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Neuigkeiten
Weihnachtspfarrbrief 2009 hier herunterladen
Große Spendensumme
Die Germersheimer Katholiken haben am Weihnachtsfest und in den ersten Tagen des neuen Jahres 8337,75 Euro gespendet. Die Summe setzt sich aus den Beträgen der Adveniatkollekte (3.590,59 Euro), den von den Sternsingern gesammelten 4.211,25 Euro sowie den Spenden für die Afrikanischen Missionen (351,53 Euro) und das Kindermissionswerk (184,38 Euro) zusammen. Das Geld wird an die jeweiligen Hilfswerke überwiesen, die es für die Finanzierung von Hilfsprojekten in Entwicklungsländern verwenden.
In Sondernheim spendeten die katholischen Christen für Adveniat 1.200,54 Euro. Die Sternsinger sammelten in Sondernheim 2.100 Euro. Bei der Kollekte kamen hier für die Afrikanischen Missionen 168,34 Euro zusammen.
Pfarrbrief für St. Jakobus herausgegeben
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Zum Weihnachtspfarrfest haben Seelsorgeteam und Pfarrausschuss in Germersheim einen Pfarrbrief herausgegeben. Er enthält einen kleinen Jahresrückblick auf 2008, aktuelle Informationen zur PGR-Wahl und weiteres. Der Pfarrbrief liegt in der Kirche auf, kann aber auch hier heruntergeladen werden (pdf-Datei, 4 MB) |
Erstkommunion in Sondernheim

- Gruppenbild der Sondernheimer Kommunionkinder 2010 mit Pastoralreferent Nico Körber und Kaplan Anton Tulbure.

- Die Erstkommunionkinder beten das Vater unser.
(20.4.10) 15 Mädchen und Jungen sind am 18. April in Sondernheim in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zur Erstkommunion gegangen. Der Festgottesdienst war Höhepunkt und Abschluss einer rund halbjährigen Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion.
Fotos: Peter Karpf.
Ministranten planen Reise nach Rom

- Bei der Romwallfahrt geht es natürlich auch in den Petersdom. Bildquelle: RainerSturm/pixelio.de
(6.5.2010) Vom 30. Juli bis 6. August machen sich über 800 Ministrantinnen und Ministranten aus der Diözese Speyer auf den Weg nach Rom zur internationalen Ministrantenwallfahrt. Zehn Minis aus Germersheim und Sondernheim werden mitfahren. Die Pfarrgemeinden wollen die Kinder und Jugendlichen für diese Reise unterstützen. Um die Reisekasse zu füllen, gibt es daher in den nächsten Wochen einige „Hilfsaktionen“. Dazu sind alle Pfarrangehörigen herzlich eingeladen – und werden gebeten, auf freiwilliger Basis eine kleine Geldspende zu geben.
Sonntag, 9. Mai, Schuhputzaktion nach den Gottesdiensten ab 9 und ab 10.30 Uhr in Germersheim.
Sonntag, 16. Mai, nach dem 10.30-Uhr-Familiengottesdienst gibt es Kuchen und Getränke im Pfarrheim in Germersheim.
Samstag, 29. Mai, Schuhputzaktion nach dem 18.30-Uhr-Gottesdienst in Sondernheim.
Sonntag, 6. Juni, nach dem 10.30-Uhr-Familiengottesdienst in Sondernheim gibt es Kaffee und Kuchen.
35 Kinder gehen zur Erstkommunion

- Weißer Sonntag 2010: Die Kommunionkinder auf dem Weg in die Kirche...

- ... und das Gruppenbild mit Betreuerteam und Seelsorgern nach dem Festgottesdienst. Beide Aufnahmen: Peter Karpf
(13.04.10) In der Pfarrkirche St. Jakobus wurden die Plätze in den Bänken knapp: 35 Kinder, ihre Eltern und Familienangehörigen und viele aus der Germersheimer Pfarrgemeinde haben am Weißen Sonntag die Erstkommunion gefeiert. Auf diesen wichtigen Tag hatte ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen, darunter auch Mütter und Väter der Kommunionkinder, die Kinder ein halbes Jahr lang vorbereitet - zum ersten Mal empfingen die 9-Jährigen jetzt die Eucharistie. Pastoralreferent Nico Körber erklärte das den Kindern und Erwachsenen so: "Heute feiern wir, dass Gott in unsere Herzen kommt. Die Kommunion ist ein Ort, an dem Gott uns begegnen will." Jesus zeige den Menschen, dass Gott mit ihnen auf dem Weg ist. "Das Brot bedeutet auch - Gott sagt ,Ja' zu uns", erläuterte Nico Körber in seiner Ansprache.
Den besonderen Charakter des Tages unterstrich der Beginn des Gottesdienstes: Die Germersheimer Stadtkapelle begleitete den langen Zug der Kommunionkinder in die Kirche hinein, wo schon die Familien neugierig und ganz gespannt auf die Mädchen und Jungen warteten. Ein bunter Gottesdienst erwartete alle Festgäste - vor allem auch musikalisch mit Stadtkapelle, der Orgel und einer Band von Mitgliedern aus Singgruppe Sondernheim sowie Singschar Germersheim. Viele Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst unter Leitung von Kaplan Anton Tulbure mit: Sie lasen Fürbitten und Gebete vor oder brachten die Gaben zum Altar nach vorne. Zum Hochgebet und zur Wandlung, dem wichtigsten Moment in der Messe, bat Anton Tulbure die 35 Kinder nach vorne in den Chorraum der Kirche - sie bildeten mit den Messdienern einen großen Kreis rund um den Altar.
Kirchenchor-Spende zugunsten Pfarrheimneubau

- Freuen sich auf die kommende Pfarrheimeinweihung: Norbert Starck, Brigitte Becky und Anton Tulbure.
(13.04.10) Am Ostersonntag, 4. April, gestaltete der Sondernheimer Kirchenchor musikalisch den Feiertags-Gottesdienst. Im Anschluss daran überreichte der Vorsitzende des Kirchenchores, Norbert Starck, der Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Brigitte Becky und Kaplan Anton Tulbure symbolisch einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro als Spende für den Neubau des Pfarrheimes. In seiner Mitgliederversammlung hat der Chor beschlossen, diese Spende zu tätigen. Er möchte damit ein Zeichen setzen und Vorbild für andere Vereine und Gruppierungen sein. Die Arbeiten am neuen Pfarrheim, das direkt an Pfarrhaus angebaut wird, sind in vollem Gange. Norbert Starck, alle Kirchenchormitglieder sowie die Gemeindemitglieder freuen sich auf den Tag der Einweihung der langsam in greifbare Nähe rückt. (ts)
KjG Germersheim: Abschluss der Frühschichten

- Morgenimpuls bei der Frühschicht in der Krypta unter St. Jakobus...

- ... und Energie für den Tag beim geselligen Frühstück im Pfarrheim.
Wie kann man einen Morgen richtig beginnen lassen? Nun, es gibt sicherlich viele gute Antworten auf diese Frage, und die Frühschichten der KjG (Katholische junge Gemeinde) Germersheim sind ohne Zweifel eine solche Antwort. Traditionell in der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) trafen sich Gläubige jeden Mittwoch um 6 Uhr früh in der Krypta der Katholischen Kirche St. Jakobus Germersheim zum gemeinsamen Start in den Tag.
Unter dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ verbanden sechs Frühschichten rund 15 Besucher der katholischen und evangelischen Konfession, sowie Junge und Alte. Der jüngste Teilnehmer – Michael (10) – stand jeden Morgen aus eigenem Antrieb auf und besuchte enthusiastisch die Frühschichten. Es wurden von KjG´lern besinnliche, nachdenkliche und anregende Texte vorgelesen, gemeinsam gesungen und das „Vater unser“ gebetet. Stärkend für die Besucher sprach Kaplan Tulbure den Segen. Abschluss des Morgens bildete ein geselliges Frühstück im Pfarrheim.
Ganz besonders freute sich die KjG-Jugend über den kurzfristigen Besuch der neuen Jugendreferentin des Dekanats Germersheim, Olivia Neeff. Die nächsten Frühschichten der KjG Germersheim sind in der Adventszeit. Getreu dem Refrain „unseres“ Frühschichtenlieds heißt es also bis Advent: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“
Viele feiern Gottesdienste zum Osterfest mit

- Osterkerze und Taufstein in Germersheim.
Mehrere hundert Kirchenbesucher kamen zu den Gottesdiensten während der Osterfeiertage in katholische Pfarrkirche St. Jakobus, die fast immer voll besetzt war. Besonders willkomen waren die Erstkommunionkinder der Pfarrei und ihre Eltern. Die Kommunionkinder gestalteten einige der Gottesdienste mit - etwa die Feier der Osternacht am Karsamstag-Abend. Eine besondere Freude war die Taufe zweier Mädchen in der Osternacht, die jetzt neu zur Pfarrgemeinde gehören. Die Osternachtfeier gilt als der kirchliche Höhepunkt des Jahres der besondere Gottesdienst wurde am Osterfeuer im Brunnenhof (vorbereitet von der KjG Germersheim) eingeleitet und klang bei einem nächtlichen Ostermahl im Pfarrheim aus, das der Pfarrgemeinderat organisiert hatte.
Musikalisch wurden die Gottesdienste von der Singschar oder dem Kirchenchor begleitet. So war es ein intensives Erlebnis, die liturgischen Feiern zwischen Gründonnerstag und Ostermontag mitzufeiern. Die festlich mit Blumen und Fahnen geschmückte Kirche war ein Ausdruck der Hoffnung: Christus ist auferstanden.
Groß und Klein feiern Palmsonntag mit
(28.3.) Zahlreiche Gläubige begingen in den katholischen Gemeinden in Germersheim und Sondernheim den Palmsonntag. Dieser Sonntag erinnert an den Einzug Jesu nach Jerusalem. Dazu versammelten sich die Germersheimer Gottesdienstbesucher zunächst im Pfarrgarten der katholischen Kirche, wo Kaplan Anton Tulbure die mitgebrachten Palmsträußchen segnete. Der Eröffnung draußen folgte der Einzug in die Pfarrkirche, wo die Messfeier fortgesetzt wurde. Die kleinen Gottesdienstbesucher hatten ihren eigenen Gottesdienst: Eva-Maria Denig und Team gestalteten im Pfarrheim für rund 50 Mädchen und Jungen einen Kindergottesdienst. Ein großer Teil der Kinder geht in den nächsten Tagen erstmals zur Kommunion. 34 Erstkommunionkinder zählt die Pfarrei St. Jakobus in diesem Jahr.
Mit dem Palmsonntag wird die Karwoche - auch Heilige Woche genannt - eröffnet. Dieser zweite Name weist auf die Bedeutung hin: Diese Woche ist mit Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostern der Höhepunkt des Kirchenjahres. Die Gottesdienste dieser Tage sind besonders gestaltet, sie erinnern an Leiden, Sterben und Auferstehung von Jesus Christus.

- Bei der Segnung der Palmsträuße im Pfarrgarten.

- Weitere Bilder: Kindergottesdienst für die jüngsten Kirchgänger im Pfarrheim.
Weltgebetstag: Frauen setzen Zeichen der Solidarität

- „Lob dem Ewigen“ - Weltgebetstagsmotiv 2010 von Künstlerin Reine Claire Nkombo, Kamerun.
(2.3.2010) Frauen aus Kamerun haben die Gottesdiensttexte und Gebete des Ökumenischen Weltgebetstages 2010 zusammengestellt. Mit der Kollekte des Weltgebetstages werden in diesem Jahr Projekte in dem afrikanischen Land, aber auch in zahlreichen anderen Entwicklungsländern unterstützt. So etwa in Haiti, wo nach dem verheerenden Erdbeben jetzt viel Aufbauarbeit geleistet werden muss. „Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Haiti verbinden wir uns in Handeln und Beten mit den Menschen dort“, sagte Petra Heilig, Geschäftsführerin und theologische Referentin des Deutschen Weltgebetstagskomitees e.V. bei einer Pressekonferenz. Im Jahr 2009 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee Mittel für insgesamt 128 Projekte in 48 Ländern bewilligt und hierfür insgesamt fast 2,8 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Der Weltgebetstag ist eine große ökumenische Basisbewegung. Er wird weltweit in über 170 Ländern jedes Jahr am ersten Freitag im März von vielen christlichen Konfessionen gefeiert. Allein in Deutschland beteiligen sich jedes Jahr rund eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten.
Dieses Jahr wird der Weltgebetstag am Freitag, 5. März, begangen und trägt den Titel: „Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Das Lob Gottes wird auch durch das diesjährige Weltgebetstagsbild verdeutlicht: Frauen in verschiedenen Leben- und Alltagssituationen beten und loben Gott. Auch die farbenfrohe Natur preist den Schöpfer. Das Bild stammt von der kamerunischen Künstlerin Reine Claire Nkombo.
In der Pfarreiengemeinschaft GER-SON finden die Gebetsgottesdienste am 5. März um 18 Uhr in Germersheim und um 18.30 Uhr in Sondernheim jeweils in den protestantischen Kirchen statt. Danach Begegnung in den Gemeinderäumen.
Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de
Jahresversammlung der Katholischen jungen Gemeinde Germersheim
(28.2.10) Die diesjährige Mitgliedervollversammlung der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Germersheim fand Ende Januar statt. Knapp zwei Stunden berieten, wählten und beschlossen 18 stimmberichtigte Mitglieder zwischen 12 und 30 Jahren im höchsten beschlussfassenden Gremium der KjG in der Pfarrei St. Jakobus.
Die Pfarrleitung verlas den Jahresbericht, indem vor allem die vielen Aktionen wie Kinderübernachtungen, Frühschichten, Nachtwache und Palmwedelaktion, Fortbildungen und Schulungen, Blumenteppich an Fronleichnam, die Arbeit mit den Kommunionkindern und Firmlingen und das große Engagement im Bereich der überpfarreilichen Zusammenarbeit gelobt wurde. Bei den Finanzen wurde der Kassenbericht für das abgeschlossene Jahr 2009 gehört und über größere Anschaffungen abgestimmt. Kassenwart Christoph Herr konnte mitteilen, dass einerseits vor allem die Spendenbereitschaft zur Förderung und Ausbau der Jugendarbeit trotz Finanzkrise stieg und, dass die KjG Germersheim finanziell gut ins Jahr 2010 gehen kann. Aber es wurde auch gewählt: Der bisherigen und der neuen Pfarrjugendleitung gehören Florian Platz, Christine Hofer, Judith Schilling und als geistliche Leitung Kaplan Anton Tulbure an.
Zum Schluss wurden zahlreiche Anträge gestellt, von denen im Wesentlichen zu nennen sind: Die Einrichtung des Amts eines Internetbeauftragten (Fabian Marz), die Neuorganisation der Schriftführerposition (wahrgenommen durch Matthias Müller und Vanessa Großnick), sowie die Weiterverfolgung des von der KjG angeregten, ehrgeizigen Projekts „Fair-Trade-Stadt Germersheim“.
Kinder-Kirche mit selbstgebackenem Brot
Mit einem "kleinen Festgottesdienst" haben die Kommunionkinder ihr Kinderwochenende am Sonntag beendet.
Das Brot, das die Kinder am Vortag selber gebacken haben, stand dabei im Vordergrund: wenn wir gemeinsam Brot teilen und dabei aufmerksam für einander sind, dann teilen wir auch ein Stück unseres Lebens miteinander und erleben Gemeinschaft - so wie es auch Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden getan hat.
Das Angebot des Pfarrgemeinderates im Anschluss an den Gottesdienst noch bei einer Tasse Tee oder Kaffee beisammen zu bleiben, wurde von vielen dankbar angenommen.
Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde in Sondernheim

- Die Sternsinger bei ihrem Vortrag
Am Sa. 05.01.2010 lud die Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim nach dem Abendgottesdienst zum Neujahrsempfang ein.
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Becky begrüßte im prot. Gemeindesaal in Sondernheim zahlreiche Anwesende im neuen Jahr, darunter Pfr. Wetzel, Ortsvorsteher Rolf Glück und Kpl. Tulbure. Brigitte Becky sprach in ihrer Rede von einem ereignisreichen vergangenen Jahr mit vielen Aktivitäten wie z. B. 700 Jahre Sondernheim oder 140 Jahre Pfarrgemeinde. Sie dankte den vielen Helfern beim Abriss der Pfarrhaus-Remise oder bei den Familiengottesdiensten und Frühschichten im Advent und verteilte Buchgeschenke für die eifrigsten Helfer. Für das neue Jahr bat sie um viel Geduld beim Pfarrsaalanbau, kündigte Einschränkungen an, sowie ein näheres Zusammenrücken aufgrund des vorübergehenden Ausfalls des Pfarrhauses während des Umbaues. Trotzdem sieht sie mit viel Zuversicht ins neue Jahr.
Pfr. Wetzel dankte in seiner Rede den vielen freiwilligen Helfern und seinem Pastoralteam für die vielen Arbeiten im vergangenen Jahr. „Wir gehen einer ungewissen Zukunft entgegen“ sprach er und verwies auf den neuen Pastoralplan den unser Speyerer Bischof und die Kirchenleitung in Speyer erarbeitet haben und ab 2015 gelten soll. In diesem werden viele bisher eigenständige Pfarreien zusammengefasst, da aufgrund des akuten Priestermangels, der immer kleiner werdenden Zahl von Christen und den zurückgehenden Finanzmittel ein Umstrukturieren notwendig wird.
Auch Rolf Glück, Ortsvorsteher sowie stellvertretender Verwaltungsratvorsitzender sprach kurz über die Erweiterung des Pfarrhauses in diesem Jahr und bereute nicht den Entschluss als neuen Architekten Hr. Humbert gewonnen zu haben. Die Ausschreibungen für den Rohbau sind schon veröffentlicht und die Angebote zum Teil schon eingetroffen. Er betonte mit Zuversicht den nächsten Neujahrsempfang im neuen Pfarrsaal feiern zu können.
Nach den Ansprachen segneten die anwesenden Sternsinger das prot. Pfarrheim und die Gäste. Mit Sekt und Brezeln wurde danach auf das neue Jahr angestoßen.
Als weiteren Höhepunkt zeigte Thomas Schelter in einem Bilderrückblick das vergangene Kalenderjahr in der Pfarrgemeinde.
Untermalt wurde der Empfang durch zwei Lieder der Singgruppe Sondernheim. Mit einem gemeinsamen Abschlusslied wurde der Neujahrsempfang beendet.
Kinder und Gemeinde „verabschieden“ die Weihnachtskrippe

- Die Germersheimer Weihnachtskrippe.
(31. Januar 2010) Mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ ist im früheren Festkalender der Kirche der Weihnachtsfestkreis zu Ende gegangen. In Erinnerung daran bleiben auch heute noch bis 2. Februar in vielen katholischen Kirchen die Weihnachtsbäume und die Krippe stehen. So auch in Germersheim. Beim Sonntagsgottesdienst am 31. Januar „verabschiedeten“ sich die Kinder und die Gemeinde nun für ein Jahr von der Weihnachtskrippe. Nach Idee und unter Anleitung von Religionslehrerin Eva-Maria Denig holten Grundschulkinder die verschiedenen Figuren von der Krippe und brachten sie in den Altarraum der Kirche. Die Kinder verliehen den Figuren – Engel, Hirten, Königen, Schaf, Esel, Ochs sowie schließlich Josef, Maria und Jesus – ihre Stimme und erzählten davon, was die jeweiligen Figuren in der Weihnachtsgeschichte erlebt hatten. Die Krippenfiguren werden nun sorgsam verpackt, die Krippe in den nächsten Tagen abgeschlagen. Erst im Dezember ist wieder „Krippenzeit“.
Hinweis: Gottesdienste in Germersheim und Sondernheim am Fest „Mariä Lichtmess“, Dienstag, 2. Februar, 18.30 Uhr, werden besonders feierlich begangen. Traditionell findet hier eine Kerzenweihe statt. Gottesdienstbesucher werden gebeten, eine persönliche Kerze mitzubringen: Tauf-, Erstkommunions- oder Hochzeitskerze oder eben eine Familien- oder Festtagskerze. Nach beiden Gottesdiensten wird außerdem der Blasiussegen gespendet.
Katholische Pfarrgemeinde setzt auf Hoffnung auch in schwierigen Zeiten

- Der Uni-Chor gestaltete den Neujahrsempfang musikalisch.

- Beim inoffiziellen Teil saßen viele noch ein wenig beisammen.
(5.1.2010) Trotz vieler schlechter Vorzeichen blicken Verantwortliche und Mitglieder der Germersheimer Pfarrgemeinde St. Jakobus positiv in die Zukunft. Dies wurde beim Neujahrsempfang der katholischen Gemeinde am 2. Januar deutlich: Ungewissheit bereitet vor allem das neue Seelsorgekonzept des Bistums Speyer, wie Martina Rieger, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, ausführte. „Vier bis sieben der bisherigen Pfarreien werden zu einer neuen Pfarrei zusammengelegt und ein Hauptort bestimmt.“ Dabei könne man nicht automatisch davon ausgehen, dass Germersheim Hauptort einer solchen Großpfarrei werde. Für ein mit Spannung erwartetes Treffen mit Bistumsvertretern in den nächsten Wochen heiße das, als Gemeinde eigene Vorstellungen, Ideen und Schwerpunkte zu klären, um so möglichst gut eigene Positionen einzubringen. „Es ist eine Chance für uns und eine große Herausforderung.“ Das neue Konzept wird vom Bistum bis 2015 umgesetzt werden.
Eine andere Herausforderung benannte Pfarrer Franz-Peter Wetzel: „Es geht um die Erhaltung unserer Gebäude, das ist eine große Aufgabe.“ In den letzten 30 Jahren sei nicht viel investiert worden, jetzt wachsen der Pfarrei die Belastungen über den Kopf. „Da droht, dass einem die Puste ausgeht“, so der Pfarrer mit Blick auf den Zustand von Kirche und Klosteranbau. Kirchenrechner Christian Willy legte mit ernüchternden Zahlen nach: „Wir erwirtschaften regelmäßig einen Verlust“, sagte das Verwaltungsratsmitglied. Durch die zurückgehenden Finanzmittel kann das Bistum seinen Pfarreien weniger Zuschüsse zahlen. Bislang konnte die Pfarrei das Minus durch Zinserträge ausgleichen. „Für Rücklagenbildung und Investitionen haben wir so aber keinen Raum mehr.“ Auch für die Zukunft konnte Willy keinen Richtungswechsel ausmachen: „Ein Ende dieses Sparkurses ist nicht in Sicht, seine Folgen sind aber deutlich spürbar.“
Ein Hoffnungszeichen setzte Pfarrer Wetzel dennoch: „Es ist wichtig, dass wir alle zusammenstehen, denn nur so können wir es überhaupt schaffen.“ Ausdrücklich erwähnte der Seelsorger hier die Zusammenarbeit mit der Sondernheimer Schwestergemeinde. Einen Schulterschluss bot der neue Bürgermeister Marcus Schaile an: „Es liegen schwere Zeiten vor uns, aber wir sitzen in einem Boot.“ Bei all dem Neuen, was auf die christlichen Gemeinden zukomme, wolle er seine Hilfe anbieten. „Wenn wir als Stadt etwas für sie tun können, dann werden wir es tun“, versprach Schaile. Das neue Stadtoberhaupt hatte zuvor aus den Händen von Martina Rieger ein Geschenk der Pfarrei zur Amtsübernahme erhalten: ein neues Gesangbuch „Gotteslob“, „das ich gut gebrauchen kann und regelmäßig benutzen werde“, so der Bürgermeister.
Gemeinsamkeiten hob der Pfarrer der evangelischen Christen, Oliver Beckmann, in seinem Grußwort hervor. Er brachte die Idee einer festen ökumenischen Partnerschaft zwischen katholischer und protestantischer Gemeinde ein. „Das soll uns helfen, dass wir in Zukunft nicht erklären müssen, wenn wir etwas gemeinsam unternehmen wollen, sondern eher dann, wenn wir es nicht ökumenisch tun.“ Vielleicht, drückte Beckmann einen konkreten Wunsch aus, gebe es 2011 ja schon einen gemeinsamen Neujahrsempfang.
Der könnte dann wieder vom Uni-Chor musikalisch gestaltet werden. Unter Leitung von Dieter Hauß und Don Kiraly sangen Studierende der Hochschule Weihnachts- und Neujahrslieder aus verschiedenen Ländern beim diesjährigen Neujahrsempfang – mal nachdenklich und besinnlich, mal Mut machend und hoffnungsfroh. Bereits im abendlichen Gottesdienst in der St. Jakobus-Kirche, an dem auch die Sternsinger mit ihrem Lied und Segenspruch teilnahmen, hatte der Uni-Chor einen Part übernommen.
Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Kinder finden neue Wege“ beginnt

- Die Sondernheimer Sternsinger im Jahr 2009.

- Der Senegalbus des Kindermissionswerkes - bundesweit Träger der Sternsingeraktion - kam auch auf den Germersheimer Nardiniplatz.

- Der Senegalbus zog viele Kinder an.
Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs – auch in Germersheim und Sondernheim. In beinahe allen katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als „Heilige Drei Könige“ mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Im Januar 2010 ziehen die Mädchen und Jungen bei ihrer 52. Aktion Dreikönigssingen durch die Gemeinden. „Kinder finden neue Wege – Utub yoon bu bees“, heißt dann ihr Leitwort, das Beispielland ist der Senegal.
Ein besonderes Highlight für bewährte und angehende Sternsinger war in diesem Jahr der Besuch des Senegalbusses. Mehr als 30 Kinder aus Germersheim und Sondernheim - darunter viele Sternsinger und Messdiener - waren am 4. November auf den Nardiniplatz gekommen, um das bunte Gefährt aus Afrika zu bestaunen. Vieles konnten die Kinder an diesem Nachmittag über das Leben afrikanischer Kinder lernen: Das Wasser zum Beispiel nicht so wie bei uns überall und unbegrenzt aus dem Wasserhahn fließt, wenn man ihn aufdreht, oder dass man Hirse mit einem riesigen Stampfer zu Mehl stampfen kann.
Auch ein paar afrikanische Rhythmen - improvisiert auf Putzeimern - konnten die Kinder üben. So war es mit Wassertragen, Mehlstampfen und einem kleinen Trommelworkshop ein gelungener Nachmittag für die Kinder! Kleine Zettel mit guten Wünschen für die Kinder auf dem afrikanischen Kontinent haben die Sternsinger schon aufgeschrieben und an das Dach des Busses geheftet. Damit hoffentlich viele dieser Wünsche auch in Erfüllung gehen, machen sich die Sternsinger in Germersheim und Sondernheim Anfang Januar wieder auf den Weg und ziehen von Haus zu Haus, um den Segen Christi über den Bewohnern auszusprechen und um für das gute Anliegen Spenden zu sammeln.
Termine: Die Sternsinger-Aktion beginnt in beiden Pfarreien mit der Aussendung im Gottesdienst: In Sondernheim ist das am Sonntag, 3. Januar, 10.30 Uhr, der Fall. Dieser Familiengottesdienst wird als „KinderKirche“ besonders für die jungen Gottesdienstbesucher gestaltet. In Germersheim werden die Sternsinger bereits am Samstagabend, 2. Januar, 18.30 Uhr, in die Häuser der Stadt ausgesandt.
Weitere Infos zur Sternsinger-Aktion: www.sternsinger.org
KjG-Kindernacht in Germersheim: Kleine Piraten auf Schatz-Suche

- Verbrachten eine erlebnisreiche Nacht: Teilnehmer und Betreuer der KjG-Kindernacht.
Ende November 2009 organisierten die KjG-Gruppenleiter im Pfarrheim und im dazu gehörigen KjG-Jugendkeller eine Kindernacht. Sie stand unter dem Motto „Piraten auf der Suche nach dem KjG-Schatz“. Die 16 Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren trafen gegen 16 Uhr ein. Um sich besser kennen zu lernen, wurde das „Piratensalatspiel“ gespielt, bei dem sich die Kinder austobten und riesigen Spaß hatten.
Nach dem ersten Kennenlernen begaben sich alle in den Jugendkeller, in dem bereits die Workshops auf sie warteten. Es konnte zwischen Geheimschrift, Augenklappenbasteln, Gestaltung einer Piratenflagge oder einem Tischfußballturnier wählen. Bei der Geheimschrift wurde mithilfe von Zitronensaftkonzentrat auf ein weißes Blatt geschrieben. Anschließend hielten die Betreuer Kristin Müller und Matthias Müller das beschriebene Blatt über eine brennende Kerze, um die Geheimschrift zu entschlüsseln. Das Augenklappenbasteln betreuten Eva Waldecker und Jana Zimbelmann. Hier konnten die Kinder beim Anmalen ihren Ideen freien Lauf lassen. Um eine gemeinsame Erinnerung an die Kindernacht zu haben, wurde ein weißes Laken mit einem Totenkopf, passend zum Piratenthema, bemalt. Um diesen Totenkopf herum setzten die Kinder ihren Händeabdruck und ihren Namen.
Während einige Betreuer eine Piratenmahlzeit vorbereiteten, durften sich die Kinder den Film „ Der Schatzplanet“ anschauen. Nach dem Essen folgte das „Tausendaufgabenspiel“, bei dem die beste Gruppe mit Überraschungseiern belohnt wurde. Pünktlich um 9 Uhr brachen wir zur Nachtwanderung auf, entlang der Queich bis zum Friedhof und zurück zur Kirche. Der Film „Hook“ ließ die Kinder nach der Wanderung wieder zur Ruhe kommen und schnell einschlafen. Ein gemeinsames Frühstück und der Besuch des Kindergottesdienstes beendeten die KjG-Kindernacht. (Kristin Müller/Jana Zimbelmann)
Sternsinger in Sondernheim unterwegs

- Die Sternsinger bei der Aussendung
Auch dieses Jahr waren die Sternsinger wieder in unserer Gemeinde unterwegs. Am Sonntag, 3. Januar 2010, wurden sie im Gottesdienst von Pfarrer Franz-Peter Wetzel ausgesandt und begannen ihre Besuche am Sonntagnachmittag ab 12 Uhr. Mit fünf Gruppen besuchten sie über 200 Familien und Alleinstehende in unserer Pfarrei. Mit neuen und alten Liedern und dem Segen für das Jahr 2010 erfreuten sie Gemeindemitglieder und Bewohner in Sondernheim. Dieses Jahr sammelten die Sternsinger unter dem Motto „Utub yoon bu bees - Kinder finden neue Wege“ für die Aktion Dreikönigssingen. Die Spenden gingen an das Kindermissionswerk für Kinderprojekte in Senegal. Dabei wurden über 2.300 Euro für diesen guten Zweck gesammelt.
Die erhaltenen Süßigkeiten haben die Mädchen und Jungen als Lohn für ihre Arbeit sehr gerne angenommen. Wir danken den Messdienern für ihren Einsatz, sowie dem Arbeitskreis Sternsinger bestehend aus Kindergartenschwestern und anderen Helfern für ihr Engagement. Den Besuchten und Spendern sei an dieser Stelle ebenfalls herzlich für ihre Großzügigkeit an finanziellen und süßen Spenden gedankt.
Jugendgottesdienst der KjG Germersheim mit Firmbewerbern

- Blick in die St.-Jakobus-Kirche beim Jugendgottesdienst.
(18.10.2009) „Dieser Weg wird kein leichter sein; dieser Weg wird steinig und schwer!“ So lautet der Refrain aus einem bekannten Lied eines deutschen Popsängers. Firmung ist genau wie der Refrain eine Art Weg, den man als baldiges als volles Mitglied in der Kirche bewusst einschlägt. Dieser neue Weg – das bewusste Christsein – wird sicherlich nicht immer geradlinig oder nach Plan verlaufen, aber auf jeden Fall wird er neue Erfahrungen mit sich bringen. Um dies deutlich zu machen, gestaltete die Katholische junge Gemeinde (KjG) Germersheim in St. Jakobus am 10. Oktober einen Jugendgottesdienst mit und für unsere Firmlinge. Geleitet wurde er von Kaplan Anton Tulbure. Der Gottesdienst stand unter der Überschrift „Dieser Weg“. Es wurden Fragen über das Beschreiten dieses Weges angerissen und individuelle Glaubensbekenntnisse einiger Firmlinge verlesen. Zum Abschluss bekam jeder noch einen Stein, welcher als Zeichen für die Individualität jedes Weges und jedes Firmlings stand. (C.H.)
Erntedank

- Zum Vaterunser rief Kaplan Anton Tulbure die zahlreichen Kinder in einen großen Kreis um den Altar.

- Anschließend gab es Unterhaltung beim Kinderkino...

- ...und für die "Großen" Zwiebelkuchen und neuen Wein in gemütlicher Runde
In diesem Jahr wurde Erntedank in St. Jakobus am 3. Oktober mit einem festlichen Gottesdienst am Samstagabend gefeiert. Sowohl die Kinder der Eduard-Orth Grundschule als auch der Kirchenchor St. Jakobus haben den Gottesdienst mitgestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einem geselligen Abend mit Zwiebelkuchen und neuem Wein ein - für die Kinder gab es einen Kinoabend mit Pizza. Sowohl die Kleinen als auch die Großen sind der Einladung gerne gefolgt, was die Veranstaltung zu einem schönen Erlebnis werden ließ.
VIELEN DANK!
Mit der Kollekte und dem Erlös des Festes werden die neuen Liedermappen für Kinder- und Jugendgottesdienste mitfinanziert. Allen Pizza- und Zwiebelkuchenbäckerinnen, den Helfern von Kolping und dem Pfarrgemeinderat gilt ein herzliches DANKESCHÖN!
Friedensgottesdienst mit 500 Soldaten und dem Speyerer Bischof in St. Jakobus

- Die Aufnahmen entstanden in der Germersheimer Pfarrkirche beim Militärgottesdienst am 7. September (Fotos: Henkelmann)
(11.9.09) „Weltfrieden muss mehr sein als ein frommer Wunsch“, sagt Thomas Stefan, Pastoralreferent im Katholischen Militärpfarramt Bruchsal und dies steht gleichsam als Überschrift über dem Pontifikalamt, das aus Anlass des Weltfriedenstages gefeiert wird. Der Weltfriedenstag, 1967 von Papst Paul VI. initiiert, wurde auch in der katholischen Militärseelsorge aufgegriffen. Er wird nicht an einem zentralen Termin begangen, sondern jeweils gesondert an den einzelnen Standorten.
Zum ersten Mal findet dieser internationale Soldatengottesdienst am 7. September in der Pfarrkirche St. Jakobus Germersheim statt. St. Jakobus ist eines der letzten noch erhaltenen gotischen Kirchengebäude der Pfalz. „Die Kirche ist im Laufe der Geschichte durch kriegerische Einwirkungen oft beschädigt worden, wurde aber immer wieder aufgebaut“ gibt der Hausherr, Pfarrer Franz-Peter Wetzel Auskunft. In den Jahrzehnten des Friedens seit 1945 habe die alte Festungsstadt ihre Tore geöffnet für viele Menschen, die in Germersheim Heimat gefunden hätten.
An diesem Montagvormittag sind es Soldaten aus dem Seelsorgebezirk Bruchsal, die in St. Jakobus inne halten, Gottesdienst feiern und für den Weltfrieden beten. Auch Vertreter aus dem Heidelberger Headquarter der NATO, darunter der holländische General Ton van Loon, sind zum festlichen Pontifikalamt mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann und den Konzelebranten Militärgeneralvikar Walter Wakenhut, Militärdekan Rainer Schnettker und Chaplan Lieutenant Colonel Jim Betz gekommen. Das Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe begeistert mit seinen Beiträgen die Gottesdienstteilnehmer in der voll besetzten Kirche.
Die Seligpreisungen der Bergpredigt (Matthäus 5,3–12) sind Grundlage der Predigt von Bischof Wiesemann. „Jedes Mal, wenn wir dieses Evangelium hören sind wir fasziniert und ratlos“, sagt er. Ratlos deshalb, weil es sich in unserer heutigen Zeit doch etwas weltfremd anhöre und wie reine Utopie anmute. Auf der anderen Seite sei es faszinierend, weil der Mensch ermutigt werde, an der Utopie des Friedens festzuhalten. „Es gibt durch pure Gewalt keinen Frieden“, bekräftigt Bischof Wiesemann. Nur wer im tiefsten Herzen von der Gewaltlosigkeit überzeugt sei, könne auch in die Schranken weisen.
Am Ende der Predigt dankt er allen von Herzen, „die sich für unseren Staat und den Frieden einsetzen“ und sagt leise im Hinblick auf die aktuelle Situation der deutschen Soldaten am Hindukusch: „Sehr schnell kann man kritisieren, viel schwieriger ist es, den richtigen Weg zu finden, wenn man handeln muss“. Beim anschließenden Empfang in der Hans-Graf-Sponeck-Kaserne angesprochen, unterstreicht Bischof Wiesemann die hohe Bedeutung der Militärseelsorge: „Die Militärseelsorge ist extrem wichtig. Wir erreichen hier viele junge Menschen, die zum Teil weg sind von der Kirche“. Oft würden diese mit existenziellen Fragen konfrontiert, gerade auch bei Auslandeinsätzen. „Wir wollen als Kirche den ganzen Menschen stärken in seiner Integrität und Entscheidungsfähigkeit“, betont der Bischof. (aus „der Pilger“, Autorin: Bettina Henkelmann)
KjG veranstaltet Grillfest für 108 Firmanden

- Ein Blick ins Pfarrheim bei der Grillparty der KjG für die Jugendlichen.
(5.9.2009) Wann kann man behaupten, dass eine Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen ist? Zum Beispiel wenn man für gut 108 Firmlinge mehrere Stunden am Grill stand und alle satt geworden sind? Oder wenn in nur einer Stunde der Pfarrsaal ausgeräumt, neu eingeräumt und dekorativ gestaltet wurde? Oder einfach nur, wenn die Firmlinge zum Schluss einfach noch „hocke“ bleiben wollten, weil es so schön gesellig war? Ja, man kann schon zu recht sagen, das „Firmlingsgrillen“ der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) war ein Erfolg. Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt, so das Fazit der engagierten Jugendlichen!
Von der Planung des Abends im Leitungsteam mit Kaplan Anton Tulbure zusammen, bis hin zum Organisieren von Grill, Brot, Getränke und Salate für 108 hungrige Jugendliche, und über das Veranstalten eines Vollzeitprogramms mit Karaoke, Theatersketchen und Großgruppenspielen im Freien. Auch das Wetter hielt, obwohl es Anfangs nach Regen aussah. Gott sei Dank! Trotz der großen Arbeit und Mühen konnten wir erfolgreich die KjG präsentieren und repräsentieren. (C.H.)
Abschied von einem engagierten Pfarrangehörigen
(11.8.09) Ulrich Riedel ist tot. Nach schwerer Krankheit verstarb der 68-Jährige am 8. August. Riedel war über 30 Jahre Kirchenrechner und Mitglied des Verwaltungsrates der katholischen Kirchenstiftung Germersheim.
Wie Pfarrer Franz-Peter Wetzel und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Rieger in einem Nachruf betonen, hat Ulrich Riedel mit großer Gewissenhaftigkeit, Umsicht und steter Hilfsbereitschaft diese schwierige und verantwortungsvolle Tätigkeit ausgeübt. Dazu gehörte auch lange Jahre die Rechnungslegung für die beiden katholischen Kindertagesstätten St. Jakobus und St. Josef. Darüber hinaus übernahm Ulrich Riedel jahrelang den Dienst als Kommunionhelfer und Lektor und war Mitglied im Kirchenchor und der Kolpingsfamilie.
Die Pfarrgemeinde St. Jakobus ist Ulrich Riedel zu tiefem Dank verpflichtet. Sie nimmt am Donnerstag, 13. August (13.30 Uhr) auf dem Friedhof Germersheim von ihrem engagierten Pfarreimitglied Abschied. Das erste Sterbeamt wird am Sonntag, 16. August, 9 Uhr, in der Jakobus-Kirche für Ulrich Riedel gefeiert.
Kolpingsfamilie bei Tagesausflug im Pfälzer Wald unterwegs

- Die Tagesausflügler der Kolpingsfamilie Germersheim.
(10.8.09) Am 12. Juli fand der Jahresausflug der Kolpingsfamilie Germersheim statt. Mit dem vollbesetzen Bus ging es zunächst nach Esthal, zur Pfarrkirche St. Konrad. Dort feierte die Kolpingsfamilie die Messe zusammen mit Herrn Pfarrer Gerhard Burgard. Er ist Neffe von Pfarrer Otto Thomas, dem frühen und unvergessenen Stadtpfarrer von Germersheim (bis 1979). Pfarrer Burgard zeigte sich sehr erfeut über den Besuch der Kolpingsfamilie, die viele angenehme Erinnerungen an Germersheim in ihm wachrief.
Danach führte ein kompetenter Führer die Kolpingsfamilie durch die Kirche. Nachdem das gemeinsame Frühstück eingenommen worden war, wurde die Fahrt nach Elmstein fortgesetzt. Nach dem Besuch des Waldarbeitermuseums, der sogenannten „Samenklenge" und der Alten Schmiede stärkte sich die Kolpingsfamilie bei Kaffee und Kuchen im „Kuckucksstübchen". Eine gemeinsame Andacht mit Herrn Pfarrer Burgard in der Kirche Maria Heimsuchung in Elmstein beendete das offizielle Tagesprogramm. Danach fuhr die Kolpingsfamilie nach Gossersweiler-Stein in das Hotel „Birkenhof" zum gemeinsamen Abendessen. Ein ganz spezieller Dank gilt insbesondere dem 1. Vorsitzenden, Hansjörg Artelt und Herrn Pfarrer Burgardt für einen wirklich erlebnisreichen Tag. (D.J-K.)
Stellungnahme zur Regelung der Trauergottesdienste
Mit großem Bedauern musste ich feststellen, dass einige von mir als notwendig erachtete Änderungen zu den Trauergottesdiensten mancherorts in unseren Gemeinden St. Jakobus und St. Johannes d. T. auf Unverständnis stießen. Diskussionen und Gespräche in den vergangenen Tagen geben mir und uns Anlass zu einer Stellungnahme.
Gegenstand des Themenabends vor zwei Wochen war der veränderte Zeitpunkt für die Eucharistiefeier nach der Beerdigung eines Pfarrangehörigen. Leider war die Art wie darüber diskutiert wurde dem Thema nicht immer angemessen: Geht es doch um Tod und Leben bei Gott. Auf Seiten der Gläubigen – in Denken und Gewohnheiten – hat sich in den letzten Jahren manches verändert. Was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr:
- Trauungen finden überwiegend nicht mehr im Rahmen einer Eucharistiefeier statt, sondern in einem eigenen Wortgottesdienst.
- Immer weniger wird der Wunsch geäußert, die Krankenkommunion im häuslichen Kreis zu empfangen.
- Immer weniger wird der Wunsch geäußert, die Krankenkommunion im häuslichen Kreis zu empfangen.
- Nur noch selten wird ein Priester zu einem Sterbenden gerufen, um ihm die Beichte abzunehmen, die heilige eucharistische Gabe zu spenden, ihn mit dem Heiligen Öl zu salben und mit den Angehörigen zu beten und sie und den Sterbenden zu segnen.
Auch auf Seiten der offiziellen Kirche hat sich manches verändert:
- Die Zahl der Priester – und auch die der anderen pastoralen Berufe – nimmt dramatisch ab. Nach derzeit möglichen Voraussagen in unserer Diözese wird es in zehn Jahren nur noch 60 Priester unter 70 Jahren geben.
- Immer öfter hat ein Pfarrer die Verantwortung für zwei, drei oder noch mehr ehemals selbständige Pfarreien, so dass an einem Tag durchaus zwei oder mehr Beerdigungen sein können, wobei vielleicht noch eine Abendmesse vorgesehen ist.
- Dem gegenüber gilt die Bestimmung, dass ein Pfarrer an einem Tag nur eine Heilige Messe feiern darf – aus Ehrfurcht vor dem darin Geschehenden.
- Dazu kommt, dass an dem Nachmittag einer Beerdigung noch Termine vereinbart sind, die nicht verschoben werden können oder andere wichtige unaufschiebbare Verpflichtungen, die er als Seelsorger wahrzunehmen hat.
Aufgrund dieser Entwicklungen wird in der Kirche manches neu bzw. wieder neu verstanden: die Wertschätzung von Gebets- bzw. Wortgottesdiensten, die kein Ersatz für die Eucharistiefeier darstellen sollen, sondern als eigenständige Gottesdienste gesehen werden. So ist der Gottesdienst - z.B. bei einer Trauung - ein wirklicher Gottesdienst, ebenso wie die Begräbnisfeier in der Trauerhalle und am Grab ein wirklicher und angemessener Gottesdienst ist, in welchem wir den Verstorbenen der Güte Gottes empfehlen und den Gläubigen Trauernden den helfenden Segen Gottes zusprechen.
Nachdem im März 2008 der damalige Kaplan von Germersheim/ Sondernheim zum Administrator der Pfarreien Edenkoben und St. Martin ernannt wurde, war zunächst keine Aussicht, dass die Kaplanstelle neu besetzt würde. Dies war für mich als einzigen Pfarrer der beiden Pfarreien St. Jakobus und St. Johannes d. T. der Anlass, nach Beratung mit den zuständigen Gremien eine Änderung durchzuführen, die schon in vielen Pfarreien unserer Diözese üblich war:
Eine Eucharistiefeier zum besonderen Gedenken an den Verstorbenen solle in Zukunft nicht mehr unmittelbar nach der Beerdigung sein, sondern in der darauf folgenden Heiligen Messe oder am darauffolgenden Sonntag im Amt für die Pfarrgemeinde - jeweils unter der ausdrücklichen Nennung des Namens des Verstorbenen.
Offenbar wurden diese Veränderungen zu rasch durchgeführt. Es ist nicht gelungen, für diese Regelung Verständnis zu wecken und die Gründe genügend darzulegen und zu erklären. Vielleicht dachte ich zu wenig daran, wie dies bei den Betroffenen ankommt und auch verletzend sein könnte. Denn manche haben Angst, man würde dem Verstorbenen etwas vorenthalten und damit seinem Seelenheil schaden, wenn auf die Beerdigung nicht sofort eine Eucharistiefeier folgen würde.
Nach den Diskussionen der vergangenen Wochen und aufgrund der glücklichen personellen Situation mit einem Kaplan, der hoffentlich so lange wie möglich in Germersheim tätig ist, möchte ich es mit unserem Seelsorgeteam in Zukunft so halten:
Es ist mir und uns als Seelsorger selbstverständlich, vor einer Beerdigung die trauernden Angehörigen zu besuchen. In den Trauergesprächen stellt sich heraus, dass nicht immer eine Eucharistiefeier unmittelbar im Anschluss an die Trauerfeier gewünscht wird; dann können wir vereinbaren, wann diese stattfinden soll. Wenn die unmittelbar anschließende Eucharistiefeier den Angehörigen ein großes Anliegen ist, werden wir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, diesen Wunsch auch zu verwirklichen. Als Ort der Feier kommen die beiden Pfarrkirchen und die Kapelle im Altenheim in Frage.
Wir möchten in jedem Fall eine individuelle und den trauernden Angehörigen angemessene würdige Feier anbieten und von der bisher starren Regelung Abstand nehmen.
Ich hoffe, dass diese Regelung möglichst lange so bestehen kann. Es hängt davon ab, wie lange ein Kaplan in Germersheim noch sein kann und ob nicht in absehbarer Zeit dem Pfarrer von Germersheim weitere Pfarreien in der Nachbarschaft anvertraut werden, für die er dann eben auch zuständig ist. In dem Fall muss mit den gewählten Gremien neu überlegt und entschieden werden.
Ich möchte verstehen, dass mancher in der Pfarrei wegen der Veränderungen enttäuscht, ja verärgert war, und bedauere, wo die Regelung zu Verletzungen geführt hat. Gleichzeitig bitte ich aber auch, uns in unseren Überlegungen zu verstehen, und dränge auf einen offenen und fairen Umgang miteinander. Bei dem angesprochenen Thema ist mir und uns immer wichtig zu bedenken, worum es eigentlich geht: um Tod und Leben bei Gott. Wie und wo immer wir an unsere Toten denken und für sie beten, dürfen wir an das Wort des Apostels Paulus denken:
„Denn ich bin überzeugt, weder Tod noch Leben… kann uns trennen von der Liebe Gottes in Christus unserem Herrn." (Röm 8,38 ff.)
Ihr Pfarrer
Franz-Peter Wetzel
Hinweis:
Wir betonen, dass allein der im Zusammenhang mit der Gottesdienstordnung vorliegende veröffentlichte Text der von uns autorisierte Text ist. Für verkürzte und damit vielleicht missverständliche Veröffentlichung in anderen Publikationsorganen übernehmen wir keine Verantwortung.
Pfarrei verabschiedet ehrenamtliche Büchereileiterin

- Hildegard Müller wurde von Pfarrer Franz-Peter Wetzel verabschiedet beim Stehempfang im Brunnen-Innenhof.
(29.7.09) Bereits vor einigen Monaten hat die katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus ihre Gemeindebücherei geschlossen. Der Grund für die Schließung liegt in der stark zurück gegangenen Zahl von Ausleihen. Der Buchbestand wurde aufgelöst und großteils an die Büchereifachstelle des Bistums nach Speyer gegeben. Die Büchereiräume in Nachbarschaft der Jakobus-Kirche stehen inzwischen für andere Zwecke zur Verfügung.
Anlässlich des Patroziniums, das die Pfarrgemeinde am 26. Juli mit Festgottesdienst und Sektempfang beging, verabschiedete Pfarrer Franz-Peter Wetzel nun die langjährige Büchereileiterin Hildegard Müller. "Sie haben viel, viel Arbeit in die Bücherei gesteckt", würdigte der Pfarrer das Engagement der 71-Jährigen und dankte mit einem Präsent. Ebenfalls dankte Wetzel Cäcilia Dombek, die Hildegard Müllers Vorgängerin als Leiterin war. Seit 1994 betreute Müller die Gemeindebücherei neben ihren weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Pfarrei - unter anderem beim Elisabethenverein, im Pfarrgemeinderat und bei der Vorbereitung der Erstkommunionkinder.
Wetzel blickte in einer kurzen Ansprache auf die bewegte Geschichte der Gemeindebücherei in Germersheim zurück. Vor inzwischen 85 Jahren, im Jahr 1924, gründete sie der damalige Pfarrer Eugen Sauer. Seit 1964 befand sich die Bücherei in den Räumen neben der Pfarrkirche. Ein dunkles Kapitel, so berichtete Wetzel, sei auch hier die Zeit des Nationalsozialismus gewesen: Christliche Bücher waren von den Machthabern verpönt, daher veranlassten sie die Versiegelung der Büchereischränke. Durch einen Bombenangriff jedoch kamen die bisher weggeschlossenen Bücher wieder zum Vorschein und wurden von beherzten Pfarreiangehörigen zu Hause versteckt. So hatte man nach dem Weltkrieg schnell wieder einen Grundbestand an Büchern für den Neubeginn im damaligen Schwesternhaus in der Königsstraße. In den 1970er-Jahren verzeichnete die Bücherei rund 3000 Medien und immerhin 4000 Entleihungen pro Jahr.
Caritas-Warenkorb jetzt auch in Germersheim
(24.7.09) Der Warenkorb, das soziale Kaufhaus des Caritasverbandes, hat in Germersheim eine Außenstelle in der Bellheimer Straße 17 eingerichtet. Am 21. Juli wurde das Sozialkaufhaus offiziell eröffnet. Michael Manz, Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim, und Joachim Geimer, Gesamtleiter der Warenkörbe des Caritasverbandes, begrüßten zahlreiche Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik, die sich bei der Eröffnungsfeier vom Konzept Warenkorb überzeugten und dem Team Erfolg wünschten. Leiter der Warenkörbe Speyer, Frankenthal, Kaiserslautern und Neustadt waren ebenfalls vertreten, sowie ein Vertreter des künftigen Warenkorbes St. Ingbert. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Kombo der Städtischen Musikschule Germersheim.
Der Warenkorb Germersheim beschäftigt vier Mitarbeiter und verfügt über ein breit gefächertes Sortiment, das von gebrauchter Kleidung über Hausrat bis zu Möbeln reicht. Wer im Warenkorb einkauft, muss keine Bedürftigkeit nachweisen. So werden einerseits gut erhaltene Waren einem zweiten Leben zugeführt, gleichzeitig für sozial schwache Menschen eine unbürokratische und niedrigschwellige Hilfe geschaffen. Nicht zuletzt werden in Zusammenarbeit mit der Arge Germersheim auch die vier Mitarbeiter im Bereich Einzelhandel qualifiziert. Sie werden von einer sozialpädagogischen Fachkraft betreut und begleitet.
„Die Begrenzung der Armut braucht Chancen“, sagte Karl-Ludwig Hundemer, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, bei der feierlichen Einweihung des Warenkorbes Germersheim. Die um sich greifende Armut in Deutschland sei Anlass gewesen, über neue Konzepte nachzudenken. „Der Warenkorb will langfristig Zukunftschancen entwickeln. In den bisherigen Standorten werden 192 Menschen qualifiziert, über 16 Prozent konnten wieder in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. 18 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse sind so entstanden.“
Zur Ausrichtung der Warenkörbe sagte Hundemer: „Der Warenkorb versorgt die Bevölkerung mit preiswerter Kleidung und Haushaltswaren. So verhindern wir, dass Menschen ausgegrenzt werden.“ Mit der Arge Germersheim habe man einen wichtigen Bündnispartner, ohne den das Konzept nicht hätte umgesetzt werden können. Die Warenkörbe werden zudem ständig weiter entwickelt, erklärte Hundemer. In Speyer sei inzwischen eine Schneiderei dazu gekommen, in Kaiserslautern wurde die bundesweite Aktion Stromsparscheck gestartet. Bereits jetzt werden die 22 Mitarbeiter in Speyer in fünf Berufsbildern qualifiziert und für den Arbeitsmarkt fit gemacht.
Gleichwohl sei der Warenkorb Germersheim nicht denkbar, ohne die zuvor geleistete, wertvolle Arbeit von Ehrenamtlichen, die über mehr als 13 Jahre die Kleiderkammer betreut haben. Es handelt sich dabei um ehrenamtliche Caritasfrauen aus den beiden Germersheimer Pfarreien. „Ich kann versichern, dass der Warenkorb ohne die Pionierarbeit der Kleiderkammer nicht entstanden wäre“, sagte Hundemer wörtlich. „Jeder Arbeiter ist mehr wert, als alles Gold dieser Welt“, gab der Vorsitzendes des Caritasverbandes dem Team in Germersheim mit auf den Weg und wünschte viel Erfolg und Elan.
Michael Manz, Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim, und Joachim Geimer, Gesamtleiter der Warenkörbe des Diözesan-Caritasverbandes gaben einen Überblick über die Entwicklung von der früheren Kleiderkammer bis hin zum Warenkorb, der im April seine Arbeit begonnen hat. 2007 sei erstmals der Gedanke aufgegriffen worden, die Kleiderkammer zu einem Warenkorb-Kaufhaus umzugestalten, zumal man bereits eng mit dem Warenkorb Speyer zusammen gearbeitet hatte. Im Dezember 2008 wurden Gespräche mit der zuständigen Arge in Germersheim geführt und im Januar diesen Jahres wurden schließlich vier so genannte AGH-Stellen bewilligt, die von der Arge finanziert werden. Mit großem Engagement haben die Mitarbeiter schließlich die Verkaufsräume gestaltet, nachdem sie umgebaut worden waren.
Rainer Strunk, erster Beigeordneter der Kreises Germersheim, lobte den Warenkorb: „Mit solchem Engagement nehmen wir Druck von den Hilfsbedürftigen“ Es gebe viele Menschen, die nicht mehr aus eigener Kraft gut leben können. Hilfe für diese Menschen sollte niedrigschwellig und umfassend sein „und das ist ihnen gelungen“, sagte er. „Kinderkleidung, Schulbücher _ es gibt viele, die sich das nicht leisten können- Da ist es gut, dass das Warenkörbchen als Außenstelle des Warenkorbes Speyer das örtliche Angebot ergänzt.“
Germersheims Bürgermeister Dieter Hänlein erklärte, der Warenkorb sei eine großartige Leistung, „es ist nur bedauerlich, dass wir Einrichtungen wie diese in unserer Wohlstandsgesellschaft brauchen.“ Bei den sozialen Hilfesangeboten in Germersheim sei der Warenkorb mit seinem umfassenden Konzept ein Lichtblick. „Und ich bin mir sicher, Sie können sich über Kundschaft nicht beklagen“, sagte Hänlein an die Mitarbeiter gewandt.
Die SPD-Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund gratulierte, dass man mit dem Begriff Warenkorb ein zeitgemäßes Label gefunden habe, das gewiss von Kunden gut aufgenommen werde. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart hob zudem die Ressourcen-schonende Funktion des Warenkorbes hervor.
Die Warenkorb-Außenstelle Germersheim, Bellheimer Straße 17, ist montags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet, mittwochs von 14 bis 19 Uhr. (Text/Bild: CV)
Patronatsfest mit Ehrung in Sondernheim

- Der kath. Kirchenchor nach der Ehrung.
(28.6.09) Am 21. Juni 2009 feierte die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim mit Pfarrer Franz-Peter Wetzel ihr Patronatsfest und der musikalischen Begleitung des kath. Kirchenchor unter der Leitung von Gregor Pfeifer. Am Ende des Gottesdienstes wurde Gertrud Bolleyer für ihr 40-jähriges Singen im Chor geehrt. Pfr. Wetzel überreichte Fr. Bolleyer eine Urkunde, unterschrieben vom Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und wurde vom Vorstand des Kirchenchores, Norbert Starck, zum Ehrenmitglied ernannt.
Ebenso bedankte sich Starck beim Chorleiter Gregor Pfeifer für fünf Jahre Chorleitertätigkeit mit einem Bildband und einem Weinpräsent. Er betonte, dass der Chor durch Herrn Pfeifer wieder zu dem wurde, was er heute ist: ein Kirchenchor der mit Gott und für Gott und die Gemeinde singen kann. Die Kirchengemeinde Sondernheim dankt der Geehrten sowie den übrigen Kirchenchormitgliedern für ihren großen Einsatz. (ts)
Viele Besucher kommen zu Fronleichnams- und Pfarrfest

- An Fronleichnam feierten die Germersheimer Katholiken ihr Pfarrfest.
(11.6.09) "Wir feiern heute das wunderbare Geheimnis der Anwesenheit Gottes unter uns", mit diesen Worten eröffnete Kaplan Anton Tulbure den Gottesdienst in der Germersheimer Pfarrkirche St. Jakobus zum Fronleichnamsfest. Wegen der Witterung - Sturmböen und drohender Regen - konnte die Messfeier nicht wie geplant auf dem Kirchenplatz stattfinden. So wurde es in der Kirche richtig eng - rund 500 Gottesdienstbesucher fanden darin Platz. Darunter auch die große Schar der Erstkommunionkinder - und der neugewählte Bürgermeister der Stadt, Markus Schaile, sowie sein Vorvorgänger Benno Heiter.
In seiner Predigt erklärte Kaplan Tulbure Unterschiede zwischen der früheren, tridentinischen Liturgie und der heutigen erneuerten Liturgie. Ein wichtiges Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils, das vor 40 Jahren diese Erneuerung gebracht hatte, sei gewesen, dass die Messe die Mitfeier der Gemeinden symbolisiert. "Der ganze Christus feiert Gottesdienst, das Haupt, und alle Glieder - das ganze Volk also." Der Messe schloss sich die Prozession zum Nardiniplatz an, unter Begleitung der Stadtkapelle. Unter der Statue des aus Germersheim stammenden Seligen wurde gebetet und gesungen, daran wirkten auch die Kommunionkinder mit. Die Prozession führte in die Kirche zurück, wo der feierliche Schlusssegen gespendet wurde.
Inzwischen hatten rund 50 Helferinnen und Helfer um den Festausschuss des Pfarrgemeinderates alles für das Pfarrfest im Brunnenhof vorbereitet, immer mit bangem Blick zum Himmel. Letztlich hatte sich die Entscheidung, das Fest draußen zu feiern, aber als richtig erwiesen, zumal rund 350 Gäste, viele auch aus Sondernheim, kamen. Zeitweise waren alle Bänke im Innenhof besetzt. Viel zu tun für die Helfer an den Kassen, Getränke- und Essensausgaben. Die wochenlangen Vorbereitungen des erfahrenen Orgateams haben sich bewährt.
Bilder vom Fronleichnamsgottesdienst und vom Pfarrfest gibt es hier.
Stichwort "Fronleichnam"
Das Fest Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi, erinnert an die Einsetzung der Eucharistie. Der eigentliche Gedenktag dafür ist der Gründonnerstag. Diesen Termin hielt man aber früher wegen der nachfolgenden Passionstage für unangebracht. Man legte das Fest deshalb an das Ende der österlichen Zeit. Der Anstoß zu diesem Fest ergab sich aus einer Vision der später heilig gesprochenen Augustinernonne Juliana von Lüttich (+ 5.4.1258). Das Fest Fronleichnam wurde 1246 eingeführt; und der 11. August wurde zum allgemeinen Feiertag unter Papst Urban IV, der zuvor Erzdiakon in Lüttich gewesen war. Er gab diesem Tag den Namen Fest des Leibes Christi („vronlichnam“ bedeutet Herrenleib). Weltweit wurde Fronleichnam angeordnet 1317. Die ersten nachgewiesenen Fronleichnamfeiern fanden 1264 in Rom, Münster und Orvieto statt, 1274 in Köln, 1276 in Osnabrück. Einen ganz besonderen Akzent erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die erstmals 1279 durch Köln zog. Die Prozession, ein begrenzter Gang durch die Zeit, symbolisiert den christlichen Lebensvollzug, das Ziehen durch die Zeit. Jede Prozession, die mit dem Segen endet, verdeutlicht die Heimkehr der Kinder Gottes in das himmlische Jerusalem. Heute feiern katholische Christen stets zehn Tage nach Pfingsten, also 60 Tage nach Ostern, dieses Fest. (hm)
Änderung der Gottesdienstordnung
Auf Anregung der Pfarrgemeinderäte hin und in enger Abstimmung mit ihnen wird unsere Gottesdienstordnung geändert! Während in Sondernheim der Wunsch nach einer sonntäglichen Eucharistiefeier besteht, würden sich in Germersheim viele über eine Vorabendmesse am Samstagabend freuen. Deshalb wird ab Juni folgender Rhythmus eingeführt:
An jedem ersten Sonntag im Monat:
Eucharistiefeier um 10.30h in Sondernheim
Am Samstagabend davor:
Vorabendmesse um 18.30h in Germersheim
Ausschlaggebend ist jeweils der Sonntag. Das heißt: wenn der erste Sonntag auf den 1. Tag eines Monats fällt, findet am Samstagabend davor die Abendmesse in Germersheim statt, obwohl der Samstag noch im alten Monat liegt. Konkret heißt das für die kommenden Monate:
Samstag, 6. Juni 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 7. Juni 10.30h Eucharistiefeier in SondernheimSamstag, 4. Juli 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 5. Juli 10.30h Eucharistiefeier in SondernheimSamstag, 1. August 18.30h Vorabendmesse in Germersheim
Sonntag, 2. August 10.30h Eucharistiefeier in Sondernheim…
Die Eucharistiefeier am Sonntag um 9.00h findet nach wie vor immer in Germersheim statt und ist von dieser Regelung nicht betroffen!
Wir hoffen, dass sich diese Neuerung gut einspielt und dem Wunsch vieler Gemeindemitglieder entgegenkommt!
Einblick in die wöchentlich aktuelle Gottesdienstordnung erhalten Sie über die PDF- Datei in der rechten Spalte!
Feierliche Erstkommunion in Germersheim und Sondernheim

- Feierliche Erstkommunion in Germersheim am 19. April 2009 (s.oben) und in Sondernheim am 26. April (s.unten)
(28.4.09) Am 19. April haben 35 Kinder aus unserer Pfarrei St. Jakobus und am 26. April 25 Kinder aus unserer Pfarrei St. Johannes d.T. in einem feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Jesus ist der gute Hirte, der seine Schafe kennt und sie beim Namen ruft - das war der rote Faden der sich durch den Gottesdienst zog. So wurden auch die Erstkommunionkinder zum Tisch des Herrn gerufen und sie feierten, dass Gott ihnen im Brot ganz nahe ist. (rnk)
Neuen Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat für Germersheim gewählt

- Beim Auszählen der Stimmen im katholischen Pfarrheim St. Jakobus.
(8.3.2009) Die Germersheimer Pfarrei St. Jakobus hat jetzt einen neuen Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Damit sind jetzt die Wahlen vom November 2007 nachgeholt worden, die damals aufgrund einer nicht ausreichenden Kandidatenzahl verschoben werden mussten. An den Wahlen am 8. März gaben für den Pfarrgemeinderat 276 Personen ihre Stimme ab (im Wahllokal 231, per Briefwahl 45) und für den Verwaltungsrat 272 (im Wahllokal 231, per Briefwahl 41). Alle Stimmzettel waren gültig. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 6,2 bzw. 6,3 Prozent, denn für den Pfarrgemeinderat waren 4449 Personen über 16 Jahren wahlberechtigt, für den Verwaltungsrat 4316 Personen über 18 Jahren.
Die Stimmen im Einzelnen bei den vierzehn neuen Pfarrgemeinderäten:
1. Martina Rieger (202), 2. Florian Platz (187), 3. Martina Großnick (176), 4. Andrea Schmitt (172), 5. Christoph Herr (161), 6. Isolde Marz (154), 7. Rita Lippler-Martin (152), 8. Dagmar Jantzer-Kirchner (150), 9. Christof Wiesbach (142),10. Dorothee Jansen (141), 11. Christa Noll-Kiraly (128), 11. Robert Printz (128), 12. Zlatko Simac (125), 13. Christine Kohlschmidt (108).
Die Stimmen im Einzelnen bei den acht neuen Verwaltungsräten:
1. Christian Willy (218), 2. Monika Weiß (203), 3. Ekkehard Leicht (190), 4. Anton Kainz (187), 5. Martin Ehnes (182), 6. Lothar Marz (170), 7. Rosemarie Mathes (139), 8. Rita Borringo-Pfister (137).
Kaplan Anton Tulbure dankte im Anschluss an das Auszählen der Stimmen für das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft allen Wählern und den neuen Gremienmitgliedern. Er wünschte „eine gute Zusammenarbeit und uns allen eine gute Zeit der Gestaltung unserer Gemeinde“. Die Amtsperiode der beiden Gremien beginnt innerhalb der nächsten Wochen nach der jeweiligen konstituierenden Sitzung, deren Termine bereits vereinbart wurden. Dort werden die Vorsitzenden bzw. Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt sowie im Pfarrgemeinderat Arbeitskreise eingerichtet. Die Wahlperiode ist verkürzt und dauert bis November 2011. Für diesen Zeitpunkt sind im Bistum Speyer die nächsten Wahlen vorgesehen.
Überraschender Besuch aus Peru: Ordensfrauen danken für Hilfe

- Das Bild zeigt von links Schwester Luz Elena, Rosemarie Wetzka, Schwester Waldtraud und Schwester Estella.

- Die Armenschule St. Martin in Chosica wird mit Spenden aus Germersheim unterstützt.

- Doch auch einige ärmere Familien erhalten Hilfe aus der Pfalz, z.B. mit Lebensmitteln, die von den Geldern aus Germersheim gekauft werden.
(18.1.2009) „Vielen Dank, dass Sie uns schon so viele Jahre regelmäßig helfen. Danke! Gracias!“, dies sagte die peruanische Dominikanerschwester Luz Elena in der Pfarrkirche St. Jakobus. Mit zwei Mitschwestern aus Peru bzw. aus Deutschland hat die Ordensfrau den Sonntagsgottesdienst am 18. Januar besucht. Germersheim und der südamerikanische Andenstaat Peru – eine Verbindung, die es schon viele Jahrzehnte gibt: Denn die Pfarrgemeinde St. Jakobus unterstützt nahe Lima eine Missionsstation der Speyerer Dominikanerschwestern.
Zunächst galt diese Hilfe der aus Germersheim stammenden Schwester Bonifatia Rioth. Sie arbeitete seit den fünfziger Jahren in Peru, wohin die Schwestern 1937 vom Speyerer Mutterkloster St. Magdalena geschickt worden waren. Schwester Bonifatia verstarb im Mai 2008, die Hilfe aus der Pfalz für arme Familien und die Armenschule St. Martin in Chosica bei Lima aber geht weiter: Regelmäßig finden dazu nach den Sonntagsgottesdiensten in St. Jakobus Türkollekten statt. Die Germersheimer unterstützen das Hilfsprojekt tatkräftig: Zwischen 400 und 500 Euro zählt Rosemarie Wetzka pro Kollekte in den Spendenkörbchen. „Im vergangenen Jahr konnten wir so 4500 Euro nach Peru überweisen“, freut sich Wetzka, die mit weiteren Helferinnen seit vielen Jahren das Hilfsprojekt der Pfarrei betreut. In der Armenschule St. Martin und in drei anderen Stationen leisten die Ordensfrauen soziale und seelsorgerische Arbeit. In ihrem Haus St. Martin betreuen sie allein stehende Frauen und Mädchen. „Sie gehen drei Jahre in Ausbildung und lernen Weben, Sticken und Nähen. Von diesen Arbeiten können sie sich später selbst ernähren“, berichtet Schwester Waltraud. „Viele der Frauen kommen aus den Slums zu den Schwestern.“
Die Gelegenheit, den Germersheimern einmal persönlich zu danken und ihre Arbeit vorzustellen, gab sich für die Ordensschwestern aus Peru, als sie zum Generalkapitel ihres Ordens nach Speyer reisten. So besuchten Schwester Luz Elena, Schwester Waltraud und Schwester Estella den Germersheimer Gottesdienst und besichtigten anschließend die Pfarrkirche. „Es ist schön, zu erleben: Unser Glaube ist eine Verbindung über Kontinente hinweg“, betonte Schwester Luz Elena. „Vielleicht kommt jemand aus Germersheim einmal nach Peru – dann ist er herzlich eingeladen, uns dort zu besuchen.“
Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat
(22.2.2009) Am Sonntag, 8. März, finden in der Germersheimer Pfarrei St. Jakobus die Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat statt. Es haben sich eine eine ausreichende Anzahl von Kandidatinnen und Kandidaten gefunden.
Bei der Wahl am 8. März sind für den Pfarrgemeinderat 14 Mitglieder zu wählen. Wahlberechtigt sind alle katholischen Christen mit Hauptwohnsitz in der Pfarrgemeinde (Stadt Germersheim), die zum Wahltag 16 Jahre oder älter sind. Jugendliche, die unter 16 Jahre alt sind, dürfen ebenfalls firmen, so sie bereits gefirmt sind. Bei der Wahl zum Verwaltungsrat werden acht Personen gewählt. Wahlberechtigt sind alle, die am Wahltag 18 Jahre oder älter sind und ihren Hauptwohnsitz auf dem Gebiet der Pfarrgemeinde (Stadt Germersheim) haben.
Wer am 8. März verhindert ist, kannab sofort bis zum 6. März beim Wahlausschuss Briefwahl beantragen. Dies kann schriftlich oder mündlich beim Pfarrbüro St. Jakobus erfolgen: Besetzt ist das Pfarrbüro, Klosterstraße 13 A, montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr, die Telefonnummer lautet 07274/2750. Die Briefwahlunterlagen können dort persönlich abgeholt oder - per Antrag - per Post zugestellt werden. Am Wahltag, also am 8. März, müssen die entsprechend ausgefüllten Briefwahlunterlagen bis spätestens 16 Uhr zugehen (im Pfarrbüro).
Das Wahllokal im Pfarrheim (Eingang neben der Pfarrkirche in der Eugen-Sauer-Straße) ist am 8. März zwischen 8:30 bis 16 Uhr geöffnet.
Die Kandidaten für beide Gremien finden Sie hier!
"Viele sind wir, doch eins in Christus"

- Das Weltgebetstagskreuz wurde von Frauen aus Papua Neuguinea gestaltet - es zeigt Szenen aus dem Alltagsleben des Inselstaates.
(2. 3. 2009) Am Freitag, 6. März, wird der Ökumenische Weltgebetstag der Frauen begangen. Frauen - und auch Männer - sind dazu eingeladen, mit katholischen und evangelischen Frauen zu feiern. Der Gottesdienst findet in Germersheim um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Jakobus statt. Zur selben Zeit treffen sich auch die Sondernheimer Frauen in der Pfarrkirche St. Johannes. In Sondernheim klingt der Weltgebetstag mit einem gemütlichen Beisammensein im Protestantischen Gemeindezentrum aus.
Der Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Etwa eine Millionen Menschen nehmen jedes Jahr allein in Deutschland daran teil. Er versteht sich als "Fenster zur Welt" und thematisiert alljährlich die Situation von Frauen eines bestimmten Landes. 2009 wird der zweitgrößte Inselstaat der Welt in den Fokus gerückt: Papua-Neuguinea.
Das deutsche Komitee des Weltgebetstags unterstützt mit seinen Kollekten Frauenprojekte in der ganzen Welt: Seit 1975 flossen in über 5.100 Projekte in 147 Ländern insgesamt 52 Mio. Euro - ein sichtbares Zeichen weltweiter Verbundenheit und Solidarität.
Wer mehr über das Weltgebetstagsland erfahren will, ist nach Sondernheim zu einem Dia-Abend eingeladen - am Donnerstag, 5. März, 19.30 Uhr, im Protestantischen Gemeindezentrum.
Wahlen in der St. Jakobus-Gemeinde: Frist für Kandidatenvorschläge läuft ab

- Am 8. März sind in Germersheim Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Bildquelle: promifotos.de/pixelio.de
(30.1.2009) In der katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus finden am 8. März die Wahlen zum Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat statt. Zum regulären Wahltermin im November 2007 hatten sich nicht genügend Jugendliche, Frauen und Männer gefunden, die für eine Kandidatur bereit standen. Beim zweiten Anlauf sieht es nun deutlich besser aus – die Freude darüber, dass schon viele spontan zugesagt haben, ist bei den Verantwortlichen groß. Die Frist zur Meldung weiterer Kandidaten läuft am 8. Februar, einen Monat vor dem Wahltermin, ab. Bis zu diesem Tag können sich Interessierte selbst melden oder durch andere Personen vorgeschlagen werden. Die Vorschlagszettel dazu liegen in der St. Jakobus-Kirche am vorderen Seiteneingang aus.
Der Pfarrgemeinderat trifft sich in der Regel zu fünf bis sechs Sitzungen im Jahr. Er unterstützt die hauptamtlichen Seelsorger, trägt Verantwortung für gemeinsame Veranstaltungen in der Gemeinde, so etwa das Pfarrfest, und sorgt für Vernetzung der Gruppen in der Pfarrei untereinander. Arbeitskreise des Rates setzen sich für gestaltete Gottesdienste, die Zusammenarbeit mit den evangelischen Christen, für Caritas und Öffentlichkeitsarbeit ein.
Der Verwaltungsrat ist für Bau-, Personal- und Vermögensverwaltung der Pfarrgemeinde zuständig. Insbesondere der Erhalt der alten Gebäude um Kirche und ehemaliges Kloster bringt für die Zukunft umfangreiche und verantwortungsvolle Aufgaben mit sich. Zur Germersheimer Pfarrei zählen etwa 5200 katholische Christen.
Neujahrsempfang der katholischen Pfarrgemeinde

- Einige Eindrücke vom Neujahrsempfang der Pfarrei Germersheim. Aufnahmen: Max Artinger.
(11.1.2009) Auf das neue Jahr angestoßen haben Mitglieder und Verantwortliche der St. Jakobus-Gemeinde beim Neujahrsempfang der Pfarrei am 10. Januar. Dank und Ausblick auf kommende Aufgaben bestimmten dabei die Reden und Grußwörter.
Martina Rieger, die Vorsitzende des Pfarrausschusses, lenkte in ihrer Ansprache den Blick auf die kommenden Wahlen zu Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Diese Wahlen finden am 8. März statt. Noch bis 8. Februar können Kandidatinnen und Kandidaten dafür vorgeschlagen werden. Martina Rieger warb für eine rege Beteiligung. Aufgabe der Gremien sei es, „gemeinsam mit dem Seelsorgerteam Maßnahmen zur beschließen, die zur Verlebendigung der Gemeinde beitragen“. Für eine gelingende Zusammenarbeit in der Gemeinde sei es „wichtig, dass von jeder Gruppierung ein Mitglied im Pfarrgemeinderat vertreten ist und seine Vorstellung einer Pfarrgemeinde mit einbringt“. Pfarrer Franz-Peter Wetzel warf einen Blick auf die dringenden Anliegen des Verwaltungsrates: „Wenn Sie sich in unseren Gebäuden, in der Kirche und hier im Pfarrheim umschauen, wissen Sie, woran wir arbeiten müssen. Aufgaben gibt’s hier genug – und dafür brauchen wir Leute mit viel Sachverstand.“ Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen seien an den Gebäuden einzuleiten, aufgrund der finanziellen Situation der Pfarrei aber auch der Diözese sei dies alles andere als einfach. „Wir wollen uns in nächster Zeit mit dem Bistum an einen Tisch setzen und gemeinsam der Frage nachgehen, wie unsere Gebäude jetzt aussehen und wie wir sie erhalten können.“
Wetzels Dank galt seinen beiden Mitarbeitern im Seelsorgeteam, aber vor allem auch den vielen ehrenamtlichen Unterstützern in der Gemeinde. „Ohne sie alle wären wir Hauptamtliche aufgeschmissen.“ Grußworte kamen von Markus Schaile, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Germersheim, und von Pfarrer Oliver Beckmann von der evangelischen Kirche. Schaile dankte besonders für die vielfältigen Einsätze von Gruppen und Freiwilligen aus der Pfarrei zum Wohl der Bürger. Pfarrer Beckmann rief zu mehr ökumenischer Arbeitsteilung in verschiedenen Projekten auf, das „könne doch einer der guten Vorsätze sein, die man für ein neues Jahr fasst“. Immerhin, so machte Beckmann deutlich, vertreten die beiden großen Kirchen in Germersheim rund 10.000 Christinnen und Christen.
Ein besonderes musikalisches Gepräge gaben die vier MusikerInnen Marietheres Kerscher, Elke Buchner sowie Marita und Georg Kromer. Am Beginn des Abends trafen sich die Gäste des Empfangs in der Pfarrkirche, wo eine festliche Vesper zum neuen Jahr gefeiert wurde.
Die Sternsinger sind wieder unterwegs

- Den Gemeindegottesdienst in Germersheim am 4. Januar feierten die Sternsinger der Pfarrei mit.
In den Medien wird ja ständig ein „Superstar“ – sei es Popstar, Fußballstar, Supermodel oder Supertalent - gesucht. Die wirklichen „Superstars“ sind uns dabei viel, viel näher – auch hier in Germersheim. Das sind die Kinder, die sich für andere Kinder einsetzen mit der Aktion Dreikönigssingen. Mehr als fünf Jahrzehnte gibt es diese Hilfsaktion nun schon – Kinder haben sie zu dem gemacht, was sie ist: die größte Hilfsaktion der Christen – weltweit! Tatsächlich sind die Kinder „Stars“, denn sie folgen im übertragenen Sinn einem Stern. Die Botschaft Jesu für eine gerechte und friedliche Welt haben sie als Licht der Hoffnung erkannt.
Die Kinder und Jugendlichen singen und sammeln für Hilfsprojekte, ihr Beispielland ist dieses Mal Kolumbien. Doch nicht nur dorthin gehen die Spenden, die von den Pfarreien zunächst ans Kindermissionswerk in Aachen, das Träger der bundesweiten Aktion ist, überwiesen werden. Weltweit werden in Entwicklungsländern Bildungsprogramme, Projekte für mehr Hygiene, bessere Wasserversorgung und Ernährung sowie Katastrophenhilfe unterstützt.
Wo die Sternsinger zu Gast waren, schreiben sie ihren Segensspruch mit der Jahreszahl 2009 und den Buchstaben C, M und B über die Türen. Damit hinterlassen die kleinen Könige keineswegs die drei Namen „Caspar, Melchior und Balthasar“, sondern eine Abkürzung für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“.
Prächtige Gewänder, Königskronen und ein Stern – so sind die Sternsingerinnen und Sternsinger in Germersheim unterwegs, gebastelt wurden diese Gewändern von den fleißigen Frauen des Bastelkreises St. Jakobus. Etwa 30 Mädchen und Jungen ziehen ab 4. Januar durch die Rheinstadt. Am ersten Sonntag des neuen Jahres werden sie im 10.30 Uhr-Gottesdienst feierlich ausgesandt.
Mehr zur bundesweiten Sternsingeraktion finden Sie unter www.sternsinger.de im Internet.
Festliche Gottesdienste an Weihnachten

- In der St. Jakobus-Kirche erzählt die große Krippe das Weihnachtsgeschehen in Bethlehem.
Für viele Menschen gehört der Kirchenbesuch an Weihnachten zum Festprogramm. Die Pfarreien Germersheim und Sondernheim laden herzlich zu den besonders feierlich gestalteten Festgottesdiensten der Weihnachtsfeiertage ein. Die Gottesdienstzeiten weichen teilweise von den sonst üblichen Zeiten ab.
Kinderkrippenfeiern mit Krippenspiel gibt es um 15.30 Uhr in Germersheim und um 16 Uhr in Sondernheim. Die Christmetten finden um 21.30 Uhr in Sondernheim (mit der Singgruppe) und um 22 Uhr in Germersheim (mit dem Kirchenchor) statt. In Germersheim sind am ersten und zweiten Weihnachtstag die Gottesdienste um 9 und 10.30 Uhr wie sonst üblich. In Sondernheim sind festliche Gottesdienste jeweils um 10 Uhr an beiden Tagen vorgesehen.
Musikalisch besonders gestaltet wird der Gottesdienst am 25. Dezember in Sondernheim (10 Uhr, mit dem Kirchenchor) als auch eine Weihnachtsvesper am 25. Dezember, 17 Uhr, in Germersheim (mit der Choralschola).
Hinweis: Wer auswärts ist über die Feiertage, findet unter www.weihnachtsgottesdienste.de deutschlandweit Weihnachtsgottesdienste.
Gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Ihnen das Seelsorgeteam, der Pfarrgemeinderat Sondernheim sowie der Pfarrausschuss Germersheim!
Erstkommunionkinder stellen sich am Ersten Advent in beiden Gemeinden vor

- 36 Mädchen und Jungen haben sich im Gottesdienst am Ersten Advent der Germersheimer Gemeinde vorgestellt.
(1.12.08) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Für den Ersten Adventssonntag hat dies in den Gottesdiensten in der Germersheimer Jakobuskirche und in St. Johannes d.T. in Sondernheim gleich zweifach zugetroffen: Zum einen ist der Advent die Vorbereitung auf das folgende Weihnachtsfest, zum anderen haben sich am 29. und 30. November die Kinder vorgestellt, die sich in den kommenden Monaten auf die Erstkommunion vorbereiten. Ihr großes Fest wird dann der Weiße Sonntag im April 2009 sein.
36 Mädchen und Jungen im Alter von acht oder neun Jahren aus Germersheim und 24 aus Sondernheim sind es dieses Mal, die sich auf den Weg gemacht haben, um ein Stück fester zu Jesus Christus und seiner Gemeinschaft zu gehören. Vorgestellt wurden in den Gottesdiensten auch die Jugendlichen und Erwachsenen, die die Kinder auf diesem Weg begleiten.
Am Sonntag freute sich Kaplan Anton Tulbure über die große Teilnahme am Gottesdienst. Der Priester fand noch einen weiteren Anlass für einen frohen Gottesdienst: den Beginn des neuen Kirchenjahres jeweils mit dem Ersten Advent. Dass eine besondere Zeit begonnen hat, wurde deutlich, als die Ministranten alle Kerzen aus dem Altarraum der Kirche trugen. „Wir wollen uns auf ein Licht konzentrieren“, so Tulbure, bevor er die erste Kerze auf dem Adventskranz entzündete. „Dieses eine Licht steht für Jesus Christus.“ Mit seiner von Sonntag zu Sonntag wachsenden Zahl brennender Kerzen zeigt der Kranz, dass Weihnachten, und damit Christus, näher kommt. Einige Erstkommunionkinder erklärten den Brauch des Adventskranzes: Seine runde Form sind ein Sinnbild der Gemeinschaft, seine immergrünen Zweige ein Symbol für das Leben, das nicht vergeht.
Was es mit Advent und Weihnachten auf sich hat, wurde auch in der Geschichte deutlich, die Pastoralassistent Ralf Nico Körber und Religionslehrerin Eva-Maria Denig den Kindern – und natürlich auch den Erwachsenen – erzählten: Sie handelt von König Adventus, der auf der Suche nach der wirklichen Weihnachtsgeschichte ist, auf der Suche nach der Geschichte von Jesu Geburt in einem Stall. An den nächsten Adventssonntagen wird diese Geschichte jeweils im 10.30 Uhr-Kinder-Gottesdienst weitererzählt. Darüber hinaus wird die Geschichte von König Adventus in diesen Wochen auch in vielen katholischen Gemeinden der Pfalz und im Religionsunterricht erzählt.
Großputz in der Germersheimer Kirche: Freiwillige werden gesucht

- In der Pfarrkirche St. Jakobus soll eine Reinigungsaktion noch vor Weihnachten gestartet werden. (Foto: Artinger)
(8.11.08) Um zwei Anregungen aus der Gemeinde und ihren Gruppierungen umsetzen zu können, bittet der Pfarrausschuss von St. Jakobus um Mithilfe: Noch vor Weihnachten wird in der Kirche sowie in der Küche des Pfarrheimes eine Reinigungsaktion stattfinden. Damit soll die neu eingestellte, aber nur stundenweise tätige Reinigungskraft unterstützt werden. Zum Advent und vor allem zum Weihnachtsfest soll das Gotteshaus zu neuem „Hochglanz“ gelangen.
Die Reinigungsaktion wird am Freitag, 21. November, ab 14.30 Uhr, beginnen (Ende spätestens 19 Uhr). Helferinnen und Helfer werden gebeten, direkt in die Kirche zu kommen. Denn aufgrund der Raumgröße werden dort die meisten helfenden Hände benötigt, demgegenüber stellt die Pfarrheim-Küche ein eher geringeres Problem dar. Wer beim Großputz helfen will, bringt bitte sein „Werkzeug“ selbst mit: Eimer, Besen, Lappen, Staubwedel. Sonstige Reinigungsmittel werden gestellt. Gereinigt werden sollen Boden, Gestühl, Wände bis zu einer mittleren Höhe, Figuren etc. Natürlich wird eine große Anzahl von Freiwilligen gebraucht, wer nur stundenweise kommen kann, ist aber auch herzlich willkommen. Ein kleiner Imbiss zwischendrin ist eingeplant.
Der Pfarrausschuss hofft bei der Putzaktion auf viel Beteiligung zum Wohl der Gemeinschaft.
40 Jahre Caritaszentrum Germersheim: Helfer und Lotse für Menschen in Not

- Einige Eindrücke von der Jubiläumsfeier in der Pfarrkirche St. Jakobus und im Caritas-Altenzentrum Germersheim.
(2.10.08) Die Arbeit des Caritas-Zentrums Germersheim spielt sich oft im Verborgenen ab. Doch bei der Feier des 40-jährigen Jubiläums am 2. Oktober wurde sichtbar, dass die Arbeit von vielen geschätzt wird. Mehr als 100 Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft bekundeten ihre Verbundenheit mit dem Caritas-Zentrum, das sich als Anlaufstelle für Menschen in Not und schwierigen Lebenslagen versteht.
„Es hat von jeher zu den Aufgaben der Kirche gehört, die Nächstenliebe in die Tat umzusetzen“, betonte Pfarrer Franz-Peter Wetzel, der zusammen mit Pfarrer Josef Wendel und Pfarrer Harald Fleck den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus in Germersheim zelebrierte. „Der Glauben und das Tätigsein auf dem Glauben gehören zusammen“, machte Wetzel deutlich. Germersheim als Taufort des Seligen Paul Josef Nardini bezeichnete er als Herausforderung, aus dem Glauben heraus die Not der Menschen zu lindern. Er rief dazu auf, „mit offenen Augen durch die Gesellschaft zu gehen und nicht nur den Verstand, sondern auch das Herz anrühren zu lassen.“
Bei der Feierstunde im Caritas-Altenzentrum St. Elisabeth skizzierte Karl Fischer, Leiter der Sparte Caritas-Zentren beim Caritasverband für die Diözese Speyer, die geschichtliche und fachliche Entwicklung des Caritas-Zentrums Germersheim. Das 1968 gegründete Caritas-Sekretariat war die erste Einrichtung der verbandlichen Caritas im Kreis Germersheim und damit Anlaufstelle für alle Sorgen und Nöte. Heute versteht sich das Caritas-Zentrum als Teil eines Netzwerkes und als Lotse zu den Angeboten der verschiedenen Fachdienste. Als zentrales Anliegen des Caritas-Zentrums beschrieb Fischer die Hilfe für Menschen in Armut, von der heute vor allem Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende betroffen sind. „Eine Trennung der Eltern führt Kinder häufig in Armut“, erläuterte Fischer und wies darauf hin, dass Kinder aus armen Verhältnissen ein hohes Risiko tragen, auch als Erwachsene zu den Armen zu gehören. Fischer kritisierte, dass arme Familien sich das Geld für Schulmaterialien häufig „vom Mund absparen“ müssten.
Der Germersheimer Landrat Dr. Fritz Brechtel würdigte das Caritas-Zentrum Germersheim als „ideales Informationszentrum und Clearingstelle für den sozialen Bereich“. Lobende Worte fand er für die enge und gute Verbindung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Unsere Gesellschaft braucht sie, auch in Zukunft“, bedankte er sich für die langjährige Arbeit.
„40 Jahre Caritas-Zentrum, das bedeutet 40 Jahre Arbeit für die Menschen“, brachte der Germersheimer Bürgermeister Dieter Hänlein seine Verbundenheit zum Ausdruck und regte die Zusammenführung aller Caritas-Angebote unter einem Dach an. Der evangelische Dekan Rainer Lamotte überbrachte die Grüße der Beratungsstellen des Diakonischen Werks und kündigte an, dass Caritas und Diakonie die Anschaffung von drei Fahrzeugen für die Ökumenischen Sozialstationen im Landkreis Germersheim unterstützen werden.
„Unsere Tür steht für jeden offen“, machte der Leiter des Caritas-Zentrums Germersheim Michael Manz deutlich. Anhand praktischer Beispiele gab er interessante Einblicke in die Arbeit des Caritas-Zentrums. „Unser Ziel ist, niemand zum Objekt des Handelns anderer zu machen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“, fasste er zusammen.
Uschi Reifenberg und Daniel Spektor von der Musikschule Germersheim gestalteten den musikalischen Rahmen der Feierstunde im Caritas-Altenzentrum. Josefine Gillet trug ein Gedicht bei. Viel Applaus erntete die Ballettgruppe der Tanzsportschule Yaroslava für ihre Darbietungen. (Autor: Caritasverband für die Diözese Speyer/Markus Herr)
Ministranten nehmen neun Mädchen und Jungen neu auf
(14.9.08) Willkommener Nachwuchs in der Germersheimer Pfarrei St. Jakobus: Neun Mädchen und Jungen wurden am 14. September in die Schar der Ministranten aufgenommen. Damit sind es nun weit über 30 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig den Dienst vor allem bei den Sonntagsgottesdiensten verrichten. Auch die Aufnahmezeremonie fand in einem Gottesdienst statt: Die Gestaltung hatten sich die älteren Messdiener mit Symbolen und Gegenständen aus dem „Alltag“ der Ministranten überlegt: So etwa das weiße Gewand, das an die Taufe erinnert, Kelch und Hostienschale für den Höhepunkt jeder Eucharistiefeier, das Weihrauchfass als Zeichen, dass alle Getauften heilig sind und dass ihre Gebete zu Gott aufsteigen und natürlich das Kreuz, das an diesem Sonntag zum Fest Kreuzerhöhung eine besondere Rolle spielte.
Kaplan Anton Tulbure begrüßte die neu aufgenommenen Ministranten im Namen von Gemeinde und Seelsorgeteam mit Handschlag. Zur Aufnahmefeier gehörte auch ein spezieller Ministrantensegen, den Anton Tulbure über die Kinder, ihre Angehörigen und Freunde herab rief. In seiner Predigt nannte der Priester das Kreuz eine Aufforderung, sich mit den anderen zu versöhnen. „Es reicht ja nicht nur, dass wir von einer Welt des Friedens träumen, sondern wir sollen bei uns selbst anfangen und damit die Welt ändern.“ Das zeigten auch die Ministranten: Sie träumten nicht nur von einer guten Gemeinschaft, sondern sie bauten daran mit. Das Kreuz sei die Erinnerung daran, wie weit Jesus Christus in der Versöhnung mit anderen gegangen ist. „Mach ein Ende in deinem Leben, hör auf, schlecht zu denken und zu reden über andere – fang neu an, dann wird dein Leben neu strahlen und ein Zeichen für die Auferstehung sein“, forderte Kaplan Tulbure die Kirchgänger auf.
Die Aufnahme der neun „Neuen“ wurde nach der heiligen Messe weiter gefeiert: Mit Spiel und Spaß in Jugendkeller und Pfarrgarten und mit gemeinsamen Grillen – denn Messdienersein bedeutet eben auch: Zusammengehören in einer großen Gemeinschaft.
Fest zu Ehren des Kirchenpatrons in Germersheim
Fünf Jakobspilger spontan miteinbezogen
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(27.7.08) Erstmals seit vielen Jahren hat die Germersheimer Pfarrgemeinde St. Jakobus am 27. Juli wieder ihr Patrozinium mit einem besonders gestalteten Gottesdienst gefeiert. Darin lag das besondere Augenmerk auf dem heiligen Jakobus dem Älteren und auf einer Reliquie, die die Pfarrei besitzt. Jakobus war der erste der zwölf Apostel Jesu, der für den Glauben sein Leben ließ. Die hebräische Bedeutung des Namens Jakob erläuterte Pfarrer Franz-Peter Wetzel in seiner Predigt. Übersetzt heiße dieser Name "Gott möge schützen".
In seiner Predigt schlug Wetzel einen Bogen von der Gestalt des jüdischen Stammvaters Jakob im Alten Testament bis zur Begegnung von Jesus mit der Samariterin am Jakobsbrunnen im Neuen Testament. Diese biblische Erzählung berichtet davon, wie Jesus die fremde Frau in ein Glaubensgespräch verwickelt. Jesu Bild vom lebendigen Wasser sei in Germersheim besonders sinnfällig, so Pfarrer Wetzel: "Hier gibt es auf dem Kirchenvorplatz ebenfalls einen "Jakobsbrunnen" mit einer Statue des christlichen Heiligen. Da fühlt man sich deutlich an das Zwiegespräch zwischen Jesus und der Samariterin erinnert."Eine glückliche Fügung für den vom Arbeitskreis Liturgie mitgestalteten Gottesdienst war das Eintreffen von fünf Jakobspilgern kurz vor der Messfeier. Die Frauen und Männer aus Stuttgart sind auf dem Weg nach Santiago de Compostela, wo die Grabstätte des Apostels Jakobus ist. Sie wurden spontan in Gottesdienst und Predigt miteinbezogen. Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zu Kaffee, Sekt, Keksen und Kuchen in den Brunneninnenhof der früheren Klosteranlage eingeladen. Wie bereits beim Pfarrfest gefiel der Innenhof wieder durch seine einmalige Atmosphäre.














