Brunnen im Domgarten schnell zum "Schwimmbad" und das sorgte für ausgelassene Stimmung und willkommende Abkühlung. Auf dem Rückweg zum Bahnhof wurden die Kinder noch mit einem Abschluss-Eis versorgt und nach einer kleinen Abschlussandacht im Adenauer-Park ging es dann wieder im Zug zurück nach Germersheim. (rnk)
Bilder vom Pfarr- und Fronleichnamsfest
Einige Bildeindrücke vom gemeinsamen Pfarr- und Fronleichnamsfest von Germersheim und Sondernheim finden sich hier.
Kolpingsfamilie Germersheim: Tagesausflug nach Maria Laach

- Die Klosterkirche von Maria Laach
(05.06.2010) Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2010 veranstaltete die Kolpingsfamilie Germersheim an Samstag, den 29. Mai einen Tagesausflug zur berühmten Abtei Maria Laach in der Eifel. Die Teilnehmerzahl lang entsprechend bei rund 50 Teilnehmern, darunter auch viele Jugendliche und junge Erwachsene. Schon zu Beginn der Reise stellte sich heraus: Kolpingsfamilienpräses Hw. Kaplan Anton Tulbure hat einen guten Draht zu Petrus, denn nach den meist regnerischen Tagen der vergangenen Wochen schien endlich wieder die Sonne bei angenehmen sommerlichen Temperaturen.
Von Germersheim und Sondernheim aus starteten die Teilnehmer per Bus zunächst zur Moseltalbrücke bei Winningen, wo eine Frühstücksrast eingelegt wurde und man einen herrlichen Blick über das Moseltal genießen konnte. Von dort aus ging es weiter zum Kloster. Dort feierte der Präses in der St.-Nikolaus-Kapelle eine Hl. Messe mit den Anwesenden. Danach bestand die Möglichkeit, die Klosterkirche zu besichtigen, sich einen Film über das Leben der Benediktiner-Mönche in Maria Laach anzusehen oder einfach in der klostereigenen Buchhandlung, der Gärtnerei oder in einem der vielen anderen Läden zu stöbern, die von den Mönchen betrieben werden. Ein Angebot, das auch gerne wahrgenommen wurde, war eine Bootsfahrt auf dem Laacher See, dem die Abtei ihren Namen verdankt. Nach einem kurzzeitigen Nachmittag begab man sich auf den Rückweg, doch nicht ohne noch ein umfangreiches Abendessen im Stammlokal der Kolpingsfamilie Germersheim, dem „Birkenhof“ in Gossersweiler-Stein (bei Annweiler), einzunehmen.
Gegen 22.00 Uhr kamen alle wieder zu Hause an und ein gelungener Ausflug fand sein Ende. (C.H. / L.T.)
Familiengottesdienst in Sondernheim am 06. Juni
Gemeinsames Fronleichnams- und Pfarrfest

- Bild: Hans-Jörg F. Karrenbrock/pixelio.de
(24.5.2010) Die Pfarreiengemeinschaft macht ihrem Namen an Fronleichnam alle Ehre: Gemeinsam feiern Germersheimer und Sondernheimer Katholiken am Donnerstag, 3. Juni, das Fronleichnams- und auch das Pfarrfest. Es wird dieses Jahr wegen der noch nicht beendeten Bauarbeiten am Sondernheimer Pfarrheim wiederum in Germersheim stattfinden: Bei gutem Wetter findet der Gottesdienst ab 10 Uhr auf dem Germersheimer Kirchenplatz unter freiem Himmel statt. Im Anschluss an die Eucharistiefeier führt die Prozession durch die Innenstadt zum Altar auf dem Nardiniplatz. Der Prozessionsweg geht dann weiter zur Pfarrkirche St. Jakobus, in der der eucharistische Segen gespendet wird.
Anschließend geht gleich hinter der Kirche und dem Klostergebäude das Pfarrfest los: Zu Begegnung, gemeinsamem Mittagessen, Kaffee und Kuchen sind alle herzlich willkommen. Auch ein Kinderprogramm ist in Vorbereitung. Für das gemeinsame Pfarrfest bittet das Team des Festausschusses noch um Kuchenspenden. Wer etwas spenden will, möchte sich bitte in die Spendenlisten eintragen, die in beiden Kirchen ausliegen. Die Spenden können im Pfarrheim ab Mittwoch, 2. Juni, von 17 bis 18 Uhr, und am Donnerstag, 3. Juni, von 8 bis 10 Uhr, abgegeben werden.
Zum Fronleichnamsfest bereiten die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde (KJG) Sondernheim und Germersheim einen Blumenteppich vor. Dazu bittet die Jugend um Blumenspenden (Blüten bzw. Blütenblätter verschiedener Farben). Diese Spenden werden am Mittwoch, 2. Juni, zwischen 17 bis 18 Uhr im Pfarrhof von St. Jakobus in Empfang genommen.
Das Fest Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi, erinnert an die Einsetzung der Eucharistie. Der eigentliche Gedenktag dafür ist der Gründonnerstag. Diesen Termin hielt man aber früher wegen der nachfolgenden Passionstage für unangebracht. Man legte das Fest deshalb an das Ende der österlichen Zeit. Der Anstoß zu diesem Fest ergab sich aus einer Vision der später heilig gesprochenen Augustinernonne Juliane von Lüttich (+ 5.4.1258). Das Fest Fronleichnam wurde 1246 eingeführt; und der 11. August wurde zum allgemeinen Feiertag unter Papst Urban IV, der zuvor Erzdiakon in Lüttich gewesen war. Er gab diesem Tag den Namen „Fest des Leibes Christi“ („vronlichnam“ bedeutet Herrenleib). Weltweit wurde Fronleichnam als Fest im Jahr 1317 angeordnet. Die ersten nachgewiesenen Fronleichnamfeiern fanden 1264 in Rom, Münster und Orvieto statt, 1274 in Köln, 1276 in Osnabrück. Einen ganz besonderen Akzent erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die erstmals 1279 durch Köln zog. Die Prozession, ein begrenzter Gang durch die Zeit, symbolisiert den christlichen Lebensvollzug, das Ziehen durch die Zeit. Jede Prozession, die mit dem Segen endet, verdeutlicht die Heimkehr der Kinder Gottes in das himmlische Jerusalem. Heute feiern katholische Christen dieses Fest stets zehn Tage nach Pfingsten, also 60 Tage nach Ostern.
kfd und Kolping: Doppeljubiläum in Germersheim

- Beim Einzug in die Germersheimer Kirche wurden einige Kolpingbanner vorangetragen.

- Festgottesdienst zum kfd- und Kolping-Jubiläum mit mehreren Priestern. In der Mitte Andreas König, der Geistlicher Leiter der Kolping auf Bistumsebene ist.

- Am Rande des Festakts: Von links Kolpingvorsitzender Hans-Jörg Artelt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, OB Dr. Eva Lohse und Dagmar Jantzer-Kirchner vom Kolpingvorstand.
(17.5.2010) Doppeljubiläum in der Pfarrei Germersheim: Am 8. Mai haben die Kolpingsfamilie und die Katholische Frauengemeinschaft ihre Gründung vor 150 und 50 Jahren gefeiert. Die Kolpingsfamilie Germersheim ist die älteste im Bereich des Bistums Speyer.
Zum Jubiläumsnachmittag im Bürgersaal des Germersheimer Rathauses kamen zahlreiche Mitglieder und prominente Gäste aus Kirche und Gesellschaft: Die Festrednerin, die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, verwies auf die Werte der Kolpingsfamilie: Solidarität und Eigenverantwortung. Diese seien Fundamente der Gesellschaft. Zu Kolpings Lebzeiten gehörten Leistung und Leistungsbereitschaft, aber auch Solidarität, zu den Grundvorraussetzungen. Diese Tugenden müssen wieder neu in den Vordergrund treten, unterstrich die Politkerin. In Grußworten sprachen unter anderem Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ortspfarrer Franz-Peter Wetzel und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Rieger den beiden gemeindlichen Gruppen ihre Anerkennung und ihre Glückwünsche aus. Beide Gruppierungen zeigten ein großes Engagement im Aufbau der Gemeinde und erreichten es, immer wieder Menschen für das Gemeindeleben zu interessieren, lobte Rieger. Mitgestaltet wurde die Festveranstaltung von musikalischen Darbietungen der Kolpingskapelle Zell am Donnersberg, die anschließend zusammen mit dem Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Sabine Nebel den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus mitgestaltete.
Zelebriert wurde dieser Gottesdienst von Diözesanpräses Pfarrer Andreas König. Mit am Altar standen Pfarrer Wetzel, Kaplan Anton Tulbure und Diakon Klaus-Peter Hilzensauer aus Speyer sowie der frühere Germersheimer Pfarrer Josef Wendel. Andreas König machte den beiden Gruppen in seiner Predigt Mut: Die künftige Gestalt der Kirche, auch wenn noch vieles unklar sei, komme den Verbandsgruppen sehr entgegen. „Gerade im Blick auf das Konzept ,Gemeindepastoral 2015‘ sehe ich in den Verbänden eine große Chance – denn die Zukunft unserer Verbände liegt in der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten.“ Die Verbände garantierten nämlich beides: eine lebendige Kirche vor Ort und eine Vernetzung über Gemeindegrenzen hinweg mit den Menschen, die sich für eine Sache einsetzten. König wünschte den beiden Gruppen, dass „sie von Gottes Geist geprägt sind“. Wo der Geist wehe, da wachse die Kirche.
Neue Gemeindestruktur für Pfarrverband Germersheim diskutiert
(7.3.2010) Bei einem Pfarrverbandsbesuch in Hördt diskutierten am Freitag, 5. März, Generalvikar Dr. Franz Jung und weitere Vertreter des Bistums mit dem örtlichen Seelsorgeteam sowie Vertretern der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte die künftige Pfarreienstruktur im Pfarrverband Germersheim. Wie die Pläne der Bistumsleitung vorsehen, sollen im Bistum Speyer bis 2015 aus den bislang 346 Pfarreien in 123 Pfarreiengemeinschaften 60 größere Pfarreien entstehen.
Im Pfarrverband Germersheim werden nach dem momentanen Diskussionsstand die bisherigen elf Pfarreien sowie eine Kuratie, die schon jetzt in vier Pfarreiengemeinschaften sowie drei Einzelpfarreien mit je einem Pfarrer zusammengeschlossen sind, in drei neuen Pfarreien aufgehen.
Zur künftigen Pfarrei Bellheim gehören dann die Pfarreien Bellheim-St. Nikolaus, Knittelsheim-St. Georg, Ottersheim-St. Martin, Lustadt-St. Johannes der Täufer und Zeiskam-St. Bartholomäus mit insgesamt 8645 Katholiken.
Die Pfarrei Germersheim wird Germersheim-St. Jakobus, Sondernheim-St. Johannes der Täufer und Lingenfeld-St. Martin mit 11010 Katholiken umfassen.
Der Pfarrei Rülzheim sollen Rülzheim-St. Mauritius, Kuhardt-St. Anna, Hördt-St. Georg und Leimersheim-St. Gertrud mit 9885 Katholiken zugeordnet werden.
Alle früheren Pfarreien bleiben aber als Gemeinden innerhalb der größeren Pfarrei bestehen. Die künftigen Namen der neuen Pfarreien sind noch offen. Dem Seelsorgeteam einer Pfarrei werden in der Regel ein leitender Pfarrer, ein weiterer kooperierender Priester sowie – je nach der Größe der Einheit - mindestens ein zusätzlicher pastoraler Mitarbeiter bzw. eine pastorale Mitarbeiterin angehören.
Die Zuordnung ist noch nicht endgültig. Nach dem Besuch der Pfarrverbände soll das Konzept vom 12. bis 14. November 2010 auf einem Diözesanforum abschließend beraten und zum Jahresende vom Bischof in Kraft gesetzt werden. Dabei wird auch der Zuschnitt der neuen Pfarreien endgültig festgeschrieben. Umgesetzt wird die Strukturreform im Jahr 2015. (Quelle: www.bistum-speyer.de)
Weitere Informationen hier: http://cms.bistum-speyer.de/www2/?myELEMENT=219027&mySID=fe35e318f5f982626dabab0b2ed3b016


