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Text-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder von Ereignissen in unserer Pfarreiengemeinschaft aus dem Jahr 2009.

KjG-Kindernacht in Germersheim: Kleine Piraten auf Schatz-Suche

Verbrachten eine erlebnisreiche Nacht: Teilnehmer und Betreuer der KjG-Kindernacht.

Ende November 2009 organisierten die KjG-Gruppenleiter im Pfarrheim und im dazu gehörigen KjG-Jugendkeller eine Kindernacht. Sie stand unter dem Motto „Piraten auf der Suche nach dem KjG-Schatz“. Die 16 Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren trafen gegen 16 Uhr ein. Um sich besser kennen zu lernen, wurde das „Piratensalatspiel“ gespielt, bei dem sich die Kinder austobten und riesigen Spaß hatten.

Nach dem ersten Kennenlernen begaben sich alle in den Jugendkeller, in dem bereits die Workshops auf sie warteten. Es konnte zwischen Geheimschrift, Augenklappenbasteln, Gestaltung einer Piratenflagge oder einem Tischfußballturnier wählen. Bei der Geheimschrift wurde mithilfe von Zitronensaftkonzentrat auf ein weißes Blatt geschrieben. Anschließend hielten die Betreuer Kristin Müller und Matthias Müller das beschriebene Blatt über eine brennende Kerze, um die Geheimschrift zu entschlüsseln. Das Augenklappenbasteln betreuten Eva Waldecker und Jana Zimbelmann. Hier konnten die Kinder beim Anmalen ihren Ideen freien Lauf lassen. Um eine gemeinsame Erinnerung an die Kindernacht zu haben, wurde ein weißes Laken mit einem Totenkopf, passend zum Piratenthema, bemalt. Um diesen Totenkopf herum setzten die Kinder ihren Händeabdruck und ihren Namen.

Während einige Betreuer eine Piratenmahlzeit vorbereiteten, durften sich die Kinder den Film „ Der Schatzplanet“ anschauen. Nach dem Essen folgte das „Tausendaufgabenspiel“, bei dem die beste Gruppe mit Überraschungseiern belohnt wurde. Pünktlich um 9 Uhr brachen wir zur Nachtwanderung auf, entlang der Queich bis zum Friedhof und zurück zur Kirche. Der Film „Hook“ ließ die Kinder nach der Wanderung wieder zur Ruhe kommen und schnell einschlafen. Ein gemeinsames Frühstück und der Besuch des Kindergottesdienstes beendeten die KjG-Kindernacht. (Kristin Müller/Jana Zimbelmann)

 

Jugendgottesdienst der KjG Germersheim mit Firmbewerbern

Blick in die St.-Jakobus-Kirche beim Jugendgottesdienst.


(18.10.2009) „Dieser Weg wird kein leichter sein; dieser Weg wird steinig und schwer!“ So lautet der Refrain aus einem bekannten Lied eines deutschen  Popsängers. Firmung ist genau wie der Refrain eine Art Weg, den man  als baldiges als volles Mitglied in der Kirche bewusst einschlägt. Dieser neue Weg – das bewusste Christsein – wird sicherlich nicht immer geradlinig oder nach Plan verlaufen, aber auf jeden Fall wird er neue Erfahrungen mit sich bringen. Um dies deutlich zu machen, gestaltete die Katholische junge Gemeinde (KjG) Germersheim in St. Jakobus am 10. Oktober einen Jugendgottesdienst mit und für unsere Firmlinge. Geleitet wurde er von Kaplan Anton Tulbure. Der Gottesdienst stand unter der Überschrift „Dieser Weg“. Es wurden Fragen über das Beschreiten dieses Weges angerissen und individuelle Glaubensbekenntnisse einiger Firmlinge verlesen. Zum Abschluss bekam jeder noch einen Stein, welcher als Zeichen für die Individualität jedes Weges und jedes Firmlings stand. (C.H.)

Erntedank

Zum Vaterunser rief Kaplan Anton Tulbure die zahlreichen Kinder in einen großen Kreis um den Altar.
Anschließend gab es Unterhaltung beim Kinderkino...
...und für die "Großen" Zwiebelkuchen und neuen Wein in gemütlicher Runde

In diesem Jahr wurde Erntedank in St. Jakobus am 3. Oktober mit einem festlichen Gottesdienst am Samstagabend gefeiert. Sowohl die Kinder der Eduard-Orth Grundschule als auch der Kirchenchor St. Jakobus haben den Gottesdienst mitgestaltet.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einem geselligen Abend mit Zwiebelkuchen und neuem Wein ein - für die Kinder gab es einen Kinoabend mit Pizza. Sowohl die Kleinen als auch die Großen sind der Einladung gerne gefolgt, was die Veranstaltung zu einem schönen Erlebnis werden ließ.

VIELEN DANK!

Mit der Kollekte und dem Erlös des Festes werden die neuen Liedermappen für Kinder- und Jugendgottesdienste mitfinanziert. Allen Pizza- und Zwiebelkuchenbäckerinnen, den Helfern von Kolping und dem Pfarrgemeinderat gilt ein herzliches DANKESCHÖN!

 

 

 

Friedensgottesdienst mit 500 Soldaten und dem Speyerer Bischof in St. Jakobus

Die Aufnahmen entstanden in der Germersheimer Pfarrkirche beim Militärgottesdienst am 7. September (Fotos: Henkelmann)


(11.9.09) „Weltfrieden muss mehr sein als ein frommer Wunsch“, sagt Thomas Stefan, Pastoralreferent im Katholischen Militärpfarramt Bruchsal und dies steht gleichsam als Überschrift über dem Pontifikalamt, das aus Anlass des Weltfriedenstages gefeiert wird. Der Weltfriedenstag, 1967 von Papst Paul VI. initiiert, wurde auch in der katholischen Militärseelsorge aufgegriffen. Er wird nicht an einem zentralen Termin begangen, sondern jeweils gesondert an den einzelnen Standorten.

Zum ersten Mal findet dieser internationale Soldatengottesdienst am 7. September in der Pfarrkirche St. Jakobus Germersheim statt. St. Jakobus ist eines der letzten noch erhaltenen gotischen Kirchengebäude der Pfalz. „Die Kirche ist im Laufe der Geschichte durch kriegerische Einwirkungen oft beschädigt worden, wurde aber immer wieder aufgebaut“ gibt der Hausherr, Pfarrer Franz-Peter Wetzel Auskunft. In den Jahrzehnten des Friedens seit 1945 habe die alte Festungsstadt ihre Tore geöffnet für viele Menschen, die in Germersheim Heimat gefunden hätten.

An diesem Montagvormittag sind es Soldaten aus dem Seelsorgebezirk Bruchsal, die in St. Jakobus inne halten, Gottesdienst feiern und für den Weltfrieden beten. Auch Vertreter aus dem Heidelberger Headquarter der NATO, darunter der holländische General Ton van Loon, sind zum festlichen Pontifikalamt mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann und den Konzelebranten Militärgeneralvikar Walter Wakenhut, Militärdekan Rainer Schnettker und Chaplan Lieutenant Colonel Jim Betz gekommen. Das Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe begeistert mit seinen Beiträgen die Gottesdienstteilnehmer in der voll besetzten Kirche.

Die Seligpreisungen der Bergpredigt (Matthäus 5,3–12) sind Grundlage der Predigt von Bischof Wiesemann. „Jedes Mal, wenn wir dieses Evangelium hören sind wir fasziniert und ratlos“, sagt er. Ratlos deshalb, weil es sich in unserer heutigen Zeit doch etwas weltfremd anhöre und wie reine Utopie anmute. Auf der anderen Seite sei es faszinierend, weil der Mensch ermutigt werde, an der Utopie des Friedens festzuhalten. „Es gibt durch pure Gewalt keinen Frieden“, bekräftigt Bischof Wiesemann. Nur wer im tiefsten Herzen von der Gewaltlosigkeit überzeugt sei, könne auch in die Schranken weisen.

Am Ende der Predigt dankt er allen von Herzen, „die sich für unseren Staat und den Frieden einsetzen“ und sagt leise im Hinblick auf die aktuelle Situation der deutschen Soldaten am Hindukusch: „Sehr schnell kann man kritisieren, viel schwieriger ist es, den richtigen Weg zu finden, wenn man handeln muss“. Beim anschließenden Empfang in der Hans-Graf-Sponeck-Kaserne angesprochen, unterstreicht Bischof Wiesemann die hohe Bedeutung der Militärseelsorge: „Die Militärseelsorge ist extrem wichtig. Wir erreichen hier viele junge Menschen, die zum Teil weg sind von der Kirche“. Oft würden diese mit existenziellen Fragen konfrontiert, gerade auch bei Auslandeinsätzen. „Wir wollen als Kirche den ganzen Menschen stärken in seiner Integrität und Entscheidungsfähigkeit“, betont der Bischof. (aus „der Pilger“, Autorin: Bettina Henkelmann)


KjG veranstaltet Grillfest für 108 Firmanden

Ein Blick ins Pfarrheim bei der Grillparty der KjG für die Jugendlichen.


(5.9.2009) Wann kann man behaupten, dass eine Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen ist? Zum Beispiel wenn man für gut 108 Firmlinge mehrere Stunden am Grill stand und alle satt geworden sind? Oder wenn in nur einer Stunde der Pfarrsaal ausgeräumt, neu eingeräumt und dekorativ gestaltet wurde? Oder einfach nur, wenn die Firmlinge zum Schluss einfach noch „hocke“ bleiben wollten, weil es so schön gesellig war? Ja, man kann schon zu recht sagen, das „Firmlingsgrillen“ der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) war ein Erfolg. Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt, so das Fazit der engagierten Jugendlichen!

Von der Planung des Abends im Leitungsteam mit Kaplan Anton Tulbure zusammen, bis hin zum Organisieren von Grill, Brot, Getränke und Salate für 108 hungrige Jugendliche, und über das Veranstalten eines Vollzeitprogramms mit Karaoke, Theatersketchen und Großgruppenspielen im Freien. Auch das Wetter hielt, obwohl es Anfangs nach Regen aussah. Gott sei Dank! Trotz der großen Arbeit und Mühen konnten wir erfolgreich die KjG präsentieren und repräsentieren. (C.H.)

Abschied von einem engagierten Pfarrangehörigen


(11.8.09) Ulrich Riedel ist tot. Nach schwerer Krankheit verstarb der 68-Jährige am 8. August. Riedel war über 30 Jahre Kirchenrechner und Mitglied des Verwaltungsrates der katholischen Kirchenstiftung Germersheim.

Wie Pfarrer Franz-Peter Wetzel und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Rieger in einem Nachruf betonen, hat Ulrich Riedel mit großer Gewissenhaftigkeit, Umsicht und steter Hilfsbereitschaft diese schwierige und verantwortungsvolle Tätigkeit ausgeübt. Dazu gehörte auch lange Jahre die Rechnungslegung für die beiden katholischen Kindertagesstätten St. Jakobus und St. Josef. Darüber hinaus übernahm Ulrich Riedel jahrelang den Dienst als Kommunionhelfer und Lektor und war Mitglied im Kirchenchor und der Kolpingsfamilie.

Die Pfarrgemeinde St. Jakobus ist Ulrich Riedel zu tiefem Dank verpflichtet. Sie nimmt am Donnerstag, 13. August (13.30 Uhr) auf dem Friedhof Germersheim von ihrem engagierten Pfarreimitglied Abschied. Das erste Sterbeamt wird am Sonntag, 16. August, 9 Uhr, in der Jakobus-Kirche für Ulrich Riedel gefeiert.

 

Kolpingsfamilie bei Tagesausflug im Pfälzer Wald unterwegs

Die Tagesausflügler der Kolpingsfamilie Germersheim.


(10.8.09) Am 12. Juli fand der Jahresausflug der Kolpingsfamilie Germersheim statt. Mit dem vollbesetzen Bus ging es zunächst nach Esthal, zur Pfarrkirche St. Konrad. Dort feierte die Kolpingsfamilie die Messe zusammen mit Herrn Pfarrer Gerhard Burgard. Er ist Neffe von Pfarrer Otto Thomas, dem frühen und unvergessenen Stadtpfarrer von Germersheim (bis 1979). Pfarrer Burgard zeigte sich sehr erfeut über den Besuch der Kolpingsfamilie, die viele angenehme Erinnerungen an Germersheim in ihm wachrief.

Danach führte ein kompetenter Führer die Kolpingsfamilie durch die Kirche. Nachdem das gemeinsame Frühstück eingenommen worden war, wurde die Fahrt nach Elmstein fortgesetzt. Nach dem Besuch des Waldarbeitermuseums, der sogenannten „Samenklenge" und der Alten Schmiede stärkte sich die Kolpingsfamilie bei Kaffee und Kuchen im „Kuckucksstübchen". Eine gemeinsame Andacht mit Herrn Pfarrer Burgard in der Kirche Maria Heimsuchung in Elmstein beendete das offizielle Tagesprogramm. Danach fuhr die Kolpingsfamilie nach Gossersweiler-Stein in das Hotel „Birkenhof" zum gemeinsamen Abendessen. Ein ganz spezieller Dank gilt insbesondere dem 1. Vorsitzenden, Hansjörg Artelt und Herrn Pfarrer Burgardt für einen wirklich erlebnisreichen Tag. (D.J-K.)


Stellungnahme zur Regelung der Trauergottesdienste


Mit großem Bedauern musste ich feststellen, dass einige von mir als notwendig erachtete Änderungen zu den Trauergottesdiensten mancherorts in unseren Gemeinden St. Jakobus und St. Johannes d. T. auf Unverständnis stießen. Diskussionen und Gespräche in den vergangenen Tagen geben mir und uns Anlass zu einer Stellungnahme.

Gegenstand des Themenabends vor zwei Wochen war der veränderte Zeitpunkt für die Eucharistiefeier nach der Beerdigung eines Pfarrangehörigen. Leider war die Art wie darüber diskutiert wurde dem Thema nicht immer angemessen: Geht es doch um Tod und Leben bei Gott. Auf Seiten der Gläubigen – in Denken und Gewohnheiten – hat sich in den letzten Jahren manches verändert. Was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr:

  • Trauungen finden überwiegend nicht mehr im Rahmen einer Eucharistiefeier statt, sondern in einem eigenen Wortgottesdienst.
  • Immer weniger wird der Wunsch geäußert, die Krankenkommunion im häuslichen Kreis zu empfangen.
  • Immer weniger wird der Wunsch geäußert, die Krankenkommunion im häuslichen Kreis zu empfangen.
  • Nur noch selten wird ein Priester zu einem Sterbenden gerufen, um ihm die Beichte abzunehmen, die heilige eucharistische Gabe zu spenden, ihn mit dem Heiligen Öl zu salben und mit den Angehörigen zu beten und sie und den Sterbenden zu segnen.

Auch auf Seiten der offiziellen Kirche hat sich manches verändert:

  • Die Zahl der Priester – und auch die der anderen pastoralen Berufe – nimmt dramatisch ab. Nach derzeit möglichen Voraussagen in unserer Diözese wird es in zehn Jahren nur noch 60 Priester unter 70 Jahren geben.
  • Immer öfter hat ein Pfarrer die Verantwortung für zwei, drei oder noch mehr ehemals selbständige Pfarreien, so dass an einem Tag durchaus zwei oder mehr Beerdigungen sein können, wobei vielleicht noch eine Abendmesse vorgesehen ist.
  • Dem gegenüber gilt die Bestimmung, dass ein Pfarrer an einem Tag nur eine Heilige Messe feiern darf – aus Ehrfurcht vor dem darin Geschehenden.
  • Dazu kommt, dass an dem Nachmittag einer Beerdigung noch Termine vereinbart sind, die nicht verschoben werden können oder andere wichtige unaufschiebbare Verpflichtungen, die er als Seelsorger wahrzunehmen hat.

Aufgrund dieser Entwicklungen wird in der Kirche manches neu bzw. wieder neu verstanden: die Wertschätzung von Gebets- bzw. Wortgottesdiensten, die kein Ersatz für die Eucharistiefeier darstellen sollen, sondern als eigenständige Gottesdienste gesehen werden. So ist der Gottesdienst - z.B. bei einer Trauung - ein wirklicher Gottesdienst, ebenso wie die Begräbnisfeier in der Trauerhalle und am Grab ein wirklicher und angemessener Gottesdienst ist, in welchem wir den Verstorbenen der Güte Gottes empfehlen und den Gläubigen Trauernden den helfenden Segen Gottes zusprechen.

Nachdem im März 2008 der damalige Kaplan von Germersheim/ Sondernheim zum Administrator der Pfarreien Edenkoben und St. Martin ernannt wurde, war zunächst keine Aussicht, dass die Kaplanstelle neu besetzt würde. Dies war für mich als einzigen Pfarrer der beiden Pfarreien St. Jakobus und St. Johannes d. T. der Anlass, nach Beratung mit den zuständigen Gremien eine Änderung durchzuführen, die schon in vielen Pfarreien unserer Diözese üblich war:

Eine Eucharistiefeier zum besonderen Gedenken an den Verstorbenen solle in Zukunft nicht mehr unmittelbar nach der Beerdigung sein, sondern in der darauf folgenden Heiligen Messe oder am darauffolgenden Sonntag im Amt für die Pfarrgemeinde - jeweils unter der ausdrücklichen Nennung des Namens des Verstorbenen.

Offenbar wurden diese Veränderungen zu rasch durchgeführt. Es ist nicht gelungen, für diese Regelung Verständnis zu wecken und die Gründe genügend darzulegen und zu erklären. Vielleicht dachte ich zu wenig daran, wie dies bei den Betroffenen ankommt und auch verletzend sein könnte. Denn manche haben Angst, man würde dem Verstorbenen etwas vorenthalten und damit seinem Seelenheil schaden, wenn auf die Beerdigung nicht sofort eine Eucharistiefeier folgen würde.

Nach den Diskussionen der vergangenen Wochen und aufgrund der glücklichen personellen Situation mit einem Kaplan, der hoffentlich so lange wie möglich in Germersheim tätig ist, möchte ich es mit unserem Seelsorgeteam in Zukunft so halten:

Es ist mir und uns als Seelsorger selbstverständlich, vor einer Beerdigung die trauernden Angehörigen zu besuchen. In den Trauergesprächen stellt sich heraus, dass nicht immer eine Eucharistiefeier unmittelbar im Anschluss an die Trauerfeier gewünscht wird; dann können wir vereinbaren, wann diese stattfinden soll. Wenn die unmittelbar anschließende Eucharistiefeier den Angehörigen ein großes Anliegen ist, werden wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, diesen Wunsch auch zu verwirklichen. Als Ort der Feier kommen die beiden Pfarrkirchen und die Kapelle im Altenheim in Frage.

Wir möchten in jedem Fall eine individuelle und den trauernden Angehörigen angemessene würdige Feier anbieten und von der bisher starren Regelung Abstand nehmen.

Ich hoffe, dass diese Regelung möglichst lange so bestehen kann. Es hängt davon ab, wie lange ein Kaplan in Germersheim noch sein kann und ob nicht in absehbarer Zeit dem Pfarrer von Germersheim weitere Pfarreien in der Nachbarschaft anvertraut werden, für die er dann eben auch zuständig ist. In dem Fall muss mit den gewählten Gremien neu überlegt und entschieden werden.

Ich möchte verstehen, dass mancher in der Pfarrei wegen der Veränderungen enttäuscht, ja verärgert war, und bedauere, wo die Regelung zu Verletzungen geführt hat. Gleichzeitig bitte ich aber auch, uns in unseren Überlegungen zu verstehen, und dränge auf einen offenen und fairen Umgang miteinander. Bei dem angesprochenen Thema ist mir und uns immer wichtig zu bedenken, worum es eigentlich geht: um Tod und Leben bei Gott. Wie und wo immer wir an unsere Toten denken und für sie beten, dürfen wir an das Wort des Apostels Paulus denken:

„Denn ich bin überzeugt, weder Tod noch Leben… kann uns trennen von der Liebe Gottes in Christus unserem Herrn." (Röm 8,38 ff.)

Ihr Pfarrer
Franz-Peter Wetzel

Hinweis:
Wir betonen, dass allein der im Zusammenhang mit der Gottesdienstordnung vorliegende veröffentlichte Text der von uns autorisierte Text ist. Für verkürzte und damit vielleicht missverständliche Veröffentlichung in anderen Publikationsorganen übernehmen wir keine Verantwortung.




Pfarrei verabschiedet ehrenamtliche Büchereileiterin

Hildegard Müller wurde von Pfarrer Franz-Peter Wetzel verabschiedet beim Stehempfang im Brunnen-Innenhof.

(29.7.09) Bereits vor einigen Monaten hat die katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus ihre Gemeindebücherei geschlossen. Der Grund für die Schließung liegt in der stark zurück gegangenen Zahl von Ausleihen. Der Buchbestand wurde aufgelöst und großteils an die Büchereifachstelle des Bistums nach Speyer gegeben. Die Büchereiräume in Nachbarschaft der Jakobus-Kirche stehen inzwischen für andere Zwecke zur Verfügung.

Anlässlich des Patroziniums, das die Pfarrgemeinde am 26. Juli mit Festgottesdienst und Sektempfang beging, verabschiedete Pfarrer Franz-Peter Wetzel nun die langjährige Büchereileiterin Hildegard Müller. "Sie haben viel, viel Arbeit in die Bücherei gesteckt", würdigte der Pfarrer das Engagement der 71-Jährigen und dankte mit einem Präsent. Ebenfalls dankte Wetzel Cäcilia Dombek, die Hildegard Müllers Vorgängerin als Leiterin war. Seit 1994 betreute Müller die Gemeindebücherei neben ihren weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Pfarrei - unter anderem beim Elisabethenverein, im Pfarrgemeinderat und bei der Vorbereitung der Erstkommunionkinder.

Wetzel blickte in einer kurzen Ansprache auf die bewegte Geschichte der Gemeindebücherei in Germersheim zurück. Vor inzwischen 85 Jahren, im Jahr 1924, gründete sie der damalige Pfarrer Eugen Sauer. Seit 1964 befand sich die Bücherei in den Räumen neben der Pfarrkirche. Ein dunkles Kapitel, so berichtete Wetzel, sei auch hier die Zeit des Nationalsozialismus gewesen: Christliche Bücher waren von den Machthabern verpönt, daher veranlassten sie die Versiegelung der Büchereischränke. Durch einen Bombenangriff jedoch kamen die bisher weggeschlossenen Bücher wieder zum Vorschein und wurden von beherzten Pfarreiangehörigen zu Hause versteckt. So hatte man nach dem Weltkrieg schnell wieder einen Grundbestand an Büchern für den Neubeginn im damaligen Schwesternhaus in der Königsstraße. In den 1970er-Jahren verzeichnete die Bücherei rund 3000 Medien und immerhin 4000 Entleihungen pro Jahr.

Caritas-Warenkorb jetzt auch in Germersheim

Michael Manz, Caritas-Zentrum Germersheim, und Karl-Ludwig Hundemer, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözeses Speyer, bei der feierlichen Eröffnung der Warenkorbes Germersheim.


(24.7.09) Der Warenkorb, das soziale Kaufhaus des Caritasverbandes, hat in Germersheim eine Außenstelle in der Bellheimer Straße 17 eingerichtet. Am 21. Juli wurde das Sozialkaufhaus offiziell eröffnet. Michael Manz, Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim, und Joachim Geimer, Gesamtleiter der Warenkörbe des Caritasverbandes, begrüßten zahlreiche Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik, die sich bei der Eröffnungsfeier vom Konzept Warenkorb überzeugten und dem Team Erfolg wünschten. Leiter der Warenkörbe Speyer, Frankenthal, Kaiserslautern und Neustadt waren ebenfalls vertreten, sowie ein Vertreter des künftigen Warenkorbes St. Ingbert. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Kombo der Städtischen Musikschule Germersheim.

Der Warenkorb Germersheim beschäftigt vier Mitarbeiter und verfügt über ein breit gefächertes Sortiment, das von gebrauchter Kleidung über Hausrat bis zu Möbeln reicht. Wer im Warenkorb einkauft, muss keine Bedürftigkeit nachweisen. So werden einerseits gut erhaltene Waren einem zweiten Leben zugeführt, gleichzeitig für sozial schwache Menschen eine unbürokratische und niedrigschwellige Hilfe geschaffen. Nicht zuletzt werden in Zusammenarbeit mit der Arge Germersheim auch die vier Mitarbeiter im Bereich Einzelhandel qualifiziert. Sie werden von einer sozialpädagogischen Fachkraft betreut und begleitet.

„Die Begrenzung der Armut braucht Chancen“, sagte Karl-Ludwig Hundemer, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, bei der feierlichen Einweihung des Warenkorbes Germersheim. Die um sich greifende Armut in Deutschland sei Anlass gewesen, über neue Konzepte nachzudenken. „Der Warenkorb will langfristig Zukunftschancen entwickeln. In den bisherigen Standorten werden 192 Menschen qualifiziert, über 16 Prozent konnten wieder in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. 18 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse sind so entstanden.“

Zur Ausrichtung der Warenkörbe sagte Hundemer: „Der Warenkorb versorgt die Bevölkerung mit preiswerter Kleidung und Haushaltswaren. So verhindern wir, dass Menschen ausgegrenzt werden.“ Mit der Arge Germersheim habe man einen wichtigen Bündnispartner, ohne den das Konzept nicht hätte umgesetzt werden können. Die Warenkörbe werden zudem ständig weiter entwickelt, erklärte Hundemer. In Speyer sei inzwischen eine Schneiderei dazu gekommen, in Kaiserslautern wurde die bundesweite Aktion Stromsparscheck gestartet. Bereits jetzt werden die 22 Mitarbeiter in Speyer in fünf Berufsbildern qualifiziert und für den Arbeitsmarkt fit gemacht.

Gleichwohl sei der Warenkorb Germersheim nicht denkbar, ohne die zuvor geleistete, wertvolle Arbeit von Ehrenamtlichen, die über mehr als 13 Jahre die Kleiderkammer betreut haben. Es handelt sich dabei um ehrenamtliche Caritasfrauen aus den beiden Germersheimer Pfarreien. „Ich kann versichern, dass der Warenkorb ohne die Pionierarbeit der Kleiderkammer nicht entstanden wäre“, sagte Hundemer wörtlich. „Jeder Arbeiter ist mehr wert, als alles Gold dieser Welt“, gab der Vorsitzendes des Caritasverbandes dem Team in Germersheim mit auf den Weg und wünschte viel Erfolg und Elan.

Michael Manz, Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim, und Joachim Geimer, Gesamtleiter der Warenkörbe des Diözesan-Caritasverbandes gaben einen Überblick über die Entwicklung von der früheren Kleiderkammer bis hin zum Warenkorb, der im April seine Arbeit begonnen hat. 2007 sei erstmals der Gedanke aufgegriffen worden, die Kleiderkammer zu einem Warenkorb-Kaufhaus umzugestalten, zumal man bereits eng mit dem Warenkorb Speyer zusammen gearbeitet hatte. Im Dezember 2008 wurden Gespräche mit der zuständigen Arge in Germersheim geführt und im Januar diesen Jahres wurden schließlich vier so genannte AGH-Stellen bewilligt, die von der Arge finanziert werden. Mit großem Engagement haben die Mitarbeiter schließlich die Verkaufsräume gestaltet, nachdem sie umgebaut worden waren.

Rainer Strunk, erster Beigeordneter der Kreises Germersheim, lobte den Warenkorb: „Mit solchem Engagement nehmen wir Druck von den Hilfsbedürftigen“ Es gebe viele Menschen, die nicht mehr aus eigener Kraft gut leben können. Hilfe für diese Menschen sollte niedrigschwellig und umfassend sein „und das ist ihnen gelungen“, sagte er. „Kinderkleidung, Schulbücher _ es gibt viele, die sich das nicht leisten können- Da ist es gut, dass das Warenkörbchen als Außenstelle des Warenkorbes Speyer das örtliche Angebot ergänzt.“

Germersheims Bürgermeister Dieter Hänlein erklärte, der Warenkorb sei eine großartige Leistung, „es ist nur bedauerlich, dass wir Einrichtungen wie diese in unserer Wohlstandsgesellschaft brauchen.“ Bei den sozialen Hilfesangeboten in Germersheim sei der Warenkorb mit seinem umfassenden Konzept ein Lichtblick. „Und ich bin mir sicher, Sie können sich über Kundschaft nicht beklagen“, sagte Hänlein an die Mitarbeiter gewandt.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund gratulierte, dass man mit dem Begriff Warenkorb ein zeitgemäßes Label gefunden habe, das gewiss von Kunden gut aufgenommen werde. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart hob zudem die Ressourcen-schonende Funktion des Warenkorbes hervor.

Die Warenkorb-Außenstelle Germersheim, Bellheimer Straße 17, ist montags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet, mittwochs von 14 bis 19 Uhr.  (Text/Bild: CV)

Patronatsfest mit Ehrung in Sondernheim

Der kath. Kirchenchor nach der Ehrung.


(28.6.09) Am 21. Juni 2009 feierte die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim mit Pfarrer Franz-Peter Wetzel ihr Patronatsfest und der musikalischen Begleitung des kath. Kirchenchor unter der Leitung von Gregor Pfeifer. Am Ende des Gottesdienstes wurde Gertrud Bolleyer für ihr 40-jähriges Singen im Chor geehrt. Pfr. Wetzel überreichte Fr. Bolleyer eine Urkunde, unterschrieben vom Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und wurde vom Vorstand des Kirchenchores, Norbert Starck, zum Ehrenmitglied ernannt.

Ebenso bedankte sich Starck beim Chorleiter Gregor Pfeifer für fünf Jahre Chorleitertätigkeit mit einem Bildband und einem Weinpräsent. Er betonte, dass der Chor durch Herrn Pfeifer wieder zu dem wurde, was er heute ist: ein Kirchenchor der mit Gott und für Gott und die Gemeinde singen kann. Die Kirchengemeinde Sondernheim dankt der Geehrten sowie den übrigen Kirchenchormitgliedern für ihren großen Einsatz. (ts)

Viele Besucher kommen zu Fronleichnams- und Pfarrfest

An Fronleichnam feierten die Germersheimer Katholiken ihr Pfarrfest.

(11.6.09) "Wir feiern heute das wunderbare Geheimnis der Anwesenheit Gottes unter uns", mit diesen Worten eröffnete Kaplan Anton Tulbure den Gottesdienst in der Germersheimer Pfarrkirche St. Jakobus zum Fronleichnamsfest. Wegen der Witterung - Sturmböen und drohender Regen - konnte die Messfeier nicht wie geplant auf dem Kirchenplatz stattfinden. So wurde es in der Kirche richtig eng - rund 500 Gottesdienstbesucher fanden darin Platz. Darunter auch die große Schar der Erstkommunionkinder - und der neugewählte Bürgermeister der Stadt, Markus Schaile, sowie sein Vorvorgänger Benno Heiter.

In seiner Predigt erklärte Kaplan Tulbure Unterschiede zwischen der früheren, tridentinischen Liturgie und der heutigen erneuerten Liturgie. Ein wichtiges Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils, das vor 40 Jahren diese Erneuerung gebracht hatte, sei gewesen, dass die Messe die Mitfeier der Gemeinden symbolisiert. "Der ganze Christus feiert Gottesdienst, das Haupt, und alle Glieder - das ganze Volk also." Der Messe schloss sich die Prozession zum Nardiniplatz an, unter Begleitung der Stadtkapelle. Unter der Statue des aus Germersheim stammenden Seligen wurde gebetet und gesungen, daran wirkten auch die Kommunionkinder mit. Die Prozession führte in die Kirche zurück, wo der feierliche Schlusssegen gespendet wurde.

Inzwischen hatten rund 50 Helferinnen und Helfer um den Festausschuss des Pfarrgemeinderates alles für das Pfarrfest im Brunnenhof vorbereitet, immer mit bangem Blick zum Himmel. Letztlich hatte sich die Entscheidung, das Fest draußen zu feiern, aber als richtig erwiesen, zumal rund 350 Gäste, viele auch aus Sondernheim, kamen. Zeitweise waren alle Bänke im Innenhof besetzt. Viel zu tun für die Helfer an den Kassen, Getränke- und Essensausgaben. Die wochenlangen Vorbereitungen des erfahrenen Orgateams haben sich bewährt.

Bilder vom Fronleichnamsgottesdienst und vom Pfarrfest gibt es hier.


Stichwort "Fronleichnam"
Das Fest Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi, erinnert an die Einsetzung der Eucharistie. Der eigentliche Gedenktag dafür ist der Gründonnerstag. Diesen Termin hielt man aber früher wegen der nachfolgenden Passionstage für unangebracht. Man legte das Fest deshalb an das Ende der österlichen Zeit. Der Anstoß zu diesem Fest ergab sich aus einer Vision der später heilig gesprochenen Augustinernonne Juliana von Lüttich (+ 5.4.1258). Das Fest Fronleichnam wurde 1246 eingeführt; und der 11. August wurde zum allgemeinen Feiertag unter Papst Urban IV, der zuvor Erzdiakon in Lüttich gewesen war. Er gab diesem Tag den Namen Fest des Leibes Christi („vronlichnam“ bedeutet Herrenleib). Weltweit wurde Fronleichnam angeordnet 1317. Die ersten nachgewiesenen Fronleichnamfeiern fanden 1264 in Rom, Münster und Orvieto statt, 1274 in Köln, 1276 in Osnabrück. Einen ganz besonderen Akzent erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die erstmals 1279 durch Köln zog. Die Prozession, ein begrenzter Gang durch die Zeit, symbolisiert den christlichen Lebensvollzug, das Ziehen durch die Zeit. Jede Prozession, die mit dem Segen endet, verdeutlicht die Heimkehr der Kinder Gottes in das himmlische Jerusalem. Heute feiern katholische Christen stets zehn Tage nach Pfingsten, also 60 Tage nach Ostern, dieses Fest. (hm)


Änderung der Gottesdienstordnung

 

Auf Anregung der Pfarrgemeinderäte hin und in enger Abstimmung mit ihnen wird unsere Gottesdienstordnung geändert! Während in Sondernheim der Wunsch nach einer sonntäglichen Eucharistiefeier besteht, würden sich in Germersheim viele über eine Vorabendmesse am Samstagabend freuen. Deshalb wird ab Juni folgender Rhythmus eingeführt:

An jedem ersten Sonntag im Monat:

Eucharistiefeier um 10.30h in Sondernheim 

Am Samstagabend davor:

Vorabendmesse um 18.30h in Germersheim

Ausschlaggebend ist jeweils der Sonntag. Das heißt: wenn der erste Sonntag auf den 1. Tag eines Monats fällt, findet am Samstagabend davor die Abendmesse in Germersheim statt, obwohl der Samstag noch im alten Monat liegt. Konkret heißt das für die kommenden Monate:

Samstag, 6. Juni 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 7. Juni 10.30h Eucharistiefeier in Sondernheim

Samstag, 4. Juli 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 5. Juli 10.30h Eucharistiefeier in Sondernheim

Samstag, 1. August 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 2. August 10.30h Eucharistiefeier in Sondernheim…

Die Eucharistiefeier am Sonntag um 9.00h findet nach wie vor immer in Germersheim statt und ist von dieser Regelung nicht betroffen!

Wir hoffen, dass sich diese Neuerung gut einspielt und dem Wunsch vieler Gemeindemitglieder entgegenkommt!

Einblick in die wöchentlich aktuelle Gottesdienstordnung erhalten Sie über die PDF- Datei in der rechten Spalte!

 

Feierliche Erstkommunion in Germersheim und Sondernheim

Feierliche Erstkommunion in Germersheim am 19. April 2009 (s.oben) und in Sondernheim am 26. April (s.unten)


(28.4.09) Am 19. April haben 35 Kinder aus unserer Pfarrei St. Jakobus und am 26. April 25 Kinder aus unserer Pfarrei St. Johannes d.T. in einem feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Jesus ist der gute Hirte, der seine Schafe kennt und sie beim Namen ruft - das war der rote Faden der sich durch den Gottesdienst zog. So wurden auch die Erstkommunionkinder zum Tisch des Herrn gerufen und sie feierten, dass Gott ihnen im Brot ganz nahe ist. (rnk)

 

Neuen Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat für Germersheim gewählt

Beim Auszählen der Stimmen im katholischen Pfarrheim St. Jakobus.


(8.3.2009) Die Germersheimer Pfarrei St. Jakobus hat jetzt einen neuen Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Damit sind jetzt die Wahlen vom November 2007 nachgeholt worden, die damals aufgrund einer nicht ausreichenden Kandidatenzahl verschoben werden mussten. An den Wahlen am 8. März gaben für den Pfarrgemeinderat 276 Personen ihre Stimme ab (im Wahllokal 231, per Briefwahl 45) und für den Verwaltungsrat 272 (im Wahllokal 231, per Briefwahl 41). Alle Stimmzettel waren gültig. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 6,2 bzw. 6,3 Prozent, denn für den Pfarrgemeinderat waren 4449 Personen über 16 Jahren wahlberechtigt, für den Verwaltungsrat 4316 Personen über 18 Jahren.

Die Stimmen im Einzelnen bei den vierzehn neuen Pfarrgemeinderäten:
1. Martina Rieger (202), 2. Florian Platz (187), 3. Martina Großnick (176), 4. Andrea Schmitt (172), 5. Christoph Herr (161), 6. Isolde Marz (154), 7. Rita Lippler-Martin (152), 8. Dagmar Jantzer-Kirchner (150), 9. Christof Wiesbach (142),10. Dorothee Jansen (141), 11. Christa Noll-Kiraly (128), 11. Robert Printz (128), 12. Zlatko Simac (125), 13. Christine Kohlschmidt (108).

Die Stimmen im Einzelnen bei den acht neuen Verwaltungsräten:
1. Christian Willy (218), 2. Monika Weiß (203), 3. Ekkehard Leicht (190), 4. Anton Kainz (187), 5. Martin Ehnes (182), 6. Lothar Marz (170), 7. Rosemarie Mathes (139), 8. Rita Borringo-Pfister (137).

Kaplan Anton Tulbure dankte im Anschluss an das Auszählen der Stimmen für das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft allen Wählern und den neuen Gremienmitgliedern. Er wünschte „eine  gute Zusammenarbeit und uns allen eine gute Zeit der Gestaltung unserer Gemeinde“. Die Amtsperiode der beiden Gremien beginnt innerhalb der nächsten Wochen nach der jeweiligen konstituierenden Sitzung, deren Termine bereits vereinbart wurden. Dort werden die Vorsitzenden bzw. Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt sowie im Pfarrgemeinderat Arbeitskreise eingerichtet. Die Wahlperiode ist verkürzt und dauert bis November 2011. Für diesen Zeitpunkt sind im Bistum Speyer die nächsten Wahlen vorgesehen.

 

Überraschender Besuch aus Peru: Ordensfrauen danken für Hilfe

Das Bild zeigt von links Schwester Luz Elena, Rosemarie Wetzka, Schwester Waldtraud und Schwester Estella.
Die Armenschule St. Martin in Chosica wird mit Spenden aus Germersheim unterstützt.
Doch auch einige ärmere Familien erhalten Hilfe aus der Pfalz, z.B. mit Lebensmitteln, die von den Geldern aus Germersheim gekauft werden.


(18.1.2009) „Vielen Dank, dass Sie uns schon so viele Jahre regelmäßig helfen. Danke! Gracias!“, dies sagte die peruanische Dominikanerschwester Luz Elena in der Pfarrkirche St. Jakobus. Mit zwei Mitschwestern aus Peru bzw. aus Deutschland hat die Ordensfrau den Sonntagsgottesdienst am 18. Januar besucht. Germersheim und der südamerikanische Andenstaat Peru – eine Verbindung, die es schon viele Jahrzehnte gibt: Denn die Pfarrgemeinde St. Jakobus unterstützt nahe Lima eine Missionsstation der Speyerer Dominikanerschwestern.

Zunächst galt diese Hilfe der aus Germersheim stammenden Schwester Bonifatia Rioth. Sie arbeitete seit den fünfziger Jahren in Peru, wohin die Schwestern 1937 vom Speyerer Mutterkloster St. Magdalena geschickt worden waren. Schwester Bonifatia verstarb im Mai 2008, die Hilfe aus der Pfalz für arme Familien und die Armenschule St. Martin in Chosica bei Lima aber geht weiter: Regelmäßig finden dazu nach den Sonntagsgottesdiensten in St. Jakobus Türkollekten statt. Die Germersheimer unterstützen das Hilfsprojekt tatkräftig: Zwischen 400 und 500 Euro zählt Rosemarie Wetzka pro Kollekte in den Spendenkörbchen. „Im vergangenen Jahr konnten wir so 4500 Euro nach Peru überweisen“, freut sich Wetzka, die mit weiteren Helferinnen seit vielen Jahren das Hilfsprojekt der Pfarrei betreut. In der Armenschule St. Martin und in drei anderen Stationen leisten die Ordensfrauen soziale und seelsorgerische Arbeit. In ihrem Haus St. Martin betreuen sie allein stehende Frauen und Mädchen. „Sie gehen drei Jahre in Ausbildung und lernen Weben, Sticken und Nähen. Von diesen Arbeiten können sie sich später selbst ernähren“, berichtet Schwester Waltraud. „Viele der Frauen kommen aus den Slums zu den Schwestern.“ 

Die Gelegenheit, den Germersheimern einmal persönlich zu danken und ihre Arbeit vorzustellen, gab sich für die Ordensschwestern aus Peru, als sie zum Generalkapitel ihres Ordens nach Speyer reisten. So besuchten Schwester Luz Elena, Schwester Waltraud und Schwester Estella den Germersheimer Gottesdienst und besichtigten anschließend die Pfarrkirche. „Es ist schön, zu erleben: Unser Glaube ist eine Verbindung über Kontinente hinweg“, betonte Schwester Luz Elena. „Vielleicht kommt jemand aus Germersheim einmal nach Peru – dann ist er herzlich eingeladen, uns dort zu besuchen.“

 

Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat


(22.2.2009) Am Sonntag, 8. März, finden in der Germersheimer Pfarrei St. Jakobus die Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat statt. Es haben sich eine eine ausreichende Anzahl von Kandidatinnen und Kandidaten gefunden.

Bei der Wahl am 8. März sind für den Pfarrgemeinderat 14 Mitglieder zu wählen. Wahlberechtigt sind alle katholischen Christen mit Hauptwohnsitz in der Pfarrgemeinde (Stadt Germersheim), die zum Wahltag 16 Jahre oder älter sind. Jugendliche, die unter 16 Jahre alt sind, dürfen ebenfalls firmen, so sie bereits gefirmt sind. Bei der Wahl zum Verwaltungsrat werden acht Personen gewählt. Wahlberechtigt sind alle, die am Wahltag 18 Jahre oder älter sind und ihren Hauptwohnsitz auf dem Gebiet der Pfarrgemeinde (Stadt Germersheim) haben.

Wer am 8. März verhindert ist, kannab sofort bis zum 6. März beim Wahlausschuss Briefwahl beantragen. Dies kann schriftlich oder mündlich beim Pfarrbüro St. Jakobus erfolgen: Besetzt ist das Pfarrbüro, Klosterstraße 13 A, montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr, die Telefonnummer lautet 07274/2750. Die Briefwahlunterlagen können dort persönlich abgeholt oder - per Antrag - per Post zugestellt werden. Am Wahltag, also am 8. März, müssen die entsprechend ausgefüllten Briefwahlunterlagen bis spätestens 16 Uhr zugehen (im Pfarrbüro). 

Das Wahllokal im Pfarrheim (Eingang neben der Pfarrkirche in der Eugen-Sauer-Straße) ist am 8. März zwischen 8:30 bis 16 Uhr geöffnet.

Die Kandidaten für beide Gremien finden Sie hier!

"Viele sind wir, doch eins in Christus"

Das Weltgebetstagskreuz wurde von Frauen aus Papua Neuguinea gestaltet - es zeigt Szenen aus dem Alltagsleben des Inselstaates.


(2. 3. 2009) Am Freitag, 6. März, wird der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen begangen. Frauen - und auch Männer - sind dazu eingeladen, mit katholischen und evangelischen Frauen zu feiern. Der Gottesdienst findet in Germersheim um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus statt. Zur selben Zeit treffen sich auch die Sondernheimer Frauen in der Pfarrkirche St. Johannes. In Sondernheim klingt der Weltgebetstag mit einem gemütlichen Beisammensein im Protestantischen Gemeindezentrum aus.

Der  Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Etwa eine Millionen Menschen nehmen jedes Jahr allein in Deutschland daran teil. Er versteht sich als "Fenster zur Welt" und thematisiert alljährlich die Situation von Frauen eines bestimmten Landes. 2009 wird der zweitgrößte Inselstaat der Welt in den Fokus gerückt: Papua-Neuguinea.

Das deutsche Komitee des Weltgebetstags unterstützt mit seinen Kollekten Frauenprojekte in der ganzen Welt: Seit 1975 flossen in über 5.100 Projekte in 147 Ländern insgesamt 52 Mio. Euro - ein sichtbares Zeichen weltweiter Verbundenheit und Solidarität.

Wer mehr über das Weltgebetstagsland erfahren will, ist nach Sondernheim zu einem Dia-Abend eingeladen - am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr, im Protestantischen Gemeindezentrum.

 

Weihnachtspfarrbrief 2009 hier herunterladen

Weihnachtspfarrbrief.pdf


Große Spendensumme

Die Germersheimer Katholiken haben am Weihnachtsfest und in den ersten Tagen des neuen Jahres 8337,75 Euro gespendet. Die Summe setzt sich aus den Beträgen der Adveniatkollekte (3.590,59 Euro), den von den Sternsingern gesammelten 4.211,25 Euro sowie den Spenden für die Afrikanischen Missionen (351,53 Euro) und das Kindermissionswerk (184,38 Euro) zusammen. Das Geld wird an die jeweiligen Hilfswerke überwiesen, die es für die Finanzierung von Hilfsprojekten in Entwicklungsländern verwenden.

In Sondernheim spendeten die katholischen Christen für Adveniat 1.200,54 Euro. Die Sternsinger sammelten in Sondernheim 2.100 Euro. Bei der Kollekte kamen hier für die Afrikanischen Missionen 168,34 Euro zusammen.

Wahlen in der St. Jakobus-Gemeinde: Frist für Kandidatenvorschläge läuft ab

Am 8. März sind in Germersheim Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Bildquelle: promifotos.de/pixelio.de


(30.1.2009) In der katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus finden am 8. März die Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat statt. Zum regulären Wahltermin im November 2007 hatten sich nicht genügend Jugendliche, Frauen und Männer gefunden, die für eine Kandidatur bereit standen. Beim zweiten Anlauf sieht es nun deutlich besser aus – die Freude darüber, dass schon viele spontan zugesagt haben, ist bei den Verantwortlichen groß. Die Frist zur Meldung weiterer Kandidaten läuft am 8. Februar, einen Monat vor dem Wahltermin, ab. Bis zu diesem Tag können sich Interessierte selbst melden oder durch andere Personen vorgeschlagen werden. Die Vorschlagszettel dazu liegen in der St. Jakobus-Kirche am vorderen Seiteneingang aus.

Der Pfarrgemeinderat trifft sich in der Regel zu fünf bis sechs Sitzungen im Jahr. Er unterstützt die hauptamtlichen Seelsorger, trägt Verantwortung für gemeinsame Veranstaltungen in der Gemeinde, so etwa das Pfarrfest, und sorgt für Vernetzung der Gruppen in der Pfarrei untereinander. Arbeitskreise des Rates setzen sich für gestaltete Gottesdienste, die Zusammenarbeit mit den evangelischen Christen, für Caritas und Öffentlichkeitsarbeit ein.

Der Verwaltungsrat ist für Bau-, Personal- und Vermögensverwaltung der Pfarrgemeinde zuständig. Insbesondere der Erhalt der alten Gebäude um Kirche und ehemaliges Kloster bringt für die Zukunft umfangreiche und verantwortungsvolle Aufgaben mit sich. Zur Germersheimer Pfarrei zählen etwa 5200 katholische Christen.

Neujahrsempfang der katholischen Pfarrgemeinde

Einige Eindrücke vom Neujahrsempfang der Pfarrei Germersheim. Aufnahmen: Max Artinger.


(11.1.2009) Auf das neue Jahr angestoßen haben Mitglieder und Verantwortliche der St. Jakobus-Gemeinde beim Neujahrsempfang der Pfarrei am 10. Januar. Dank und Ausblick auf kommende Aufgaben bestimmten dabei die Reden und Grußwörter.

Martina Rieger, die Vorsitzende des Pfarrausschusses, lenkte in ihrer Ansprache den Blick auf die kommenden Wahlen zu Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Diese Wahlen finden am 8. März statt. Noch bis 8. Februar können Kandidatinnen und Kandidaten dafür vorgeschlagen werden. Martina Rieger warb für eine rege Beteiligung. Aufgabe der Gremien sei es, „gemeinsam mit dem Seelsorgerteam Maßnahmen zur beschließen, die zur Verlebendigung der Gemeinde beitragen“. Für eine gelingende Zusammenarbeit in der Gemeinde sei es „wichtig, dass von jeder Gruppierung ein Mitglied im Pfarrgemeinderat vertreten ist und seine Vorstellung einer Pfarrgemeinde mit einbringt“. Pfarrer Franz-Peter Wetzel warf einen Blick auf die  dringenden Anliegen des Verwaltungsrates: „Wenn Sie sich in unseren Gebäuden, in der Kirche und hier im Pfarrheim umschauen, wissen Sie, woran wir arbeiten müssen. Aufgaben gibt’s hier genug – und dafür brauchen wir Leute mit viel Sachverstand.“ Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen seien an den Gebäuden einzuleiten, aufgrund der finanziellen Situation der Pfarrei aber auch der Diözese sei dies alles andere als einfach. „Wir wollen uns in nächster Zeit mit dem Bistum an einen Tisch setzen und gemeinsam der Frage nachgehen, wie unsere Gebäude jetzt aussehen und wie wir sie erhalten können.“

Wetzels Dank galt seinen beiden Mitarbeitern im Seelsorgeteam, aber vor allem auch den vielen ehrenamtlichen Unterstützern in der Gemeinde. „Ohne sie alle wären wir Hauptamtliche aufgeschmissen.“ Grußworte kamen von Markus Schaile, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Germersheim, und von Pfarrer Oliver Beckmann von der evangelischen Kirche. Schaile dankte besonders für die vielfältigen Einsätze von Gruppen und Freiwilligen aus der Pfarrei zum Wohl der Bürger. Pfarrer Beckmann rief zu mehr ökumenischer Arbeitsteilung in verschiedenen Projekten auf, das „könne doch einer der guten Vorsätze sein, die man für ein neues Jahr fasst“. Immerhin, so machte Beckmann deutlich, vertreten die beiden großen Kirchen in Germersheim rund 10.000 Christinnen und Christen.

Ein besonderes musikalisches Gepräge gaben die vier MusikerInnen Marietheres Kerscher, Elke Buchner sowie Marita und Georg Kromer. Am Beginn des Abends trafen sich die Gäste des Empfangs in der Pfarrkirche, wo eine festliche Vesper zum neuen Jahr gefeiert wurde.