Sie sind hier: {$rootlineLinkWrap}katholische kirche in germersheim und sondernheim{$rootlineLinkWrap}HomeNews-Archiv 2010
DeutschEnglishFrancais

Text-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder von Ereignissen in unserer Pfarreiengemeinschaft aus dem Jahr 2010.

Kolpingsfamilie begeht Kolpinggedenktag

Oben: Aufnahme neuer Mitglieder;
Unten: Gemühtliches Beisammensein im Pfarrheim.

(05.12.2010) Anläßlich des Kolpinggedenktages am 04.12.2010 gestaltete die Kolpingsfamilie Germersheim die Vorabendmesse in der katholischen Kirche St. Jakobus. Im Anschluß daran fand ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim statt. Zunächst wurde der Verstorbenen gedacht: Frau Maria Reichling, Frau Rita Sauer, Frau Ilse Moser und Herr August Mertzlufft. Der 1. Vorsitzende, Hansjörg Artelt sowie der 2. Vorsitzende, Klaus Kirchner, trugen einen ausführlichen Rückblick über das Jahr 2010 vor, in welchem insbesondere die 150 – Jahr – Feier der Kolpingsfamilie im Mittelpunkt stand. Die Herren Dieter Graber, Josef Diedrich und Walter Karr schieden nach langjähriger Tätigkeit aus der Vorstandschaft aus. Als Anerkennung ihrer Leistung erhielten sie ein Präsent. Walter Karr steht dem Vorstand jedoch weiterhin als Kassenwart zur Verfügung. Erfreulicherweise konnten folgende neue Mitglieder aufgenommen werden:

Maria und Norbert Starck, Elisabeth Bölinger, Christoph Herr, Regina und Thomas Günther, Christine Kohlschmidt, Beate Ullrich sowie Rita und Alfons Hornung. Sie erhielten ein Willkommenspräsent. Die Kolpingsfamilie Germersheim hat nun 80 Mitglieder; im Jahr 2008 zählte sie 71 Mitglieder und im Jahr 2009 74 Mitglieder.

Als Gast konnte die Kolpingsfamilie Herrn Bürgermeister Marcus Schaile begrüßen, der sich viel Zeit nahm und dem gesamten offiziellen Teil beiwohnte. Ihm sei hierfür ganz herzlich gedankt! Die gelungene Power Point Presentation von Christoph Herr und Leon Tchakachow verlieh der Veranstaltung einen ganz besonderen Rahmen. Auch ihnen sei hierfür ganz herzlich gedankt. Zum Schluß wurde gemeinsam das Kolpinglied gesungen. (D.J-K./C.H.)

 

KjG Germersheim auf Burg Wilenstein

Die KjG Germersheim veranstaltete dieses Jahr eine Herbstfreizeit für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren. Die Freizeit fand auf der Burg Wilenstein in Trippstadt statt. Am 08.10. machten sich 23 Teilnehmer und Betreuer auf den Weg nach Tripstadt. Nach der anstrengenden Fahrt wurden die ahnungslosen Kinder erst einmal von den Hausgeistern der Burg begrüßt. Letztendlich stellte sich heraus, dass es sich bei den Geistern um verkleidete Betreuer handelte. Danach fanden sich die Kinder in ihre Gruppen zusammen, um gemeinsam die Burg zu erkunden und ihre Zimmer einzuräumen. Anschließend wurden viele lustige Spiele zum Kennenlernen und Austoben im großen Rittersaal gespielt. Nachdem alle gestärkt waren, versammelten sich die Kinder und lauschten gespannt der Geschichte einer Mutprobe junger Burschen, die sich in der Gegend um die Burg zugetragen haben soll. Mit diesen Informationen starteten wir unsere Nachtwanderung, trotz Gruselfaktor hatten alle Kinder Riesenspaß. Alle Betreuer bereiteten Morgen- und Abendimpulse vor. Morgens ist es hilfreich ein kleines Warm-Up zu machen, um fit in den Tag zu starten. Während es wichtig ist, dass die Kinder nach einem anstrengenden Program und vielen aufregenden Erlebnissen vorm Schlafengehen zu entspannen. Die dazu vorgelesenen Traumreisen versetzten die Kinder an die schönsten Orte, wo sie ihr letztes Abenteuer für den Tag erleben konnten. Natürlich unternahmen wir auch eine Tageswanderung. Der dazu ausgewählte Rundweg verlief mitten durch den herbstlich eingefärbten Wald rund um die Burg. Auf dem Weg kamen wir an ehemalige Liebesquellen, Hexenhäuschen und Schluchten vorbei. Auch das eine oder andere Tier lief uns über den Weg. Desweiteren hatten wir für die Kinder neben dem Tagesprogramm auch ein Abendprogramm ausgearbeitet. An einem Abend konnten die Kinder zeigen ob in ihnen ein kleiner Sänger/in steckt und wir staunten nicht schlecht, als sie ihre Stimmen zum Besten gaben. Neben dem erwähnten Karaokeabend fand auch ein Filmabend, mit einem passenden Gruselfilm, statt. Auch die Disko am vorletzten Abend war ein voller Erfolg. Ein weiteres Highlight der Freizeit war der Ausflug nach Kaiserslautern zum Bundesgartenschaugelände. In Kleingruppen ging es auf die Entdeckungstour. Bevor es nach Dinosaurier bestaunen und Erlebnissen auf dem Barfußpfad wieder Richtung Burg ging, tobten sich die Kinder auf dem großen Abenteuerspielplatz aus. Der Bunte Abend am letzten gemeinsamen Abend vor Antritt der Heimreise fand in Form von „Wetten, dass…“ statt. Hierzu konnten die Kinder untereinander wetten, dass sie mehr Gummibärchen in den Mund bekommen als der andere, wer länger einen Becher gefüllt mit Wasser auf dem Kopf behalten kann oder sie wetteten gegen die Betreuer. Unsere drei Gäste bildeten die Jury, die über Sieg oder Niederlage entschieden. Jede Gruppe lieferte ihren persönlichen Beitrag, somit wurden diverse lustige Sketche und eine „Bad Taste“ Modenschau aufgeführt. Auch die Betreuer brachten die Kinder zum Lachen mithilfe der beiden KjGetischen Sketche „Vadder, mei Herz“ und Aschenbrödel“. Am 15.10. hieß es dann Koffer packen und Abschied nehmen von den liebgewonnen Betreuern, bzw. Kindern und die Heimreise antreten nach einer Woche Spaß, Abenteuer und Grusel auf der Burg Wilenstein.

Aber einen Trost gibt es denn nächstes Jahr fährt die KjG endlich wieder ins Zeltlager und freut sich auf zahlreiche Anmeldungen abenteuerlustiger Kinder, die Lust auf 10 Tage Spiel, Spaß und Action verbunden mit Lagerfeueratmosphäre haben. (Text: Jana Zimbelmann, KjG / C.H.)

 

Neuer Kaplan vorgestellt

Kaplan Valentine mit Martina Rieger und Martina Großnick vom Pfarrgemeinderat (von links).


(6.11.2010) Der neue Kaplan der Pfarreiengemeinschaft Germersheim-Sondernheim hat sich am 6. und 7. November in den beiden Kirchen vorgestellt: Valentine Chukwunyere Acholonu wird in der kommenden Zeit in der Seelsorge mitarbeiten. „Wir sind froh, dass er da ist und vielleicht auch etwas vom Geist der jungen, afrikanischen Kirche in unsere Pfarreien einbringt“, sagte Pfarrer Franz-Peter Wetzel. Der 42-Jährige Nigerianer bat die Gemeindemitglieder darum, ihn wegen des schwerer auszusprechenden Nachnamens doch beim Vornamen zu nennen. In Nigeria sei das so üblich. Zugleich erklärte er seine beiden Nachnamen – den Ibo-Beinamen Chukwunyere, der soviel wie „Gottes Geschenk“ bedeute und den Familiennamen Acholonu, der auf eine große Herkunftsfamilie verweise.

Kaplan Valentine hat in seiner Heimatdiözese Umuahia Theologie studiert und wurde dort 1994 zum Priester geweiht. Dann arbeitete der junge Mann als Kaplan und Pfarrer in seiner Heimat, unter anderem auch als Domkaplan von Umuahia. 2003 sandte ihn sein Bischof zum Weiterstudium nach Deutschland, zunächst nach München, schließlich nach Trier. An der dortigen Universität legte Valentine das theologische Lizenziat ab. Er will dort in einigen Monaten mit seiner Promotion im Fach Liturgiewissenschaft beginnen. Das genaue Thema seiner Doktorarbeit steht noch nicht fest. Neben der wissenschaftlichen Ausbildung war Acholonu in Trier-Ehrang als Pfarrer und Klinikseelsorger tätig. Seit April 2010 arbeitet er für die Diözese Speyer – zunächst im Pfarrverband Landstuhl, dann im Dekanat Kusel, wo er drei Monate lang vertretungsweise die Pfarrei Schönenberg-Kübelberg leitete. „Ich freue mich, jetzt hier bei Ihnen zu sein“, sagte Valentine. „Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit hier in den Gemeinden.“ Die Zusage dazu erhielt Acholonu am Ende des Willkommensgottesdienstes von Martina Rieger seitens des Pfarrgemeinderates. Den neuen Kaplan konnten die Gottesdienstbesucher im Anschluss bei einem Umtrunk persönlich willkommen heißen.

Bilder von der Vorstellung des neuen Kaplans finden Sie hier.

 

Kolping: Schwester Teresa Zukic zieht Germersheimer Publikum in ihren Bann!

Vorstandsmitglieder der Kolpingsfamilie Germersheim, Gert Müller (Vertreter der Stadt) und Sr. Teresa.

Schwester Teresa Zukic , bekannt aus den Medien als Skateboardfahrende Nonne und 100.000 €uro Gewinnerin bei Jörg Pilawa kam auf Einladung der Kolpingsfamilie nach Germersheim.

Im voll besetzten Bürgersaal referierte sie zum Thema „Abenteuer Christsein“. Ihre Zuhörer, sowohl Alt auch als Jung, waren nicht nur von ihrem mitreißenden Vortrag begeistert, sondern auch von ihrer unkomplizierten, freundlichen und offenen Art: kurzum eine Nonne zum Anfassen mit positiver, erfrischender und wohltuender Ausstrahlung, die einfach gut tut.

Umrahmt wurde dieses Highlight der ganz besonderen Art von der Singgruppe Sondernheim unter der Leitung von Daniela Scholz. (C.H./D.J.-K.)

 

 

30 Jahre Katholische Frauengemeinschaft in Sondernheim

kfd Frauen bei den Fürbitten
das Führungsteam


Am 21. Oktober 2010 feierte die katholische Frauengemeinschaft (kfd) Sondernheim mit einem Dankgottesdienst unter dem Motto „miteinander glauben, miteinander feiern, miteinander auf dem Weg sein“ ihr 30-jähriges Bestehen.

Der frühere Präses der kfd und ehemalige Pfarrer von Germersheim und Sondernheim, Josef Wendel, feierte mit den Frauen diesen Gottesdienst, der von diesen selbst mitgestaltet wurde. Er würdigte in seiner Ansprache die vielen Aktionen und Arbeiten welche die kfd seit 30 Jahren leistet. Anschließend traf man sich im protestantischen Pfarrheim in Sondernheim um das Jubiläum gebührend zu feiern. Trudel Greichgauer ließ die letzten 30 Jahren Revue passieren. Die katholische und protestantische Kirchengemeinde sowie die Kolpingsfamilie Germersheim überbrachten der Vorsitzenden Ortrud Hellmann Geschenke für diesen freudigen Anlass. Danach wurde auf das Jubiläum angestoßen, die von den Frauen vorbereiteten Häppchen verspeist und bis spät in den Abend gefeiert.

 

Erntedankaltar schmückt Germersheimer Kirche

Ende September oder Anfang Oktober wird vielerorts Erntedank gefeiert - auch in Germersheim St. Jakobus.

Am 2. und 3. Oktober hat die Pfarrei Germersheim das Erntedankfest gefeiert. Dazu wurde der Zelebrationsaltar in der Pfarrkirche St. Jakobus mit Erntegaben, Strohballen und Blumen geschmückt. Der besondere Schmuck für die Kirche wurde von Familie Hänlein-Griesemer gespendet. Auch andere Mitglieder der Gemeinde spendeten zum Erntedankfest: Viele brachten in die Gottesdienste haltbare Lebensmittel mit, die an die Tafel Germersheim e.V. weitergegeben wurden. In der Pfarrgemeinde klang der Erntedankgottesdienst am 2. Oktober bei Zwiebelkuchen und neuem Pfälzer Wein im Pfarrheim ganz im Zeichen des Herbstes aus. Pfarrgemeinderat und Pfarrer danken allen herzlich, die für Kirchenschmuck, Tafelverein und die Begegnung im Pfarrheim etwas gespendet haben.  

 

Kaplan Anton Tulbure verabschiedet

Anton Tulbure

(29.9.2010) Kaplan Anton Tulbure ist am 25. und 26. September aus der Pfarreiengemeinschaft Germersheim-Sondernheim verabschiedet worden. An diesem Wochenende feierte der 33-Jährige seine letzten Messen mit den beiden Pfarreien. Er wird ab 1. Oktober als Pfarrer in Holzkirchen bei München arbeiten.

„Abschied nehmen fällt schwer, besonders, wenn in so kurzer Zeit zwei gute Mitarbeiter das Pastoralteam verlassen“, sagte Pfarrer Franz-Peter Wetzel im Sonntagsgottesdienst von St. Jakobus – denn vor einigen Wochen war auch Pastoralreferent Nico Körber aus Germersheim verabschiedet worden. Den Abschiedsgottesdienst gestaltete die Singschar musikalisch mit. Anton Tulbure und Franz-Peter Wetzel leiteten die Messe, bei der viele Messdienerinnen und Messdiener mitwirkten, gemeinsam. In seiner Begrüßung lobte Wetzel die „frische, unkomplizierte und zupackende“ Art Tulbures. Das habe ihn schnell zu einem beliebten Seelsorger werden lassen. „Dein Dienst hier bleibt unvergessen“, wandte sich Wetzel an den Mitbruder. Seit August 2008 war dieser in Germersheim und Sondernheim tätig gewesen. In der Predigt und beim Empfang im Pfarrheim betonte Anton Tulbure: „Ich war gerne in den beiden Pfarreien. Gerne habe ich mit den Menschen hier zusammengearbeitet.“ Den Christen in Germersheim wünschte er, dass sie ihre Gemeinden weiter aufbauen und weiterhin ein gesundes Miteinander pflegten. „Haben Sie weiterhin Freude am Glauben!“

Einer der Arbeitsschwerpunkte des aus Rumänien stammenden Priesters war die Ökumene. Für die gute Zusammenarbeit mit den protestantischen Gemeinden dankte denn auch der evangelische Dekan Dr. Claus Müller im Pfarrheim. Beim Abschiedsempfang sagten Vertreter von vielen Gruppen aus der St. Jakobus-Pfarrei Tulbure Dankeschön – darunter die  KJG-Jugend, Kolping sowie Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat. Sie wünschten einen guten Neuanfang im Bayern und vor allem Gottes Segen für die Arbeit dort. „Ich bin überzeugt, dass er dort schnell Fuß fassen wird mit seiner offenen Art“, sagte Martina Rieger vom Pfarrgemeinderat. „Diese hat uns hier sehr gut getan.“

Damit Anton Tulbure in seiner neuen Pfarrstelle nicht nur an die Arbeit denkt, sondern ausspannen und sich künstlerisch verwirklichen kann, erhielt er als Geschenk eine Staffelei. „Dafür hätten wir für unser renoviertes Pfarrheim gerne einen echten ,Tulbure’“, meinte Rieger augenzwinkernd. Bürgermeister Marcus Schaile überreichte dem bisherigen Kaplan einen Bildband der Rheinstadt. Die Pfalz wird der Priester sicher nicht so schnell vergessen, hoffte Pfarrer Wetzel, der bereits im Gottesdienst ein persönliches Geschenk überreichte. „Du warst hier in der Kirche des seligen Nardini tätig. Wir haben nur einen Seligen in der Pfalz, aber noch vieles weitere, was selig machen kann.“ So fährt Tulbure denn mit einigen Flaschen Pfälzer Wein gen Bayern und mit den passenden Römergläsern. Der „Neubayer“ lud die Germersheimer und Sondernheimer bereits jetzt zum Besuch seiner neuen Heimat ein: „Wenn Sie mal unterwegs sind, nach München oder Salzburg, kommen Sie doch einfach vorbei.“ Ein bisschen Zünftig-Weißblaues brachte beim Empfang Gemeindemitglied Max Artinger ein: Der gebürtige Bayer erschien mit Lederhose und Bayernhut und lehrte den scheidenden Kaplan schon mal die ersten Worte Bayrisch.

Es bleibt „international“ in der Pfarreiengemeinschaft: Nachfolger Tulbures wird ab 1. November Kaplan Valentine Chukwunyere Acholonu, der aus Nigeria stammt. Acholonu, Jahrgang 1968, ist seit 2005 in Deutschland und schreibt derzeit seine theologische Doktorarbeit an der Universität Trier. Er wurde 1994 zum Priester geweiht und hilft bereits seit dem Frühjahr im westpfälzischen Hütschenhausen in der Seelsorge aus. (hm)

Hier finden Sie weitere Bilder von diesen Ereignis.

 

KjG Germersheim: Erlös ist für Hausfreizeit bestimmt!

(26.09.2010) Die Katholische Junge Gemeinde (KjG) Germersheim veranstaltete am 19. September einen Kuchenbasar in den Räumen der ehem. Pfarrbücherei in St. Jakobus. Jeweils nach dem 9 Uhr- und dem 10:30 Uhr- Gottesdienst wurden fast 30 Kuchen – von Eierlikörkuchen über Obstkuchen bis hin zu Marmorkuchen aller Variationen – angeboten, die aber nicht verkauft wurden! Nein, sie wurden auf Spendenbasis verschenkt, was den besonderen Reiz dieses Basars ausmachte. Der Erlös kommt der in den Herbstferien stattfindenden Hausfreizeit der KjG Germersheim auf der Burg Wilenstein bei Trippstadt (nähe Kaiserslautern) zugute. Außerdem wurden auch fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee und Schokolade im Rahmen der Initiative „FairTrade Stadt Germersheim“ verkauft, deren Gründungsinitiator die KjG Germersheim ist. (C.H.)

 

Soldaten beten in Germersheim für den Weltfrieden

Bereits zum zweiten Mal fand in St. Jakobus ein Friedensgottesdienst mit NATO-Soldaten statt.


(13.9.2010) Paukenschläge, Beckenklänge, Fanfarenschall und eine Variation der Europahymne zum Einzug: ungewöhnliche Töne beim Friedensgottesdienst am 13. September in Germersheim – neben bekannten Gemeindeliedern und Orgelstücken. „Eine solche Feier soll Einruck machen und positive Spuren hinterlassen bei den Soldaten, und da gehört die entsprechende Musik dazu“, sagt Pastoralreferent Thomas Stephan. Der Seelsorger beim Militärpfarramt in Bruchsal ist für den zweiten Friedensgottesdienst dieser Art nach 2009 mitverantwortlich. Für die musikalische Begleitung konnte Stephan das Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe gewinnen.

Von den Soldatinnen und Soldaten, die zur Messfeier in die Pfarrkirche St. Jakobus gekommen sind, unterstehen viele dem NATO-Hauptquartier in Heidelberg. Manche waren bereits in einem Auslandseinsatz, andere bereiten sich auf die Abreise nach Kabul vor. Jetzt sitzen die Militärangehörigen in ihren Ausgehuniformen in den Kirchenbänken. Es sind nicht nur deutsche Streitkräfte. Manche haben außerdem Verwandte oder Freunde mitgebracht. Alle beten miteinander um Frieden und Versöhnung unter den Menschen. Die Fahnen aller NATO-Staaten wurden in die Kirche getragen und aufgestellt – Zeichen dafür, dass viele Völker den Frieden mittragen und Flagge für ihn zeigen. Ein kanadischer Offizier drückt es später so aus: „Wir stehen Seite an Seite in unseren Auslandseinsätzen für den Frieden ein, so ist es gut, dass wir auch hier im Gebet beieinander sind.“

„Gott ist kein Gott der Nationen, sondern der Vater aller Menschen“, betont Bischof Karl-Heinz Wiesemann und lädt alle ein, darum zu bitten, „dass der Herr uns Kraft schenkt, den Frieden unter den Menschen zu sichern“. Sicherheit zu erhalten, sei alles andere als eine einfache Aufgabe: „Manchmal geht es dabei um alles, um Leben und Tod.“ Frieden koste etwas, fordere Opfer. Besser als andere wüsten Soldaten darum. „Mit großer Trauer schauen wir auf die, die ihr Leben gaben für die Friedenssicherung.“ Die Deutschen nähmen Anteil an dem Schicksal ihrer Soldaten, „auch wenn sie weit weg von Deutschland ihren Dienst tun“. Gegenüber dem „pilger“ berichtet Thomas Stephan von Beispielen ganz praktischer Anteilnahme: „In der Südpfalz gibt es eine Dame, die alljährlich zu Weihnachten Gaben zusammenträgt und liebevoll verpackt. Eine andere arbeitet ganz intensiv für ein Netzwerk von Soldatenfrauen.“

In seiner Predigt weist Bischof Wiesemann noch auf ein anderes „Netzwerk“ hin: Das Gebet, das mit der „Quelle des Friedens“ verbinde. „In schwierigen Situationen ist eine Ahnung wichtig, dass es noch eine andere Dimension gibt – die Kraft Gottes.“ Gottes Engagement für diese Welt sei so weit gegangen, dass er den eigenen Sohn in die tiefsten Konflikte der Menschen gesandt habe. „Gott gibt nicht gute Ratschläge, er wagt sich selbst hinaus in die Welt.“ (aus: "der pilger")

Hier finden Sie weitere Bilder von diesen Ereignis.

 

Ökumene: Vier Gemeinden gemeinsam auf einem Pilgerweg

Rund 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen bei der ersten ökuemnischen Pilgertour von Germersheim nach Sondernheim teil - und das bei unsicherem Wetter.


(1.9.2010) Eine Flagge in Lila, weiß und gelb hat Doris Brodback vom Sondernheimer Presbyterium genäht. Und die soll neben einer Jakobsmuschel als Zeichen des gemeinsamen Glaubens bei der ersten Pilgerwanderung von Germersheim nach Sondernheim vorangetragen werden.  Etwa 120 Pilger aus den katholischen und evangelischen Gemeinden der beiden Orte haben sich am 29. August vor dem Jakobsbrunnen in Germersheim versammelt, um sich gemeinsam entlang des Pfälzer Jakobsweges von Germersheim nach Sondernheim auf den Weg  zu machen.

Die Initiative zu dieser Wanderung kam von den beiden ökumenischen Arbeitskreisen in Germersheim und Sondernheim. Pfarrer Martin Müller von der protestantischen Kirchengemeinde Germersheim freut sich über die viele Leute und die gute Stimmung:  „Es ist egal, ob man katholisch oder evangelisch ist, jeder bringt sich ein, mit dem, was er hat“ meint Müller. Der Pilgerweg sei ein verbindendes Element und ein schönes Bild für Ökumene. „Man macht sich gemeinsam auf den Weg und braucht keine Angst vor einer kalten Dusche zu haben“ meint Müller mit einem kritischen Blick nach oben.  Denn immer wieder ist den Wanderern ein Regenschauer beschert. Wind und Regen machen die acht Kilometer lange Pilgerstrecke nicht unbedingt zu einem gemütlichen Sonntagsspaziergang. Dennoch erlebt Kaplan Anton Tulbure von der Pfarrei St. Jakobus Germersheim die Pilgerwanderung als unkompliziert: „Dies ist meine erste Pilgerwanderung und ein besonderes persönliches Erlebnis“ erklärt der Priester.  „Die gemeinsame Pilgerwanderung ist für mich ein Meilenstein in der Geschichte unserer gemeinsamen ökumenischen Arbeit.  Glaube vereint“ erklärt Tulbure.  Auch für den evangelischen Dekan Dr. Claus Müller ist der Weg das Ziel. Pilgern sei auch ein evangelisches Thema, es gilt, Spiritualität neu zu entdecken, eine Auszeit zu nehmen. Der Germersheimer Dekan hofft, dass die Aktion Impulse setzt:  „Vielleicht greifen andere Gemeinden in der Region die Idee ja auf“.

„Ökumene ist für ich das A und O“ meint Barbara Lind aus Kandel. Sie wurde durch ihre Freundin auf die Wanderung aufmerksam gemacht. „Besonders gefällt mir das friedliches Miteinander, sich gemeinsam auf den Weg machen – und das gemeinsame Innehalten“ erzählt Lind.  Für das Innehalten sorgen auf dem Pilgerweg  verschiedene Stationen, die von Gruppen beider Konfessionen vorbereitet wurden. An der Schiffsanlegestelle am Rhein lädt die Evangelische Jugend Germersheim die Pilger zu einer Phantasiereise ein, läßt über einen Brief von Gott nachdenken.  Rentner Herbert Martin freut sich über die Stationen als Atempause beim Wandern. „Ich finde die Unterbrechung gut, man hat Zeit zum Nachdenken – und weiß, warum man da ist“ erzählt Martin. Vor seiner Herz-Operation wäre das Leben für ihn beinahe zu Ende gewesen. „Jetzt danke ich Gott durch diese Pilgerwanderung, dass es im wahrsten Sinne des Wortes wieder geht“ erklärt der begeisterte Wanderer.  Gepilgert haben Maria Kessler, Vanessa Grossnik und Christiane Ehnes von der KJG Germersheim noch nie.  Sie wollen Erfahrungen sammeln und finden es interessant, dass sowohl junge und alte Menschen gemeinsam unterwegs sind. „Besonders gut gefallen uns die tollen Ideen der einzelnen Stationen“, berichten sie. Und besonders ist auch der Abschluss an der Protestantischen Kirche in Sondernheim. Hier erleben die Pilger eine Salbung und Segnung, wie sie bereits in der Bibel erwähnt werden. Die Wanderer sind sich einig, dass die gemeinsame Pilgerwanderung eine gute Idee war und hoffen auf weitere Aktionen im Zeichen der ökumenischen Flagge. (Jürgen Schaaf/hm)

 

Ministranten aus Rom zurückgekehrt

Unsere Gruppe vorm Petersdom

 

(28.08.2010) Vom 30. Juli – 06. August 2010 nahmen rund 900 Ministranten der Diözese Speyer an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teil. Selbstverständlich machte sich auch eine Delegation aus Germersheim und Sondernheim unter Leitung von Hw. Kaplan Anton Tulbure auf den Weg in die „Ewige Stadt“. In Ludwigshafen stiegen die Messdiener in den Sonderzug der Speyerer ein und kamen nach einer 18-stündigen Fahrt am Bahnhof Rom - Ostiense an. Der Sonntag begann mit einer Stadtrundfahrt in mehreren Bussen, der sich eine Besichtigung der Basilika St. Paul vor den Mauern und anderer Sehenswürdigkeiten, wie dem Forum Romanum oder dem Monumento Nazionale, im Volksmund auch als „Schreibmaschine“ genannt, anschlossen. Am Nachmittag feierten die Speyerer „Minis“ ihren Eröffnungsgottesdienst in der Kirche Santa Maria in Aracoeli nebst dem Kapitol. Die weiteren Tage waren ausgefüllt mit der Erkundung der Stadt: der Petersdom, das Kolosseum, die Vatikanischen Gärten und Museen mit der weltbekannten Sixtinischen Kapelle, die Spanischen Treppe, die Piazza Navona und der Trevibrunnen, um nur einige zu nennen. Gemäß dem Motto der Wallfahrt - „Aus der wahren Quelle trinken“ - wurden die zahlreichen öffentlichen Trinkbrunnen der Stadt, die sich an fast jeder Straße befinden, rege genutzt. Am Dienstagabend fand dann auf dem Petersplatz die große Feier zum 50. Jubiläum des Internationalen Ministrantenverbandes „CIM“ („Coetus Internationalis Ministrantium“) statt, an der alle 53.000 Teilnehmer aus unterschiedlichen europäischen Ländern, darunter allein 45.000 aus Deutschland teilnahmen. Unter anderem wurden Lieder gesungen und die Statue des hl. Tarcisius (auch Tarsitius), des Patrons der Ministranten vorgestellt, die zwei Tage später ihren Platz in den Calixstus-Katakomben einnahm. Dem Programm schloss sich eine internationale Vesper mit CIM-Präsident, dem Baseler Weihbischof Martin Gächter, an. Am nächsten Vormittag folgte der absolute Höhepunkt der Wallfahrt : Die Generalaudienz mit Seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI.

Nachdem Weihbischof Gächter dem Heiligen Vater das einzige weiße Pilgertuch der Wallfahrt (Jeder Teilnehmer bekam zu Beginn der Pilgerreise ein Halstuch in einer Farbe, die dem Land zugeordnet wurde.) und die Tarcisius-Statue überreichte, hielt der Papst seine Ansprache, wegen der außergewöhnlich hohen Zahl deutscher Wallfahrer, ausnahmsweise in seiner Muttersprache. Er erinnerte sich an die Zeit zurück, „in der ich selber ein Ministrant war“ und dankte den Jugendlichen dafür, dass sie „die Freude in meinem Herzen“ vermehrten. Immer wieder wurde er dabei von Beifall und lautem Jubel unterbrochen. Gegen zwölf endete die Audienz mit dem päpstlichen Segen und die einzelnen Gruppen konnten ihr Programm fortsetzen. Am nächsten Morgen mussten dann auch schon die Zimmer geräumt werden und mit Bussen begab man sich zu der Kirche San Giovanni in Laterano, der Lateranbasilika, die die eigentliche Bischofskirche des Papstes und „Mutter aller Kirchen“ ist, wo der feierliche Abschlussgottesdienst mit dem Speyerer Bischof SE Dr. Karl-Heinz Wiesemann gefeiert wurde. Der Bischof dankte den Ministranten für ihren Dienst und gab bekannt, wie stolz er auf „seine“ Messdiener sei. Nach der Hl. Messe begab man sich zum Mittagessen und vom römer Bahnhof Ostiense startete der Sonderzug wieder Richtung Heimat. Und wieder einmal bewahrheitete sich das Sprichwort:

„Roma non basta una vita“ – „Für Rom reicht ein Leben nicht.“ (C.H./L.T.)

 

Kolpingsfamilie Germersheim: Tagesausflug nach Colmar und zur Hohkönigsburg

Colmar mit seinen Fachwerkhäusern.

(10.07.2010) Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2010 veranstaltete die Kolpingsfamilie Germersheim am 7. Juli einen zweiten Tagesausflug ins elsässische Colmar und zur nahegelegenen Hohkönigsburg.

Der Reisebus startete mit ca. 40 Kolpingbrüder -und Schwestern, Gemeindemitgliedern und besonderen Gästen aus Höhr-Grenzhausen (Westerwald), wo Kolpingvorsitzender Hansjörg Artelt lange Jahre als Lehrer der örtlichen Realschule tätig war. Nach einer Frühstücksrast im Elsass dauerte es dann nur noch eine Viertelstunde bis zum Ziel: In „Klein-Venedig“ - wie Colmar auch genannt wird - angekommen standen als erstes eine Besichtigung des dortigen Museums „Unter den Linden“, in dem sich unter vielen Kunstwerken auch der weltbekannte Isenheimer Altar (1515) von Matthias Grünewald befindet, und eine kurze Stadtrundfahrt auf dem Programm. Einige Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und nutzten die Gelegenheit, einen traditionellen elsässer Flammkuchen zu genießen.

Auf dem Rückweg ging es weiter zur Hohkönigsburg bei Schletterstadt. Nach einem Rundgang traten alle wieder die Heimreise an. (L.T. / C.H.)

 

 

 

Pastoralreferent Körber verlässt Germersheim

Ralf Nico Körber wird Hochschulseelsorger an der KHG Landau.
Die Pfarrei Germersheim verabschiedete Herrn Körber bei einem Stehempfang im Brunnenhof.


(21.7.2010) Nach drei Jahren in der Pfarreiengemeinschaft Germersheim/ Sondernheim verlässt Pastoralreferent Ralf Nico Körber diese in einigen Tagen. Ab 1. August wird der 35-Jährige als Seelsorger in der Katholischen Hochschulgemeinde Landau arbeiten. Die beiden Pfarreien haben bereits am 26. und 27. Juni in zwei Gottesdiensten und mit Stehempfängen dem beliebten Seelsorger gedankt und sich von ihm verabschiedet. Stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wie die Worte von Pfarrer Franz-Peter Wetzel deutlich machten: „Wir freuen uns, dass er diese besondere Stelle in Landau bekommt, aber wir würden ihn auch gerne noch bei uns behalten.“

Viele aus beiden Pfarreien nutzten die Gelegenheit, sich von Nico Körber persönlich zu verabschieden. In Sondernheim überreichten zum Beispiel die diesjährigen Erstkommunionkinder ein Erinnerungsbild, Singruppe und Kirchenchor gestalteten den Abschiedsgottesdienst musikalisch. Brigitte Becky und Martina Rieger sprachen für die beiden Pfarrgemeinderäte, Vertreter vieler Gemeindegruppen dankten Körber ebenfalls für seine intensive Tätigkeit und seine Begleitung in den drei Jahren. Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Pastoralreferenten war die Erstkommunionkatechese und die Einführung von regelmäßigen Kinder- und Familiengottesdiensten als feste Größe im Pfarreikalender. Der Seelsorger unterrichtete auch katholische Religion am Goethe-Gymnasium.

Außerdem arbeitete er in den drei katholischen Kindergärten mit, wo er die Erzieherinnenteams zum Beispiel bei der Gestaltung von Kindergottesdiensten unterstützte. In seinen Aufgabenfeldern gewann Pastoralreferent Körber die Menschen durch seine kommunikative und höfliche Art. Er war „ein guter Wegbegleiter, Zuhörer, Tröster durch eine Zeit, die voller Spannung, intensiven Gesprächen, teilweise auch Ratlosigkeit war“, betonte Martina Rieger – und hob besonders die Ausstrahlung des jungen Theologen hervor, der auch in Konflikten stets Ruhe ausstrahlte. Germersheim und Sondernheim waren die erste Stelle Körbers nach seiner Ausbildung. Die Hoffnung besonders in der Pfarrei Germersheim ist groß, auch künftig mit Nico Körber zusammenarbeiten zu können: Schließlich gibt es von der Hochschulgemeinde Landau zahlreiche Verbindungen zu Studierenden der Germersheimer Sprachenhochschule.

 

Bilder vom Pfarr- und Fronleichnamsfest


Einige Bildeindrücke vom gemeinsamen Pfarr- und Fronleichnamsfest von Germersheim und Sondernheim finden sich hier.

 

 

Abschluss der Frühschichten in St. Jakobus

Oben: Der Impuls in der Krypta
Unten: Beim gemühtlichen Frühstück im Pfarrheim.

(22.12.2010) Wie kann man einen Morgen richtig beginnen lassen? Nun, es gibt sicherlich viele gute Antworten auf diese Frage und die diesjährigen Frühschichten in der Adventszeit sind ohne Zweifel eine solche Antwort. Gestaltet wurden diese kooperativ von der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) Germersheim und der Kolpingjugend Germersheim. Man traf sich jeden Mittwoch um 6 Uhr in der Krypta der katholischen St.-Jakobus-Kirche zum gemeinsamen Start in den Tag: Unter dem Motto „Werde Mensch“ verbanden vier Frühschichten zahlreichen Besucher; während des Impulses wurden besinnliche, nachdenklich machende und anregende Texte vorgelesen, gemeinsam gesungen und gebetet. Stärkend für den Tag wurde abschließend der Segen über der Gemeinschaft gespendet. Anschließend kamen alle noch zum gemütlichen Frühstück im Pfarrheim zusammen. Getreu dem Refrain „unseres“ Frühschichtenlieds heißt es also bis Ostern: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“

Die KjG und Kolpingjugend Germersheim. (C.H.)

 

Ausflug der Kommunionkinder

Am 25. Juni machten sich 25 Kommunionkinder aus Germersheim und Sondernheim und einige Gruppenmütter und -väter auf den Weg in die Domstadt Speyer. Nach der Kinderdomführung und Besichtigung der romanischen Krypta standen Spiele und ein gemeinsames Picknick auf den Domwiesen auf dem Programm. Bei tollem Wetter wurde der Brunnen im Domgarten schnell zum "Schwimmbad" und das sorgte für ausgelassene Stimmung und willkommende Abkühlung. Auf dem Rückweg zum Bahnhof wurden die Kinder noch mit einem Abschluss-Eis versorgt und nach einer kleinen Abschlussandacht im Adenauer-Park ging es dann wieder im Zug zurück nach Germersheim. (rnk) 

Kolpingsfamilie Germersheim: Tagesausflug nach Maria Laach

Die Klosterkirche von Maria Laach

 

(05.06.2010) Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2010 veranstaltete die Kolpingsfamilie Germersheim an Samstag, den 29. Mai einen Tagesausflug zur berühmten Abtei Maria Laach in der Eifel. Die Teilnehmerzahl lang entsprechend bei rund 50 Teilnehmern, darunter auch viele Jugendliche und junge Erwachsene. Schon zu Beginn der Reise stellte sich heraus: Kolpingsfamilienpräses Hw. Kaplan Anton Tulbure hat einen guten Draht zu Petrus, denn nach den meist regnerischen Tagen der vergangenen Wochen schien endlich wieder die Sonne bei angenehmen sommerlichen Temperaturen.

Von Germersheim und Sondernheim aus starteten die Teilnehmer per Bus zunächst zur Moseltalbrücke bei Winningen, wo eine Frühstücksrast eingelegt wurde und man einen herrlichen Blick über das Moseltal genießen konnte. Von dort aus ging es weiter zum Kloster. Dort feierte der Präses in der St.-Nikolaus-Kapelle eine Hl. Messe mit den Anwesenden. Danach bestand die Möglichkeit, die Klosterkirche zu besichtigen, sich einen Film über das Leben der Benediktiner-Mönche in Maria Laach anzusehen oder einfach in der klostereigenen Buchhandlung, der Gärtnerei oder in einem der vielen anderen Läden zu stöbern, die von den Mönchen betrieben werden. Ein Angebot, das auch gerne wahrgenommen wurde, war eine Bootsfahrt auf dem Laacher See, dem die Abtei ihren Namen verdankt. Nach einem kurzzeitigen Nachmittag begab man sich auf den Rückweg, doch nicht ohne noch ein umfangreiches Abendessen im Stammlokal der Kolpingsfamilie Germersheim, dem „Birkenhof“ in Gossersweiler-Stein (bei Annweiler), einzunehmen.

Gegen 22.00 Uhr kamen alle wieder zu Hause an und ein gelungener Ausflug fand sein Ende. (C.H. / L.T.)

 

 

 

Arbeitskreis Mission der Pfarrgemeinde in Sondernheim spendet für Haiti

Eine Schulklasse beim Unterricht im Freien

Der Arbeitskreis Mission der Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim hat in seiner letzten Sitzung im April beschlossen 1.000,-- € für die Haiti-Hilfe der Franziskaner (Ordensgründer Franz von Assisi) zu spenden.

Die Geldspende wird direkt für das Projekt „Schule unter freiem Himmel“ verwendet. In diesem Projekt organisieren Franziskanerinnen Schulunterricht für Flüchtlingskinder in Aquin, einer Kleinstadt im Süden von Haiti. Die Stadt selbst wurde nicht vom Erdbeben betroffen, jedoch setzte nach dem Erdbeben ein großer Strom von Flüchtlingen aus der Hauptstadt Port-au-Prince ein. Kinder und Jugendliche sind in großer Zahl unter den Flüchtlingen und sie tun sich schwer, das Trauma des Erdbebens zu verarbeiten. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Wiedergewinnung einer gewissen Normalität des Lebens, wozu vor allem der Schulbesuch gehört. Deshalb hat die Schule in Aquin begonnen, möglichst alle Kinder und Jugendlichen, die aus Port-au-Prince gekommen sind, in ihre Schulklassen zu integrieren. Oft sind damit die Klassen auf über das doppelte angewachsen (100 Kinder und mehr), wofür die vorhandene Räume zu klein sind. Deshalb werden – wenn es nicht regnet - die Kinder im Freien unter Bäumen unterrichtet. Es fehlen Hefte, Stifte und Bücher und es müssen Hilfslehrer gesucht werden, damit die große Zahl der Kinder so gut es geht unterrichtet werden kann. Die Franziskanerinnen bemühen sich ebenfalls die zahlreichen Gäste mit Lebensmittel zu versorgen, dass jedes Kind eine warme Mahlzeit pro Tag erhält.   (TS)

Gemeinsames Fronleichnams- und Pfarrfest

Bild: Hans-Jörg F. Karrenbrock/pixelio.de

 

(24.5.2010) Die Pfarreiengemeinschaft macht ihrem Namen an Fronleichnam alle Ehre: Gemeinsam feiern Germersheimer und Sondernheimer Katholiken am Donnerstag, 3. Juni, das Fronleichnams- und auch das Pfarrfest. Es wird dieses Jahr wegen der noch nicht beendeten Bauarbeiten am Sondernheimer Pfarrheim wiederum in Germersheim stattfinden: Bei gutem Wetter findet der Gottesdienst ab 10 Uhr auf dem Germersheimer Kirchenplatz unter freiem Himmel statt. Im Anschluss an die Eucharistiefeier führt die Prozession durch die Innenstadt zum Altar auf dem Nardiniplatz. Der Prozessionsweg geht dann weiter zur Pfarrkirche St. Jakobus, in der der eucharistische Segen gespendet wird.

Anschließend geht gleich hinter der Kirche und dem Klostergebäude das Pfarrfest los: Zu Begegnung, gemeinsamem Mittagessen, Kaffee und Kuchen sind alle herzlich willkommen. Auch ein Kinderprogramm ist in Vorbereitung. Für das gemeinsame Pfarrfest bittet das Team des Festausschusses noch um Kuchenspenden. Wer etwas spenden will, möchte sich bitte in die Spendenlisten eintragen, die in beiden Kirchen ausliegen. Die Spenden können im Pfarrheim ab Mittwoch, 2. Juni, von 17 bis 18 Uhr, und am Donnerstag, 3. Juni, von 8 bis 10 Uhr, abgegeben werden.

Zum Fronleichnamsfest bereiten die Jugendlichen der Katholischen jungen Gemeinde (KJG) Sondernheim und Germersheim einen Blumenteppich vor. Dazu bittet die Jugend um Blumenspenden (Blüten bzw. Blütenblätter verschiedener Farben). Diese Spenden werden am Mittwoch, 2. Juni, zwischen 17 bis 18 Uhr im Pfarrhof von St. Jakobus in Empfang genommen.

Das Fest Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi, erinnert an die Einsetzung der Eucharistie. Der eigentliche Gedenktag dafür ist der Gründonnerstag. Diesen Termin hielt man aber früher wegen der nachfolgenden Passionstage für unangebracht. Man legte das Fest deshalb an das Ende der österlichen Zeit. Der Anstoß zu diesem Fest ergab sich aus einer Vision der später heilig gesprochenen Augustinernonne Juliane von Lüttich (+ 5.4.1258). Das Fest Fronleichnam wurde 1246 eingeführt; und der 11. August wurde zum allgemeinen Feiertag unter Papst Urban IV, der zuvor Erzdiakon in Lüttich gewesen war. Er gab diesem Tag den Namen „Fest des Leibes Christi“ („vronlichnam“ bedeutet Herrenleib). Weltweit wurde Fronleichnam als Fest im Jahr 1317 angeordnet. Die ersten nachgewiesenen Fronleichnamfeiern fanden 1264 in Rom, Münster und Orvieto statt, 1274 in Köln, 1276 in Osnabrück. Einen ganz besonderen Akzent erhielt Fronleichnam durch die Prozession, die erstmals 1279 durch Köln zog. Die Prozession, ein begrenzter Gang durch die Zeit, symbolisiert den christlichen Lebensvollzug, das Ziehen durch die Zeit. Jede Prozession, die mit dem Segen endet, verdeutlicht die Heimkehr der Kinder Gottes in das himmlische Jerusalem. Heute feiern katholische Christen dieses Fest stets zehn Tage nach Pfingsten, also 60 Tage nach Ostern.

 

kfd und Kolping: Doppeljubiläum in Germersheim

Beim Einzug in die Germersheimer Kirche wurden einige Kolpingbanner vorangetragen.
Festgottesdienst zum kfd- und Kolping-Jubiläum mit mehreren Priestern. In der Mitte Andreas König, der Geistlicher Leiter der Kolping auf Bistumsebene ist.
Am Rande des Festakts: Von links Kolpingvorsitzender Hans-Jörg Artelt, Landrat Dr. Fritz Brechtel, OB Dr. Eva Lohse und Dagmar Jantzer-Kirchner vom Kolpingvorstand.

 

(17.5.2010) Doppeljubiläum in der Pfarrei Germersheim: Am 8. Mai haben die Kolpingsfamilie und die Katholische Frauengemeinschaft ihre Gründung vor 150 und 50 Jahren gefeiert. Die Kolpingsfamilie Germersheim ist die älteste im Bereich des Bistums Speyer.

Zum Jubiläumsnachmittag im Bürgersaal des Germersheimer Rathauses kamen zahlreiche Mitglieder und prominente Gäste aus Kirche und Gesellschaft: Die Festrednerin, die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, verwies auf die Werte der Kolpingsfamilie: Solidarität und Eigenverantwortung. Diese seien Fundamente der Gesellschaft. Zu Kolpings Lebzeiten gehörten Leistung und Leistungsbereitschaft, aber auch Solidarität, zu den Grundvorraussetzungen. Diese Tugenden müssen wieder neu in den Vordergrund treten, unterstrich die Politkerin. In Grußworten sprachen unter anderem Landrat Dr. Fritz Brechtel, Ortspfarrer Franz-Peter Wetzel und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Rieger den beiden gemeindlichen Gruppen ihre Anerkennung und ihre Glückwünsche aus. Beide Gruppierungen zeigten ein großes Engagement im Aufbau der Gemeinde und erreichten es, immer wieder Menschen für das Gemeindeleben zu interessieren, lobte Rieger. Mitgestaltet wurde die Festveranstaltung von musikalischen Darbietungen der Kolpingskapelle Zell am Donnersberg, die anschließend zusammen mit dem Kirchenchor St. Jakobus unter der Leitung von Sabine Nebel den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus mitgestaltete.

Zelebriert wurde dieser Gottesdienst von Diözesanpräses Pfarrer Andreas König. Mit am Altar standen Pfarrer Wetzel, Kaplan Anton Tulbure und Diakon Klaus-Peter Hilzensauer aus Speyer sowie der frühere Germersheimer Pfarrer Josef Wendel. Andreas König machte den beiden Gruppen in seiner Predigt Mut: Die künftige Gestalt der Kirche, auch wenn noch vieles unklar sei, komme den Verbandsgruppen sehr entgegen. „Gerade im Blick auf das Konzept ,Gemeindepastoral 2015‘ sehe ich in den Verbänden eine große Chance – denn die Zukunft unserer Verbände liegt in der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten.“ Die Verbände garantierten nämlich beides: eine lebendige Kirche vor Ort und eine Vernetzung über Gemeindegrenzen hinweg mit den Menschen, die sich für eine Sache einsetzten. König wünschte den beiden Gruppen, dass „sie von Gottes Geist geprägt sind“. Wo der Geist wehe, da wachse die Kirche.

 

Erstkommunion in Sondernheim

Gruppenbild der Sondernheimer Kommunionkinder 2010 mit Pastoralreferent Nico Körber und Kaplan Anton Tulbure.
Die Erstkommunionkinder beten das Vater unser.


(20.4.10) 15 Mädchen und Jungen sind am 18. April in Sondernheim in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zur Erstkommunion gegangen. Der Festgottesdienst war Höhepunkt und Abschluss einer rund halbjährigen Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion.

Fotos: Peter Karpf.

Ministranten planen Reise nach Rom

Bei der Romwallfahrt geht es natürlich auch in den Petersdom. Bildquelle: RainerSturm/pixelio.de

 

(6.5.2010) Vom 30. Juli bis 6. August machen sich über 800 Ministrantinnen und Ministranten aus der Diözese Speyer auf den Weg nach Rom zur internationalen Ministrantenwallfahrt. Zehn Minis aus Germersheim und Sondernheim werden mitfahren. Die Pfarrgemeinden wollen die Kinder und Jugendlichen für diese Reise unterstützen. Um die Reisekasse zu füllen, gibt es daher in den nächsten Wochen einige „Hilfsaktionen“. Dazu sind alle Pfarrangehörigen herzlich eingeladen – und werden gebeten, auf freiwilliger Basis eine kleine Geldspende zu geben.

 

Sonntag, 9. Mai, Schuhputzaktion nach den Gottesdiensten ab 9 und ab 10.30 Uhr in Germersheim.

Sonntag, 16. Mai, nach dem 10.30-Uhr-Familiengottesdienst gibt es Kuchen und Getränke im Pfarrheim in Germersheim.

Samstag, 29. Mai, Schuhputzaktion nach dem 18.30-Uhr-Gottesdienst in Sondernheim.

Sonntag, 6. Juni, nach dem 10.30-Uhr-Familiengottesdienst in Sondernheim gibt es Kaffee und Kuchen.

 

 

35 Kinder gehen zur Erstkommunion

Weißer Sonntag 2010: Die Kommunionkinder auf dem Weg in die Kirche...
... und das Gruppenbild mit Betreuerteam und Seelsorgern nach dem Festgottesdienst. Beide Aufnahmen: Peter Karpf


(13.04.10) In der Pfarrkirche St. Jakobus wurden die Plätze in den Bänken knapp: 35 Kinder, ihre Eltern und Familienangehörigen und viele aus der Germersheimer Pfarrgemeinde haben am Weißen Sonntag die Erstkommunion gefeiert. Auf diesen wichtigen Tag hatte ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen, darunter auch Mütter und Väter der Kommunionkinder, die Kinder ein halbes Jahr lang vorbereitet - zum ersten Mal empfingen die 9-Jährigen jetzt die Eucharistie. Pastoralreferent Nico Körber erklärte das den Kindern und Erwachsenen so: "Heute feiern wir, dass Gott in unsere Herzen kommt. Die Kommunion ist ein Ort, an dem Gott uns begegnen will." Jesus zeige den Menschen, dass Gott mit ihnen auf dem Weg ist. "Das Brot bedeutet auch - Gott sagt ,Ja' zu uns", erläuterte Nico Körber in seiner Ansprache.

Den besonderen Charakter des Tages unterstrich der Beginn des Gottesdienstes: Die Germersheimer Stadtkapelle begleitete den langen Zug der Kommunionkinder in die Kirche hinein, wo schon die Familien neugierig und ganz gespannt auf die Mädchen und Jungen warteten. Ein bunter Gottesdienst erwartete alle Festgäste - vor allem auch musikalisch mit Stadtkapelle, der Orgel und einer Band von Mitgliedern aus Singgruppe Sondernheim sowie Singschar Germersheim. Viele Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst unter Leitung von Kaplan Anton Tulbure mit: Sie lasen Fürbitten und Gebete vor oder brachten die Gaben zum Altar nach vorne. Zum Hochgebet und zur Wandlung, dem wichtigsten Moment in der Messe, bat Anton Tulbure die 35 Kinder nach vorne in den Chorraum der Kirche - sie bildeten mit den Messdienern einen großen Kreis rund um den Altar.
 

Kirchenchor-Spende zugunsten Pfarrheimneubau

Freuen sich auf die kommende Pfarrheimeinweihung: Norbert Starck, Brigitte Becky und Anton Tulbure.


(13.04.10) Am Ostersonntag, 4. April, gestaltete der Sondernheimer Kirchenchor musikalisch den Feiertags-Gottesdienst. Im Anschluss daran überreichte der Vorsitzende des Kirchenchores, Norbert Starck, der Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Brigitte Becky und Kaplan Anton Tulbure symbolisch einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro als Spende für den Neubau des Pfarrheimes. In seiner Mitgliederversammlung hat der Chor beschlossen, diese Spende zu tätigen. Er möchte damit ein Zeichen setzen und Vorbild für andere Vereine und Gruppierungen sein. Die Arbeiten am neuen Pfarrheim, das direkt an Pfarrhaus angebaut wird, sind in vollem Gange. Norbert Starck, alle Kirchenchormitglieder sowie die Gemeindemitglieder freuen sich auf den Tag der Einweihung der langsam in greifbare Nähe rückt. (ts)

KjG Germersheim: Abschluss der Frühschichten

Morgenimpuls bei der Frühschicht in der Krypta unter St. Jakobus...
... und Energie für den Tag beim geselligen Frühstück im Pfarrheim.


Wie kann man einen Morgen richtig beginnen lassen? Nun, es gibt sicherlich viele gute Antworten auf diese Frage, und die Frühschichten der KjG (Katholische junge Gemeinde) Germersheim sind ohne Zweifel eine solche Antwort.  Traditionell in der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) trafen sich Gläubige  jeden Mittwoch um 6 Uhr früh  in der Krypta der Katholischen Kirche St. Jakobus Germersheim zum gemeinsamen Start in den Tag.

Unter dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ verbanden sechs  Frühschichten rund  15 Besucher  der katholischen und evangelischen Konfession, sowie  Junge und Alte. Der jüngste Teilnehmer – Michael (10) – stand jeden Morgen aus eigenem Antrieb auf und besuchte enthusiastisch die Frühschichten. Es wurden von KjG´lern besinnliche,  nachdenkliche  und  anregende Texte vorgelesen, gemeinsam gesungen und das „Vater unser“ gebetet.  Stärkend für die Besucher sprach Kaplan Tulbure den Segen. Abschluss des Morgens bildete ein geselliges Frühstück im Pfarrheim.  

Ganz besonders freute sich die KjG-Jugend über den kurzfristigen Besuch der neuen Jugendreferentin des Dekanats  Germersheim, Olivia Neeff. Die nächsten Frühschichten der KjG Germersheim sind in der Adventszeit.  Getreu dem Refrain „unseres“ Frühschichtenlieds heißt es also bis Advent: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“

Viele feiern Gottesdienste zum Osterfest mit

Osterkerze und Taufstein in Germersheim.


Mehrere hundert Kirchenbesucher kamen zu den Gottesdiensten während der Osterfeiertage in katholische Pfarrkirche St. Jakobus, die fast immer voll besetzt war. Besonders willkomen waren die Erstkommunionkinder der Pfarrei und ihre Eltern. Die Kommunionkinder gestalteten einige der Gottesdienste mit - etwa die Feier der Osternacht am Karsamstag-Abend. Eine besondere Freude war die Taufe zweier Mädchen in der Osternacht, die jetzt neu zur Pfarrgemeinde gehören. Die Osternachtfeier gilt als der kirchliche Höhepunkt des Jahres ­ der besondere Gottesdienst wurde am Osterfeuer im Brunnenhof (vorbereitet von der KjG Germersheim) eingeleitet und klang bei einem nächtlichen Ostermahl im Pfarrheim aus, das der Pfarrgemeinderat organisiert hatte.

Musikalisch wurden die Gottesdienste von der Singschar oder dem Kirchenchor begleitet. So war es ein intensives Erlebnis, die liturgischen Feiern zwischen Gründonnerstag und Ostermontag mitzufeiern. Die festlich mit Blumen und Fahnen geschmückte Kirche war ein Ausdruck der Hoffnung: Christus ist auferstanden.

Groß und Klein feiern Palmsonntag mit


(28.3.) Zahlreiche Gläubige begingen in den katholischen Gemeinden in Germersheim und Sondernheim den Palmsonntag. Dieser Sonntag erinnert an den Einzug Jesu nach Jerusalem. Dazu versammelten sich die Germersheimer Gottesdienstbesucher zunächst im Pfarrgarten der katholischen Kirche, wo Kaplan Anton Tulbure die mitgebrachten Palmsträußchen segnete. Der Eröffnung draußen folgte der Einzug in die Pfarrkirche, wo die Messfeier fortgesetzt wurde. Die kleinen Gottesdienstbesucher hatten ihren eigenen Gottesdienst: Eva-Maria Denig und Team gestalteten im Pfarrheim für rund 50 Mädchen und Jungen einen Kindergottesdienst. Ein großer Teil der Kinder geht in den nächsten Tagen erstmals zur Kommunion. 34 Erstkommunionkinder zählt die Pfarrei St. Jakobus in diesem Jahr.
Mit dem Palmsonntag wird die Karwoche - auch Heilige Woche genannt - eröffnet. Dieser zweite Name weist auf die Bedeutung hin: Diese Woche ist mit Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostern der Höhepunkt des Kirchenjahres. Die Gottesdienste dieser Tage sind besonders gestaltet, sie erinnern an Leiden, Sterben und Auferstehung von Jesus Christus.

Bei der Segnung der Palmsträuße im Pfarrgarten.
Weitere Bilder: Kindergottesdienst für die jüngsten Kirchgänger im Pfarrheim.

Neue Gemeindestruktur für Pfarrverband Germersheim diskutiert


(7.3.2010) Bei einem Pfarrverbandsbesuch in Hördt diskutierten am Freitag, 5. März, Generalvikar Dr. Franz Jung und weitere Vertreter des Bistums mit dem örtlichen Seelsorgeteam sowie Vertretern der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte die künftige Pfarreienstruktur im Pfarrverband Germersheim. Wie die Pläne der Bistumsleitung vorsehen, sollen im Bistum Speyer bis 2015 aus den bislang 346 Pfarreien in 123 Pfarreiengemeinschaften 60 größere Pfarreien entstehen.

Im Pfarrverband Germersheim werden nach dem momentanen Diskussionsstand die bisherigen elf Pfarreien sowie eine Kuratie, die schon jetzt in vier Pfarreiengemeinschaften sowie drei Einzelpfarreien mit je einem Pfarrer zusammengeschlossen sind, in drei neuen Pfarreien aufgehen.
Zur künftigen Pfarrei Bellheim gehören dann die Pfarreien Bellheim-St. Nikolaus, Knittelsheim-St. Georg, Ottersheim-St. Martin, Lustadt-St. Johannes der Täufer und Zeiskam-St. Bartholomäus mit insgesamt 8645 Katholiken.
Die Pfarrei Germersheim wird Germersheim-St. Jakobus, Sondernheim-St. Johannes der Täufer und Lingenfeld-St. Martin mit 11010 Katholiken umfassen.
Der Pfarrei Rülzheim sollen Rülzheim-St. Mauritius, Kuhardt-St. Anna, Hördt-St. Georg und Leimersheim-St. Gertrud mit 9885 Katholiken zugeordnet werden.

Alle früheren Pfarreien bleiben aber als Gemeinden innerhalb der größeren Pfarrei bestehen. Die künftigen Namen der neuen Pfarreien sind noch offen. Dem Seelsorgeteam einer Pfarrei werden in der Regel ein leitender Pfarrer, ein weiterer kooperierender Priester sowie – je nach der Größe der Einheit - mindestens ein zusätzlicher pastoraler Mitarbeiter bzw. eine pastorale Mitarbeiterin angehören.

Die Zuordnung ist noch nicht endgültig. Nach dem Besuch der Pfarrverbände soll das Konzept vom 12. bis 14. November 2010 auf einem Diözesanforum abschließend beraten und zum Jahresende vom Bischof in Kraft gesetzt werden. Dabei wird auch der Zuschnitt der neuen Pfarreien endgültig festgeschrieben. Umgesetzt wird die Strukturreform im Jahr 2015. (Quelle: www.bistum-speyer.de)

Weitere Informationen hier: http://cms.bistum-speyer.de/www2/?myELEMENT=219027&mySID=fe35e318f5f982626dabab0b2ed3b016

Weltgebetstag: Frauen setzen Zeichen der Solidarität

„Lob dem Ewigen“ - Weltgebetstagsmotiv 2010 von Künstlerin Reine Claire Nkombo, Kamerun.


(2.3.2010) Frauen aus Kamerun haben die Gottesdiensttexte und Gebete des Ökumenischen Weltgebetstages 2010 zusammengestellt. Mit der Kollekte des Weltgebetstages werden in diesem Jahr Projekte in dem afrikanischen Land, aber auch in zahlreichen anderen Entwicklungsländern unterstützt. So etwa in Haiti, wo nach dem verheerenden Erdbeben jetzt viel Aufbauarbeit geleistet werden muss. „Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Haiti verbinden wir uns in Handeln und Beten mit den Menschen dort“, sagte Petra Heilig, Geschäftsführerin und theologische Referentin des Deutschen Weltgebetstagskomitees e.V. bei einer Pressekonferenz. Im Jahr 2009 hat das Deutsche Weltgebetstagskomitee Mittel für insgesamt 128 Projekte in 48 Ländern bewilligt und hierfür insgesamt fast 2,8 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Der Weltgebetstag ist eine große ökumenische Basisbewegung. Er wird weltweit in über 170 Ländern jedes Jahr am ersten Freitag im März von vielen christlichen Konfessionen gefeiert. Allein in Deutschland beteiligen sich jedes Jahr rund eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten.

Dieses Jahr wird der Weltgebetstag am Freitag, 5. März, begangen und trägt den Titel: „Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Das Lob Gottes wird auch durch das diesjährige Weltgebetstagsbild verdeutlicht: Frauen in verschiedenen Leben- und Alltagssituationen beten und loben Gott. Auch die farbenfrohe Natur preist den Schöpfer. Das Bild stammt von der kamerunischen Künstlerin Reine Claire Nkombo.

In der Pfarreiengemeinschaft GER-SON finden die Gebetsgottesdienste am 5. März um 18 Uhr in Germersheim und um 18.30 Uhr in Sondernheim jeweils in den protestantischen Kirchen statt. Danach Begegnung in den Gemeinderäumen.

Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de

 

Jahresversammlung der Katholischen jungen Gemeinde Germersheim

 

(28.2.10) Die diesjährige Mitgliedervollversammlung der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Germersheim fand Ende Januar statt. Knapp zwei Stunden berieten, wählten und beschlossen 18 stimmberichtigte Mitglieder zwischen 12 und 30 Jahren im höchsten beschlussfassenden Gremium der KjG  in der Pfarrei St. Jakobus.

Die Pfarrleitung verlas den Jahresbericht, indem vor allem die vielen Aktionen wie Kinderübernachtungen, Frühschichten, Nachtwache und Palmwedelaktion, Fortbildungen und Schulungen, Blumenteppich an Fronleichnam, die Arbeit mit den Kommunionkindern und Firmlingen und das große Engagement im Bereich der überpfarreilichen Zusammenarbeit gelobt wurde. Bei den Finanzen wurde der Kassenbericht für das abgeschlossene Jahr 2009 gehört und über größere Anschaffungen abgestimmt. Kassenwart Christoph Herr konnte mitteilen, dass einerseits vor allem die Spendenbereitschaft zur Förderung und Ausbau der Jugendarbeit trotz Finanzkrise stieg und, dass die KjG Germersheim finanziell gut ins Jahr 2010 gehen kann. Aber es wurde auch gewählt: Der bisherigen und der neuen Pfarrjugendleitung gehören Florian Platz, Christine Hofer, Judith Schilling und als geistliche Leitung Kaplan Anton Tulbure an.

Zum Schluss wurden zahlreiche Anträge gestellt, von denen im Wesentlichen zu nennen sind: Die Einrichtung des Amts eines Internetbeauftragten (Fabian Marz), die Neuorganisation der Schriftführerposition (wahrgenommen durch Matthias Müller und Vanessa Großnick), sowie die Weiterverfolgung des von der KjG angeregten, ehrgeizigen Projekts „Fair-Trade-Stadt Germersheim“.

 

Kinder-Kirche mit selbstgebackenem Brot

Mit einem "kleinen Festgottesdienst" haben die Kommunionkinder ihr Kinderwochenende am Sonntag beendet.

Das Brot, das die Kinder am Vortag selber gebacken haben, stand dabei im Vordergrund: wenn wir gemeinsam Brot teilen und dabei aufmerksam für einander sind, dann teilen wir auch ein Stück unseres Lebens miteinander und erleben Gemeinschaft - so wie es auch Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden getan hat.

Das Angebot des Pfarrgemeinderates im Anschluss an den Gottesdienst noch bei einer Tasse Tee oder Kaffee beisammen zu bleiben, wurde von vielen dankbar angenommen.

Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde in Sondernheim

Die Sternsinger bei ihrem Vortrag

Am Sa. 05.01.2010 lud die Kath. Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Sondernheim nach dem Abendgottesdienst zum Neujahrsempfang ein.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Becky begrüßte im prot. Gemeindesaal in Sondernheim zahlreiche Anwesende im neuen Jahr, darunter Pfr. Wetzel, Ortsvorsteher Rolf Glück und Kpl. Tulbure. Brigitte Becky sprach in ihrer Rede von einem ereignisreichen vergangenen Jahr mit vielen Aktivitäten wie z. B. 700 Jahre Sondernheim oder 140 Jahre Pfarrgemeinde. Sie dankte den vielen Helfern beim Abriss der Pfarrhaus-Remise oder bei den Familiengottesdiensten und Frühschichten im Advent und verteilte Buchgeschenke für die eifrigsten Helfer. Für das neue Jahr bat sie um viel Geduld beim Pfarrsaalanbau, kündigte Einschränkungen an, sowie ein näheres Zusammenrücken aufgrund des vorübergehenden Ausfalls des Pfarrhauses während des Umbaues. Trotzdem sieht sie mit viel Zuversicht ins neue Jahr.

Pfr. Wetzel dankte in seiner Rede den vielen freiwilligen Helfern und seinem Pastoralteam für die vielen Arbeiten im vergangenen Jahr. „Wir gehen einer ungewissen Zukunft entgegen“ sprach er und verwies auf den neuen Pastoralplan den unser Speyerer Bischof und die Kirchenleitung in Speyer erarbeitet haben und ab 2015 gelten soll. In diesem werden viele bisher eigenständige Pfarreien zusammengefasst, da aufgrund des akuten Priestermangels, der immer kleiner werdenden Zahl von Christen und den zurückgehenden Finanzmittel ein Umstrukturieren notwendig wird.

 Auch Rolf Glück, Ortsvorsteher sowie stellvertretender Verwaltungsratvorsitzender sprach kurz über die Erweiterung des Pfarrhauses in diesem Jahr und bereute nicht den Entschluss als neuen Architekten Hr. Humbert gewonnen zu haben. Die Ausschreibungen für den Rohbau sind schon veröffentlicht und die Angebote zum Teil schon eingetroffen. Er betonte mit Zuversicht den nächsten Neujahrsempfang im neuen Pfarrsaal feiern zu können.

Nach den Ansprachen segneten die anwesenden Sternsinger das prot. Pfarrheim und die Gäste. Mit Sekt und Brezeln wurde danach auf das neue Jahr angestoßen.

Als weiteren Höhepunkt zeigte Thomas Schelter in einem Bilderrückblick das vergangene Kalenderjahr in der Pfarrgemeinde.

Untermalt wurde der Empfang durch zwei Lieder der Singgruppe Sondernheim. Mit einem gemeinsamen Abschlusslied wurde der Neujahrsempfang beendet.

 

Kinder und Gemeinde „verabschieden“ die Weihnachtskrippe

Die Germersheimer Weihnachtskrippe.


(31. Januar 2010) Mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ ist im früheren Festkalender der Kirche der Weihnachtsfestkreis zu Ende gegangen. In Erinnerung daran bleiben auch heute noch bis 2. Februar in vielen katholischen Kirchen die Weihnachtsbäume und die Krippe stehen. So auch in Germersheim. Beim Sonntagsgottesdienst am 31. Januar „verabschiedeten“ sich die Kinder und die Gemeinde nun für ein Jahr von der Weihnachtskrippe. Nach Idee und unter Anleitung von Religionslehrerin Eva-Maria Denig holten Grundschulkinder die verschiedenen Figuren von der Krippe und brachten sie in den Altarraum der Kirche. Die Kinder verliehen den Figuren – Engel, Hirten, Königen, Schaf, Esel, Ochs sowie schließlich Josef, Maria und Jesus – ihre Stimme und erzählten davon, was die jeweiligen Figuren in der Weihnachtsgeschichte erlebt hatten. Die Krippenfiguren werden nun sorgsam verpackt, die Krippe in den nächsten Tagen abgeschlagen. Erst im Dezember ist wieder „Krippenzeit“.

Hinweis: Gottesdienste in Germersheim und Sondernheim am Fest „Mariä Lichtmess“, Dienstag, 2. Februar, 18.30 Uhr, werden besonders feierlich begangen. Traditionell findet hier eine Kerzenweihe statt. Gottesdienstbesucher werden gebeten, eine persönliche Kerze mitzubringen: Tauf-, Erstkommunions- oder Hochzeitskerze oder eben eine Familien- oder Festtagskerze. Nach beiden Gottesdiensten wird außerdem der Blasiussegen gespendet.

Katholische Pfarrgemeinde setzt auf Hoffnung auch in schwierigen Zeiten

Der Uni-Chor gestaltete den Neujahrsempfang musikalisch.
Beim inoffiziellen Teil saßen viele noch ein wenig beisammen.


(5.1.2010) Trotz vieler schlechter Vorzeichen blicken Verantwortliche und Mitglieder der Germersheimer Pfarrgemeinde St. Jakobus positiv in die Zukunft. Dies wurde beim Neujahrsempfang der katholischen Gemeinde am 2. Januar deutlich: Ungewissheit bereitet vor allem das neue Seelsorgekonzept des Bistums Speyer, wie Martina Rieger, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, ausführte. „Vier bis sieben der bisherigen Pfarreien werden zu einer neuen Pfarrei zusammengelegt und ein Hauptort bestimmt.“ Dabei könne man nicht automatisch davon ausgehen, dass Germersheim Hauptort einer solchen Großpfarrei werde. Für ein mit Spannung erwartetes Treffen mit Bistumsvertretern in den nächsten Wochen heiße das, als Gemeinde eigene Vorstellungen, Ideen und Schwerpunkte zu klären, um so möglichst gut eigene Positionen einzubringen. „Es ist eine Chance für uns und eine große Herausforderung.“ Das neue Konzept wird vom Bistum bis 2015 umgesetzt werden.

Eine andere Herausforderung benannte Pfarrer Franz-Peter Wetzel: „Es geht um die Erhaltung unserer Gebäude, das ist eine große Aufgabe.“ In den letzten 30 Jahren sei nicht viel investiert worden, jetzt wachsen der Pfarrei die Belastungen über den Kopf. „Da droht, dass einem die Puste ausgeht“, so der Pfarrer mit Blick auf den Zustand von Kirche und Klosteranbau. Kirchenrechner Christian Willy legte mit ernüchternden Zahlen nach: „Wir erwirtschaften regelmäßig einen Verlust“, sagte das Verwaltungsratsmitglied. Durch die zurückgehenden Finanzmittel kann das Bistum seinen Pfarreien weniger Zuschüsse zahlen. Bislang konnte die Pfarrei das Minus durch Zinserträge ausgleichen. „Für Rücklagenbildung und Investitionen haben wir so aber keinen Raum mehr.“ Auch für die Zukunft konnte Willy keinen Richtungswechsel ausmachen: „Ein Ende dieses Sparkurses ist nicht in Sicht, seine Folgen sind aber deutlich spürbar.“

Ein Hoffnungszeichen setzte Pfarrer Wetzel dennoch: „Es ist wichtig, dass wir alle zusammenstehen, denn nur so können wir es überhaupt schaffen.“ Ausdrücklich erwähnte der Seelsorger hier die Zusammenarbeit mit der Sondernheimer Schwestergemeinde. Einen Schulterschluss bot der neue Bürgermeister Marcus Schaile an: „Es liegen schwere Zeiten vor uns, aber wir sitzen in einem Boot.“ Bei all dem Neuen, was auf die christlichen Gemeinden zukomme, wolle er seine Hilfe anbieten. „Wenn wir als Stadt etwas für sie tun können, dann werden wir es tun“, versprach Schaile. Das neue Stadtoberhaupt hatte zuvor aus den Händen von Martina Rieger ein Geschenk der Pfarrei zur Amtsübernahme erhalten: ein neues Gesangbuch „Gotteslob“, „das ich gut gebrauchen kann und regelmäßig benutzen werde“, so der Bürgermeister.

Gemeinsamkeiten hob der Pfarrer der evangelischen Christen, Oliver Beckmann, in seinem Grußwort hervor. Er brachte die Idee einer festen ökumenischen Partnerschaft zwischen katholischer und protestantischer Gemeinde ein. „Das soll uns helfen, dass wir in Zukunft nicht erklären müssen, wenn wir etwas gemeinsam unternehmen wollen, sondern eher dann, wenn wir es nicht ökumenisch tun.“ Vielleicht, drückte Beckmann einen konkreten Wunsch aus, gebe es 2011 ja schon einen gemeinsamen Neujahrsempfang.

Der könnte dann wieder vom Uni-Chor musikalisch gestaltet werden. Unter Leitung von Dieter Hauß und Don Kiraly sangen Studierende der Hochschule Weihnachts- und Neujahrslieder aus verschiedenen Ländern beim diesjährigen Neujahrsempfang – mal nachdenklich und besinnlich, mal Mut machend und hoffnungsfroh. Bereits im abendlichen Gottesdienst in der St. Jakobus-Kirche, an dem auch die Sternsinger mit ihrem Lied und Segenspruch teilnahmen, hatte der Uni-Chor einen Part übernommen.

Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Kinder finden neue Wege“ beginnt

Die Sondernheimer Sternsinger im Jahr 2009.
Der Senegalbus des Kindermissionswerkes - bundesweit Träger der Sternsingeraktion - kam auch auf den Germersheimer Nardiniplatz.
Der Senegalbus zog viele Kinder an.

 

Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs – auch in Germersheim und Sondernheim. In beinahe allen katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als „Heilige Drei Könige“ mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Im Januar 2010 ziehen die Mädchen und Jungen bei ihrer 52. Aktion Dreikönigssingen durch die Gemeinden. „Kinder finden neue Wege – Utub yoon bu bees“, heißt dann ihr Leitwort, das Beispielland ist der Senegal.

Ein besonderes Highlight für bewährte und angehende Sternsinger war in diesem Jahr der Besuch des Senegalbusses. Mehr als 30 Kinder aus Germersheim und Sondernheim - darunter viele Sternsinger und Messdiener - waren am 4. November auf den Nardiniplatz gekommen, um das bunte Gefährt aus Afrika zu bestaunen. Vieles konnten die Kinder an diesem Nachmittag über das Leben afrikanischer Kinder lernen: Das Wasser zum Beispiel nicht so wie bei uns überall und unbegrenzt aus dem Wasserhahn fließt, wenn man ihn aufdreht, oder dass man Hirse mit einem riesigen Stampfer zu Mehl stampfen kann.

Auch ein paar afrikanische Rhythmen - improvisiert auf Putzeimern - konnten die Kinder üben. So war es mit Wassertragen, Mehlstampfen und einem kleinen Trommelworkshop ein gelungener Nachmittag für die Kinder! Kleine Zettel mit guten Wünschen für die Kinder auf dem afrikanischen Kontinent haben die Sternsinger schon aufgeschrieben und an das Dach des Busses geheftet. Damit hoffentlich viele dieser Wünsche auch in Erfüllung gehen, machen sich die Sternsinger in Germersheim und Sondernheim Anfang Januar wieder auf den Weg und ziehen von Haus zu Haus, um den Segen Christi über den Bewohnern auszusprechen und um für das gute Anliegen Spenden zu sammeln.

Termine: Die Sternsinger-Aktion beginnt in beiden Pfarreien mit der Aussendung im Gottesdienst: In Sondernheim ist das am Sonntag, 3. Januar, 10.30 Uhr, der Fall. Dieser Familiengottesdienst wird als „KinderKirche“ besonders für die jungen Gottesdienstbesucher gestaltet. In Germersheim werden die Sternsinger bereits am Samstagabend, 2. Januar, 18.30 Uhr, in die Häuser der Stadt ausgesandt.

Weitere Infos zur Sternsinger-Aktion: www.sternsinger.org